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Thema: Kann Cannabis Krebs heilen - bei Martin Winkler hat es geklappt ?

  1. #1
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    Kann Cannabis Krebs heilen - bei Martin Winkler hat es geklappt ?

    Ein freundliches Hallo an alle,

    mittlerweile habe ich sehr viel im Forum und im Internet gelesen um mehr zu wissen über meinen Krebs. Manchmal brummt mir der Kopf , weil die Menge des Informationen so groß ist.
    Ich bin nun im Internet auf einen Bericht gestossen der vielleicht interessant sein könnte . Ich kann jetzt nicht sagen, ob dieses Thema über den Betroffenen schon hier irgendwo behandelt wurde.
    Mich würde hierzu gerne die Meinung all der anderen Mitleser , Betroffenen , Experten etc. interessieren:

    Hier ein Link zu einem Interview :
    https://www.youtube.com/watch?v=Qye1zxVDX2s

    Es gibt noch mehrere Berichte über Winkler auf youtube. Ich habe auch einen kurzen Bericht gelesen, leider nur in verkürzter Form, in welchem bestätigt wurde, das die behandelnden Ärzte die Heilung von Winkler bestätigt haben. Leider finde ich diesen im Moment nicht mehr.

    Reiner

  2. #2
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    Leider fungiert Glückspilz Martin Winkler seither als "Aushängeschild" / Vorzeigepatient von Cannabis-Produzenten..

    Seine Therapie ist wohl letztendlich nicht reproduzierbar, oder DOCH???


    Gruss
    dillinger

  3. #3
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    Doch, die sind reproduzierbar. Wenn man ca. € 30.000 für den Einkauf von 3 KG Blüten aufbringen kann und sich 2 Monate allein darauf konzentriert, diesen damit verbunden Rausch entspannt über sich ergehen zu lasen.
    Allerdings ist das Protokoll von Rick Simpson recht einfach gestrickt: Viel hilft viel. Eine Cannabispflanze enthält bis zu 130 verschiedene Wirkstoffe, die mit der Aufbereitung ala Simpson wohl nur teilweise aktiviert werden. Ich meine, dass auch kleinere Dosen sehr viel leisten können, wenn man denn weiß, welche das genau sind. Es kursierte vor einigen Jahren mal eine Reportage „kann Cannabis krebs heilen?“. Hier wurden u.a. 4 Petrischalen mit Prostatakrebszellen gezeigt. Alle wurden mit versch. Cannaboiden angereichert, drei waren fast unverändert, in einem waren alle Krebszellen abgetötet. Das ist das Problem. Das bleibt wohl das Geheimnis der Wissenschaft, das, wenn es dann mal patentiert werden kann, bestimmt auch den Patienten zur Verfügung steht. Ansonsten macht man sich ja den Markt kaputt.
    Ich selber bin Anfang 2016 mit einem CBD-Öl angefangen und habe seit dem Herbst 16 auch ein selbst hergestelltes THC-ÖL (CO2-Extraktion) eingesetzt. Allerdings in wesentlich kleineren Dosen. Sei zwei Jahren bekomme ich meine Blüten von der KK bezahlt, 90 gr. im Monat. Davon verarbeite ich ca. 50 gr. zu Öl (6-7 gr. Öl) den Rest vaporisiere ich, das hat mein Citralophan ersetzt. Nun das Ergebnis ist zwar keine Heilung, in den letzten Monat sogar ein kleiner Progress, aber ich bin nach OP, Bestrahlung und HT in 2015 bei einem Nadir von PSA 8,3 ng/ml gelandet. Dann Anfang 2016 in Studie mit Zytiga und 6 Gaben Xofigo gekommen. Das Xofigo hatte keine NW im Blutbild (dachte ich wäre im Placebo-Arm gelandet) und bis heute habe ich allein mit Zytiga den Verlauf gut kontrolliert. Das sind jetzt fast 4 Jahre! :-)
    Dazu schreibe ich bald mehr unter meinem Thread.

    Beste Grüße

    Dieter
    „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden“ (Hermann Hesse )
    Näheres auch unter: http://de.myprostate.eu/?req=user&id=695

  4. #4
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    Zitat Zitat von Dieterkarl Beitrag anzeigen
    und bis heute habe ich allein mit Zytiga den Verlauf gut kontrolliert. Das sind jetzt fast 4 Jahre! :-)
    Dazu schreibe ich bald mehr unter meinem Thread.
    Beste Grüße Dieter
    Moins Dieter,
    das hört sich ja gut an mit Zytiga, nehme es seit mitte August.
    Mal sehen wie es bei mir wirkt.

  5. #5
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    Guten Morgen
    ich hätte mir gewünscht, mehr Erfahrungsberichte zu bekommen, aber vielleicht ist die Zeit noch nicht reif.

    @dillinger
    An Heilung hatte ich ja nicht gedacht, dazu bin ich zu sehr Realist, aber man sucht ja immer nach Möglichkeiten, die helfen, die Lebenszeit zu verlängern. Das der Winkler sich als Werbeschild bezahlen läßt, wer kanns im verübeln.

    @ Dieter
    Danke für Deine Erfahrungen. Es müßte wohl ausführlichere Studien geben, aber wenn man bedenkt, das ein neues Medikament bis zur Zulassungsreife inclusive aller Kosten ca. 13 Jahre Zeit benötigt und ca. 1, 5 Millarden US Dollar kostet ( sollte das stimmen, was ich erst gelesen habe ) versteht man schon, warum es gerade bei NEM etc., welche wohl eh schwer zu patentieren sind keine oder nur wenige aussagefähige Studien gibt.

    @ Stefan
    Dir wünsche ich guten Erfolg mit Zytiga

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