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Thema: Radioligandentherapie

  1. #11
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    Zitat Zitat von RainerD Beitrag anzeigen
    Das UKE bietet die Therapie bis heute nicht an, und daran wird sich lt.tel.Auskunft in absehbarer Zeit nichts ändern.
    Aber es ist dort doch ausdrücklich dieser Hinweis:

    Etwa ab der zweiten Jahreshälfte 2018 kann auch die Radioligandentherapie mit Lutetium-177 angeboten werden.

    sichtbar

    nicht nachlassen

  2. #12
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    Ja, schon. Aber Du schreibst in Deinem Bericht: "05.05.14 Beginn der 4. (intermittierenden) HB mit Eligard". Ich denke sechs Monate nach der Lu177, also Ende des Jahres, kann man schon intermittieren und sehen, wie sich der PSA Wert ohne ADT entwickelt.

  3. #13
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    Vom UKE habe ich erfahren, dass die Therapie dort nicht angeboten wird, daran werde sich auch erstmal nichts ändern. Der Hinweis in der Liste sei schlicht falsch. Mein Urologe hat die gleiche Auskunft erhalten.
    RainerD

  4. #14
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    Ich habe den Hinweis aus dem Eintrag für das UKE entfernt. Aus den Fingern gesogen hatte ich ihn mir bestimmt nicht.

    Ralf

  5. #15
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Ja, schon. Aber Du schreibst in Deinem Bericht: "05.05.14 Beginn der 4. (intermittierenden) HB mit Eligard". Ich denke sechs Monate nach der Lu177, also Ende des Jahres, kann man schon intermittieren und sehen, wie sich der PSA Wert ohne ADT entwickelt.
    Jetzt möchte ich doch noch einmal darauf zurückkommen.
    Wie ich schon öfter angedeutet hatte, bin ich seit Anfang 2015 kastrationsresistent.
    Dann ist doch eine kontinuierliche HT parallel zu weiteren Behandlungen immer die Regel!?
    Klaus
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Bericht in Myprostate.eu: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=69&page=report

  6. #16
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    Deine Radioligandentherapie war auch nicht die Regel. Offenbar schätze ich den Erfolg dieser Therapie höher ein als Du. "PSMA PET ergibt, das nahezu alle Mets verschwunden sind; nur noch Reste in BWS". Ich muss gestehen, ich weiß gerade nicht, ob intermittierende ADT auch bei Resistenz eingesetzt wird. Wohl nicht, da die ADT dann immer mit Zytiga u.a. Mitteln ergänzt wird. Aber so wie ich bisher verstanden habe, machst Du nur ADT. Dann denke ich, kannst Du auch versuchen zu intermittieren.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Deine Radioligandentherapie war auch nicht die Regel. Offenbar schätze ich den Erfolg dieser Therapie höher ein als Du. "PSMA PET ergibt, das nahezu alle Mets verschwunden sind; nur noch Reste in BWS". Ich muss gestehen, ich weiß gerade nicht, ob intermittierende ADT auch bei Resistenz eingesetzt wird. Wohl nicht, da die ADT dann immer mit Zytiga u.a. Mitteln ergänzt wird. Aber so wie ich bisher verstanden habe, machst Du nur ADT. Dann denke ich, kannst Du auch versuchen zu intermittieren.
    Die Metastasen, welche nach 2-3 Monaten nach Lu 177 sich fast immer regredient darstellen, aber in der MRT sehr wohl sichtbar sind, sich in Seneszenz befinden, entsprechend leuchten sie gar nicht mehr oder schwach. Die Kunst ist, diese M. in diesem Zustand möglichst lange zu halten und das Augenmerk auf die M. richten, die sich durch Lu 177 nicht beeindrucken ließen.
    Hätte ich dieses gemischte Erscheinungsbild, würde ich nicht die ADT intermittieren, sondern kontinuierlich weiterverfahren.
    Aber mir tiefe Gedanken machen, wie ich diese resistenten M. erwischen könnte.

    Hoch BED Bestrahlen, mit Hitze abladieren - wenn man rankommt - wäre eine Möglichkeit.

    Und die/den Mann hinter dem Schirm nerven, ob die ruhenden M. sklerosiert sind, einen Kalksaum zeigen, aufgebörtelt=aufgestülpt sich darstellen oder Vertiefungen zeigen.

    Wir hatten das Thema jedoch schon öfter, leider auch immer wieder sehr in der Oberfläche. Leider brodelt es aber in der Tiefe.

    Hans-J.

  8. #18
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    Es ist sicher nicht verkehrt für den Rest seines Lebens Hormontherapie zu machen. Aber ich denke immer, wie kann man seine Lebensqualität verbessern und da würde ich selbst die intermittierende Hormontherapie bevorzugen. Wenn der PSA Wert während einer Pause über einen vorher geplanten Wert steigt, so fängt man erneut mit ADT an und der PSA Wert sinkt wieder.

  9. #19
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    Georg,

    ich mache iADT. Logischerweise steigt der Testosteronwert wieder an. Wie lange könnte denn die Pause dauern, Du hast Erfahrungen und Erkentnisse. Ich bitte um Informationen.

    Grüße
    Dirk

  10. #20
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    An sich müsstest Du Dich mit dem Urologen vorab auf einen PSA Wert geeinigt haben, ab dem man wieder mit der Hormontherapie beginnt. Wie lange die Pause dauert ist dabei nicht relevant. Eine sehr bekannte Studie von Crook hat bei einem PSA Wert von 10 wieder begonnen. Das ist den Urologen heute meist zu hoch, manchmal wird auch bei einem PSA Wert von 5 wieder begonnen.

    Du kannst an Hand Deiner jetzigen Verdopplungszeit errechnen, wann Du diese Werte erreicht haben wirst.

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