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Thema: Geht es jetzt schnell?

  1. #131
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    Hallo Bianca,
    hallo Rastamann,

    ihr seid wohl nicht alleine mit euerer Kritik:

    https://www.klinikbewertungen.de/kli...haus-wolfsburg

    Liebe Grüße Lothar

  2. #132
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    Bisher hatte ich eigentlich keine schlechte Erfahrungen im Wolfsburger Klinikum gemacht!
    Aber diesmal ging alles schief und die Ärzte waren ignorant.
    Heute war eine sehr nette Ärztin bei Manni im Heim, sie wunderte sich sehr, dass er keinerlei Antiemetika bekommen hat und dass nix weiter unternommen wurde. Im Krankenhaus hätte man vielleicht abklären können, was mit dem Magen ist.
    Die Ärztin hat ihm jetzt 3x tägl. MCP s.c. verordnet imund ist zunächst zuversichtlich, dass das schon was bringt.
    Außerdem bekommt er Lymphdrainagen, weil er Wasser in den Beinen bis zum Bauch hat.
    Endlich kümmert sich mal jemand.
    Ab Montag dann über das Palliativ-Team.
    Sie hat sich sehr viel Zeit genommen.

    Lg Bianca

  3. #133
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    Hallo Bianca,

    sehr schön, das Manni jetzt gut ärztlich betreut ist.
    Es wird bergauf gehen.
    Ruht auch alle aus.
    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Lothar

  4. #134
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    Hallo liebes Forum,

    ich hab da mal ne Frage! Manni trinkt am Tag 2-3 kleine Glässer Flüssigkeit, erbricht davon leider immer noch etwas. Mal nur wenig, mal etwas mehr...
    Die letzte Transfusion Flüssigkeit war am 25.09.
    Die Ärztin im Heim meinte das viele Wasser in den Füssen, Beinen und Bauch kommt auch von den Infusionen,weil es nicht ausreichend ausgeschieden werden konnte.
    Gegessen hat Manni in der Woche vor dem Krankenhaus: 1/2 Scheibe Toast und evtl. ein Stück Banane. Im Krankenhaus 11.09. vielleicht 3 Löffel Brühe (nur 1 Tag, die anderen Tage nichts).
    Ich würde meinen es sind jetzt 3 1/2 Wochen ohne essen und seit dem 25.09. nur ein paar Schlucke Flüssigkeit.

    Zu meiner Frage:
    Leidet er darunter bzw. bereitet die Situation im zusätzliche Schmerzen? Merken wir es nicht weil er Fentanyl hat und zusätzlich Morphinspritzen.
    Ich weiß er hat Mundtrockenheit da hab ich jetzt Eiswürfel besorgt und eine Honig/Butter Mischung für Lippen und Mundschleimhaut zubereitet.
    Um den Stuhl weich zu halten bekommt er Movicol, viel ist ja nicht im Darm.

    Heute hat er nicht viel gesprochen und war sehr müde.
    Er hat zu mir gesagt, er hat Angst, dass das Einschlafen lange dauert. Ich hoffe es wird friedlich und ohne Schmerzen passieren, so wie er es sich gewünscht hat.

    Liebe Grüße
    Bianca

  5. #135
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    Liebe Bianca,

    Manni nimmt viel zu wenig Flüssigkeit zu sich!
    Wurden im Blut die Nierenwerte überwacht, wie war der letzte Wert?
    Er darf nicht dehydrieren!
    Wurde er vor, im und nach dem Krankenhaus gewogen?
    Wieviel hat er abgenommen?
    Neben Wasser und Nahrung braucht sein Körper auch Elektrolyte und Mineralien.
    Also isotonische (kalorienhaltige) Getränke oder Infusionen.
    Wegen der Mundtrockenheit: Hat er den Mund auf, wenn er schläft?
    Klara wurde im Krankenhaus im Mund mit Wattestäbchen, die vorher in Zitronenwasser getaucht wurden, behandelt.

    Wie hat sich der Palliativmediziner zu seinem Zustand geäußert?

    Alles Gute, in der jetzt schwierigen Zeit!

    Liebe Grüße Lothar

  6. #136
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    Hey Lothar,

    Manni lehnt jede lebensverlängernde Maßnahme ab, also keine Transfusion und keine Ernährung.
    Blutwerte habe ich aus dem Krankenhaus
    Natrium: 146; Kalium 3,5; Harnstoff 11,5; Kreatin 184
    Leukozyten 7,1; Haemoglobin 8,3; Haematokrit 0,24; Thrombozytenzahl 113 ; CRP 300; Basen-Excess -8,4!
    Die Werte sind vom 25.9. Ich weiß nicht, ob noch mal Blut abgenommen wird!
    Ich weiß auch nicht, ob Manni das noch will.
    Vor dem Krankenhaus am 10.09 wog er 71 kg, er hat bis dahin über 10 kg abgenommen.
    Gestern wurde er gewogen: 85 kg, seine Tochter meinte gleich das kann nicht stimmen, da er ja nichts zu sich nimmt. Ich glaube das ist das viele Wasser in Füssen, Beinen und Bauch.

    Folgendes steht noch im Bericht, das verstehe ich aber nicht ganz: CT Thorax: Verdichtung im linken Unterlappen dorsobasal, angrenzend an die Pleura bzw. dem Pleuraerguss, am ehesten einem Infiltrat entsprechend. Kein eindeutiger Anhalt für pulmonale Metastasen. Soweit im nativen Untersuchung beurteilbar, keine hiläre Lymphadenopathie. Bild einer Herzinsuffizienz mit beidseitigen Pleuraergüssen. Bekannte ossäre Metastasierung mit Beteiligung sämtlicher miterfasster Wirbelkörper und Rippen sowie des Sternums, der Scapulae und Claviculae beiderseits. Kein Anhalt für pathologische Fraktur

    Ob er mit offenen Mund schläft weiß ich nicht, wenn ich ging weil er schlafen wollte war der Mund normal geschlossen!

    Liebe Grüße
    Bianca

  7. #137
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    Hallo, den Blutwerten nach, besteht eine deutliche Anämie ( falls der Hb Wert nicht in SI Einheit angegeben ist, dagegen spricht der HK Wert). Wenn keine akute oder dauerhafte Blutung vorliegt, deutet dies, möglicherweise aufgrund eines massiven Knochenbefalls, auf eine Erschöpfung des Knochenmarks hin. Daran lässt sich leider nichts ändern, jedoch sollte eine wie auch immer geartete Blutungsquelle mit geringstmöglichem Aufwand ausgeschlossen werden (z. B. Magenblutung durch Stress und Medikamente =>Teerstuhl?). Und es sollte darüber Klarheit geschaffen werden, ob evtl. nicht funktionierende Harnableitungen (Harnleiterschiene, Harnverhalt in der Blase, welcher vielleicht durch Opiate keine Beschwerden macht) noch überprüft werden sollen (Wille des Patienten?), Apropos Opiate. Es besteht die Möglichkeit, das die Übelkeit hierdurch ausgelöst wird. MCP reicht da nicht immer. Also ggf. intensiver behandeln. Die Verdichtung im unteren linken Lungenfeld bedeutet wahrscheinlich eine beginnende Lungenentzündung. Je nach Wunsch des Patienten muss auch hier über evtl. bestehende Therapiemöglichkeiten der Herzinsuffizienz und der beginnenden Lungenentzündung nachgedacht werden. Und... Opiate sind nicht alles, oft bringt hier eine Begleitmedikation mit anderen Stoffklassen hervorragende Ergebnisse. Ist der Palliativmediziner an der Mediktion beteiligt? Und Flüssigkeit... da kollidieren die Herzschwäche ( Flüssigkeitszufuhr kann /wird diese verstärken, daher die Empfehlung zur Behandlung der Herzschwäche ) und Durst ( hat Manni ein Durstgefühl?). Ich wünsche Euch viel Kraft und einen guten, die weitere Behandlung an sich ziehenden Palliativmediziner (welcher ohne seit Team kaum etwas bewirken kann) bei weiter guter Gesamtbetreuung. Liebe Grüße

  8. #138
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    Hallo Partnerundzuhörer,

    die Lungenentzündung hat er im Krankenhaus bekommen. Dagegen wurde am Ende des Aufenthalts nichts mehr gemacht.
    Manni möchte keine Untersuchungen und Behandlungen mehr. Die Anämie war schon bekannt, da seine Knochenmarksfunktion gestört ist, denke ich das das daher kommt.
    Durst hat er, aber es bleibt nicht alles drin.
    Das Palliativteam leistet so wie ich das beurteilen kann, gute Arbeit.
    Manni geht es den Umständen entsprechend gut!
    Er hält sehr schlapp und müde, aber ich habe nicht den Eindruck,dass er Schmerzen hat.

    Danke für deine Antwort

  9. #139
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    Hallo Bianca,

    das viele Wasser in seinem Körper liegt auch an seiner Herzinsuffienz.
    CRP und Kreatin sind (zu) hoch.
    Ich hoffe er hat jetzt keine Schmerzen mehr.

    Ich denke an Manni und bin traurig.

    Liebe Grüße Lothar

  10. #140
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    Danke Lothar,

    das sind wir auch! Gestern saßen mein Mann, mein Schwägerin und ich lange bis in die Nacht und haben geredet und geweint.
    Wir sind zusammen für ihn da, mehr können wir im Moment nicht tun.

    Ich hoffe sein Weg wird zu lange dauern, davor hat er Angst!

    Liebe Grüße
    Bianca

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