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Thema: Geht es jetzt schnell?

  1. #21
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    Lieber Georg,

    Danke, dann werde ich das auch mal erwähnen.
    Er möchte zunächst den Termin am kommenden Montag bei seiner Urologin abwarten, dann wird er aber hoffentlich noch mal in der MHH anrufen!
    Ich durchforste mal deren Seite!
    LG

  2. #22
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    Hallo Bianca,

    Dein Schwiegervater hat die Schulmedizin durchlaufen und sieht sich nun mit dem Wort "Austherapiert" konfrontiert.
    Die Therapien haben dass Knochenmark so geschädigt, dass der Körper die Blutbildung nicht mehr aus eigenen Kräften aufbauen kann.

    Das kenne ich leider sehr gut und die Anzahl von mir sehr bekannten Betroffenen passen sehr genau auf gleiche Muster im Ablauf.
    Um LQ zu erhalten, neben wenig Schmerzen würde ich einen palliativ evtl. auch noch einen Komplementärmediziner konsultieren. Das wurde hier schon ausgesagt.
    Die Komplementären können das Blutbild verbessern, wodurch die LQ steigt. Z.B. durch TSH triggern, B12, Retikolozyten und unreife Granolozyten/Thrombozyten in das Reifestadium führen, wobei sich alle Blutwerte verbessern können.

    Lasst keine neue Therapie mehr zu, sondern verbessert die LQ. Vielleicht meint es die Urologien ganz gut mit dem Schwiegervater.
    Es ist so gar möglich, dass bei zerstörtem Knochenmark, Organe und Gewebe zur Blutbildung vom Körper aktiviert werden. Hokuspokus? Nein, Realität.
    Dafür sind jedoch Schulmediziner nicht ausgebildet worden.

    In Hannover laufen doch auch Studien mit Rucaparib. Diese zweiarmigen Phase 3 Studien sind in der Rekrutierungsphase. Versucht es doch hereinzukommen.
    Nach den Chemos sind - mit hoher Wahrscheinlichkeit BRCA 1 u. 2 im Blut nachweisbar.

    Hans-J.

  3. #23
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Bianca, so wie ich den Bericht verstehe, ist der PSA Wert während der PSMA Therapie erstmal nur wenig gefallen und zuletzt trotzdem stark gestiegen. Es machte daher keinen Sinn, diese Therapie fortzuführen. Das lag nicht so sehr am Knochenmark oder den Nierenproblemen. Eine PSMA Therapie mit Actinium kann aber wirken, wenn Lu177 nicht (mehr) wirkt. Ich weiß nicht ob die MHH diese Therapie anbietet.
    Hallo Bianca,
    vor kurzem habe ich über Ac225 ein Thema eröffnet, das eine lebhafte Diskussion nach sich zog.
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...449#post117449

    In #1 dieses Themas habe ich eine Studie (link in #1) vorgestellt. In dieser Studie wurde festgestellt, dass die Wirksamkeit von Actinium nach einer Lutetiumvorbehandlung nicht besonders gut ist. siehe Diagramm 3B, S. 20 der Studie.

    In #11 dieses Themas erklärt Georg die Abb. 3B.

    „Ich gehe auch davon aus, dass die Lu177 Therapie bei diesen Patienten nicht gut gewirkt hatte, darum war man auf Ac225 gewechselt. Es war nur eine Auswahl an Patienten, bei denen bereits eine Lu177 Therapie keinen Erfolg hatte. Dass Ac225 dann auch nur eine begrenzte Wirkung hat, kann man sich vorstellen. Das muss aber nicht heißen, dass eine vorherige Lu177 Therapie grundsätzlich die Ergebnisse der Ac225 Therapie verschlechtert.“

    Das obige, umrandete Zitat liest sich etwas anders.
    Ja was nun ?

    @Georg, wie kommst du zu diesen unterschiedlichen Aussagen ?

    Franz



  4. #24
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    Franz,

    in dieser Studie hatte Actinium nach Lu177 doch einen guten Erfolg:



    https://www.researchgate.net/figure/...fig5_322658758

    Wie man sieht war hier zweimal Lu177 angewendet worden ohne Erfolg und dann Actinium mit erheblichem Erfolg. Es kann also wirken, vielleicht auch nur bei einigen Patienten. Aber man sollte es versuchen.

    Georg

  5. #25
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    @Hans J

    Ich kann über Rucaparib nicht viel verständliches finden, hast du vielleicht einen Link?

    Bin jetzt etwas durcheinander...
    Die Werte sind doch schlimmer als ich dachte.
    Und vielleicht hat die Urologin es wirklich gut gemeint.
    Sorry ...entscheiden kann nur Manni, ich wüsste zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht was man tun oder eben nicht tun sollte.

    Danke euch��

  6. #26
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    Hallo Bianca,
    hier ein deutschsprachiger aktueller Link zu Rucaparib:

    https://www.thieme-connect.com/produ...55/a-0832-4855

    Liebe Grüße

    Lothar

  7. #27
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    Georg,

    eine sehr beeindruckende Fallstudie. Im ausführlichen Text (s. u.) konnte ich aber leider keinen Hinweis auf progressionsfreie Zeit und Gesamtüberleben finden.

    http://jnm.snmjournals.org/content/5....full.pdf+html


    Franz

  8. #28
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    Bianca,

    Lothar hat ja schon ausgeholfen, jetzt folgen die Auswertungen der Phase 2 zu Triton.

    https://www.onvista.de/news/clovis-o...2018-139474677

    Rucaparip hat den Wirkstoff Rubraca und als Nachfolgemedikament zu Olaparib zu verstehen.

    Rucaparib gehört zu der Klasse von Wirkstoffen gegen Krebs, die als PARP-Inhibitoren bezeichnet werden. PARP ist ein Eiweiß ( Protein ) im Zellinnern, das an der Reparatur von Schäden an der DNA beteiligt ist und den Zellen hilft, weiterzuleben. Die DNA ist das genetische Material, das die Anleitung für das Wachstum und die Entwicklung des Körpers enthält. Krebs kann entstehen, wenn es zu Veränderungen im genetischen Material kommt. ( Gelegentlich auch DNA Mutationen ) BRCA 1,2 und ATM.
    PARP kann das unkontrollierte Wachstum stoppen.

    Die neue Studie Triton 3 soll herausfinden, ob Rucaparib alleine wirksam ist.

    Hans-J.

  9. #29
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    Vielen Dank an alle!
    Ich melde mich spätestens Dienstag oder wenn ich noch Fragen habe. Ich hatte oben noch was aus dem MHH Bericht kopiert, heißt der Wortlaut, dass er doch Metastasen in den Lymphknoten hat?

    LG Bianca

  10. #30
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    Ja, es wurden Lymphknotenmetastasen festgestellt. Allerdings könnte er damit noch viele Jahre leben. Darüber braucht ihr Euch also im Moment keine Sorgen zu machen.

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