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Thema: Therapie 1/27, 5%, 3+3=6, PSA 9, 40 ml

  1. #31
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    Hallo Jens,

    Meine Vermutung oder Spekulation ist durch den bisherigen PSA Verlauf bei Matthias entstanden. Natürlich wird durch die wahrscheinlich parallel vorhandene Prostataentzündung die Interpretation des PSA Wertes schwieriger. Aber die Tendenz zeigt nach oben.
    Ungefähre Mittelwerte der PSA Messungen:
    2017: 3.7 ng/mL
    2018: 5.2 ng/mL
    2019: 8.7 ng/mL

    Dies alles ergibt jetzt schon eine PSA Verdoppelungszeit von ca. 2 Jahren, wie auch Martin ausgerechnet hat. Schon dies wäre eigentlich schon zu kurz für eine leitliniengerechte AS (Kapitel 5.10 der deutschen S3 Leitlinie, welche eine VZ von min. 3 Jahren für eine AS vorsieht).
    Dazu kommt, dass jetzt schon ein PSA von 8.7 im Durchschnitt gemessen wird. Nach Leitlinie (Kapitel 5.8), soll bei 10 ng/mL zur Beendigung der AS geraten werden.

    Ich habe auch keine wie auch immer gut geputzte Glaskugel, aber die Nähe zu PSA 10 ng/mL und die laufend steigende Tendenz haben mich zu dieser Vermutung bewogen. Das bedeutet ja nicht, dass man noch etwas zuwarten kann, bis die 10 ng/mL gerissen sind.

    Für mich, bist Du nach wie vor der perfekte AS Kandidat, nicht zu vergleichen jetzt mit Matthias. Bis Ende 2017 war der PSA Verlauf von Matthias ungefähr vergleichbar wie bei Dir, doch dann ist der PSA Wert bei Matthias für mich etwas zu schnell in der Tendenz gestiegen.
    Wünsche Euch beiden noch lange sehr tiefe PSA Werte und ein langes Leben.

    Liebe Grüsse
    Tritus

  2. #32
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    Es gibt doch diesen Rechner vom Physiker aus der Schweiz (Glättli?)...könnte man diesen mal bemühen? Konrad war davon immer sehr überzeugt.

    VG

    Achim

  3. #33
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    @Tritus; vielen Dank und auch für dich eine schöne Zeit!

  4. #34
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    Habe keine VZ ausgrechnet, sondern Matthias' Zahlen auf myprostate studiert, da wird die VZ ausgerechnet und angezeigt...

  5. #35
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    Moins,

    Konrad war auch sehr angetan von diesem VZ Rechner https://www.labor-limbach.de/laborre...dopplungszeit/

    er sagte mal zu mir das wäre das seriöseste Labor . . .

    ich war dort auch schon 2 x und habe mir den PSA Wert bestimmen lassen.

  6. #36
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    Nächste Woche sollen bei mir CT + Knochenzinti gemacht werden.
    Habe Angst, dass der Tumor doch nicht mehr in der Kapsel ist bzw. metastasiert hat.

    Aus der Selbsthilfegruppe kommen folgende Emfehlungen:
    DNA-Zytometrie
    68 Ga PSMA PET CT
    ggf. HoLEB statt PCa-Therapie

    Was meint ihr?

    Lieben Gruß,
    Matthias

  7. #37
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    CT + Knochenszinti: veraltet und vor allem bei dem Befund Überdiagnositik. Stattdessen kann ein PSMA PET/CT gemacht werden. Da eine (sichtbare) Metastasierung sehr unwahrscheinlich ist, wird es keine therapeutische Bedeutung haben, wenn man eine RPE machen will (denn bei dieser wird sowieso alles weggenommen und der Rand auch untersucht). Andernfalls kann das PSMA PET/CT die Lokalisierung für eine fokale Therapie verbessern.
    Angstbeseitigung als Motiv für extensive Diagnostik ist OK, aber man muss immer auch die Belastung durch die Verfahren selbst (Strahlung, Kontrastmittel, Zeitverlust) und das Risiko der falsch-positiven Diagnosen (dadurch unnötige Angststeigerung) im Auge behalten (Kosten mal ganz beiseite). Auch wenn das PET/CT weniger falsch-positive Ergebnisse liefert als Szinti oder nur CT haben wir einige Fälle im Forum mit zweifelhaften Befunden gehabt, die von unterschiedlichen Ärzten ganz unterschiedlich eingestuft wurden.

    DNA-Zytometrie ändert therapeutisch nur etwas, wenn Aktive Überwachung geplant ist. Das ist ja nicht der Fall.

    HoLEB ist für PCa weder vorgesehen noch erprobt. Angesichts des Ablaufs und der Nebenwirkungen wären fokale Bestrahlung, IRE oder HiFU vorzuziehen. Siehe HoLEB Website:
    http://www.holep-prostata-laser.de/u...d-verlauf.html

  8. #38
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    Hallo,

    habe auch ein Gleason 6. Hatte mich für AS entschieden. Da aber meine Prostata sehr gross war und mir deshalb Probleme bereitete, ließ ich eine HoLEB machen. Im entnommenen Gewebe wurden keine Krebszellen gefunden. PSA ging natürlich massiv herunter (s. mein Profil). Im Rahmen der AS stand Mitte des Jahres die erste Re-Biopsie an. Dieses nach vorherigem mpMRT (PIRADS 4). Es wurden, oh Freude, keine Krebszellen gefunden. Ob diese doch mit der HoLEP abgegangen sind oder einfach nur nicht getroffen wurden, bleibt abzuwarten.
    Hoffe natürlich auf das Erste.

    Gruss Werner

  9. #39
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    Es wird nach HOLEP nie das GANZE Gewebe vom Pathologen untersucht - zu aufwändig (Kosten 12 - 16.000 Euro),
    sondern nur representative Areale. Daher kann ein kleiner Gleason 3+3 sehrwohl "durchrutschen".
    Und Sie haben dann Glück gehabt und sind aktuell Tumorfrei!
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    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
    ----------------------------------------------------------

  10. #40
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    Wird gerne genommen. Bin diesbezüglich auch guten Mutes.

    Gruss Werner

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