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Thema: Was essen bei Krebs

  1. #1
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    Was essen bei Krebs

    Rudi, der unermüdlich an seiner website bastelt, hat mich vor kurzem auf diesen sehr informativen link von "was-essen-bei-krebs.de" aufmerksam gemacht, den ich an dieser Stelle weiterempfehlen möchte.

    Es werden umfangreiche Informationen zur Ernährung im Rahmen der Krebsprävention, bei der Krebserkrankung und bei Beschwerden während der Krebsbehandlung vorgestellt.

    https://www.was-essen-bei-krebs.de/

    "was-essen-bei-krebs.de" ist ein Kooperationsprojekt des gemeinnützigen Vereins Eat What You Need e.V. – Allianz für bedarfsgerechte Ernährung bei Krebs und dem CCC München Comprehensive Cancer Center am Klinikum der Universität München Ludwig-Maximilians-Universität.
    Es ist ein gemeinnütziges Projekt, das sich ausschließlich über Stiftungsgelder und Spenden finanziert.

    Franz

  2. #2
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    Bis jetzt esse und trinke alles was mir schmeckt. Warum soll ich mich auch noch mir Essen bestrafen. Ich bin 70 und hab mein Leben genossen. Ein paar Jahre geht bestimmt immer noch dann hab ich gut gelebt.

  3. #3
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    Ich esse und trinke auch noch alles, was mir schmeckt
    Aber: Ich lasse das weg oder vermindere die Menge davon, was für Krebspatienten u.a. nicht so gut sein soll. Wie z.B.:
    - Alkohol und andere Drogen
    - Zuckerhaltige Nahrungsmittel
    - rotes Fleisch
    - Gemüse und Obst, welches nicht "Bio" ist
    Da bleibt noch genügend Leckeres übrig. So habe ich weiterhin ein gutes Gefühl und belaste mein Immunsystem nicht unnötig. Ich meine seit einigen Monaten auch schon zu spüren, dass das alles für mich vorteilhaft ist.

  4. #4
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    Niemanden soll hier vorgeschrieben werden, was er essen soll oder nicht.
    Wer sich näher mit den Seiten des links beschäftigt wird u. a. diese Themen finden:

    Ernährung bei
    - Kau - und Schluckbeschwerden
    - Übelkeit und Erbrechen
    - Schleimhautreizungen im Mund
    - Mangelernährung bei fortgeschrittenem Krebs
    - Umgang mit Trinknahrung
    - usw

    Eine wichtige Zusammenstellung für sehr fortgeschrittene und angeschlagene Patienten.

    Franz

  5. #5
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    Nachdem ich mir diese interessante Seite angesehen habe, komme ich zu dem Resümee :

    "Bei Krebs essen was Spaß macht - nur nicht abnehmen"

    Bisher habe ich es so verstanden oder auch immer wieder gelesen , das es wichtig ist bei Prostatakrebs ( fortgeschritten ) möglichst auf Zucker und Fett zu verzichten.

    Ich habe jetzt zwar einige Kilos zu viel, werde aber versuchen, diese vorerst mal zu behalten , jedenfalls bis ich genaueres weis.

    Reiner


  6. #6
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    Hallo Franz,
    eine Freundin meiner Frau führt derzeit eine Darmkrebs-Chemotherapie durch.
    Nach der OP und den ersten Chemos hat sie deutlich an Gewicht verloren, davor war sie schlank, sie liebt gutes Essen.
    Gerade während und direkt nach den Chemos leidet sie unter Brechreiz.
    Fasten würde ihr nur schaden, sie würde wieder gern mehr essen und wieder zunehmen.
    Von Fasten halte ich bei einer doch sehr belastenen Krebserkrankung gar nichts.
    Der Körper braucht Kraft und Energie um die belastenden Therapien zu stemmen. Ich glaube, das Fasten eher das Immunsystem schwächt.
    Gleichwohl ist Sport, Bewegung und eine vernünftige Gewichtsreduktion empfehlenswert.
    Fasten und Gewichtsreduktion sind nicht vergleichbar.
    Bei einer Hormontherapie sind starkes Übergewicht bzw. Fettleibigkeit (Bauchfett) für die Wirksamkeit von Nachteil.
    Ich hatte diese Problematik in meinen Thread “Übergewicht und Hormontherapie“ thematisiert. Auch Georg ist in seinem sehr guten Beitrag über die Wirksamkeit der Hormontherapie darauf eingegangen.

    Eine weiteres Thema sind Nahrungsergänzungsmittel während einer Therapie.
    Hier scheint eher Vorsicht geboten und eine Absprache mit den Ärzten erforderlich.

    Beste Grüße

    Lothar

  7. #7
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Gerade während und direkt nach den Chemos leidet sie unter Brechreiz. Fasten würde ihr nur schaden, sie würde wieder gern mehr essen und wieder zunehmen. Von Fasten halte ich bei einer doch sehr belastenen Krebserkrankung gar nichts. Der Körper braucht Kraft und Energie um die belastenden Therapien zu stemmen. Fasten und Gewichtsreduktion sind nicht vergleichbar.
    Bei einer Hormontherapie sind starkes Übergewicht bzw. Fettleibigkeit (Bauchfett) für die Wirksamkeit von Nachteil.
    Hallo Lothar,
    "Fasten" habe ich bisher in keinem meiner Beiträge empfohlen. Du hast gestern einen lesenswerten Artikel aus der Zeit gebracht, mit dem Thema: „Hungert Fasten den Krebs aus ?“

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...126#post118126
    Dazu schrieb ich dann über die Erfahrungen mit meiner Docetaxel-Chemotherapie mit dem Resumee:
    Fasten ergibt sich mitunter bei einer Chemo von selbst, zusätzliches Fasten kann ich aufgrund meiner Erfahrungen nicht empfehlen.

    Es gibt verschiedene Ansätze (bisher sehr kleine Studien) um die Nebenwirkungen einer Chemotherapie durch kurzzeitiges Fasten (wenige bis mehrere Stunden) vor der Infusion des Medikaments zu mildern. Das ist aber kein Fasten bei einer Chemo!
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    Ernährung bei Hormonentzug

    Beim Hormonentzug ändert sich viel, Testosteronmangel führt zu Muskelabbau und Müdigkeit, das Essen schmeckt trotzdem und dann hat man schnell ein paar Kilos mehr, die noch müder und träger machen. Ein Teufelskreis! Es kommt zu Veränderungen im Stoffwechsel, Erkrankungen wie z. B. Diabetes können gefördert werden.

    @Reiner
    Meine Erfahrung als Übergewichtiger nach 2 Jahren Hormonentzug:
    Es ist schon ein Erfolg beim Hormonentzug das Gewicht zu halten, dazu sollte man auf seine Ernährung achten und sich ausreichend bewegen.
    Bewegung ob im Sportcenter oder an der frischen Luft vermindert die Müdigkeit und hilft auch gegen gelegentlich auftretende Depressionen.
    Gelegentliches Fasten kann bei Gewichtszunahme bei Hormonentzug hilfreich sein, aber auf die körperliche Fitness zu achten ist wichtiger.

    Franz

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