Der Bedeutung einer Ernährungsberatung und einer auf Krebspatienten abgestimmten Ernährung, als Teil der Therapie, wird immer noch zu wenig Beachtung geschenkt.


Näheres in diesem Positionspapier verschiedener Arbeitsgemeinschaften der Deutschen Krebsgesellschaft u. zahlreicher weiterer Verbände
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...wgQV6Rr9xEt5kv

Zitate:
Hierzulande wird bei etwa einem Drittel der stationär behandelten Menschen mit Krebs eine Mangelernährung festgestellt. 20 - 30% aller Krebserkrankten versterben an den Folgen einer Mangelernährung und nicht aufgrund ihrer Krebserkrankung…… Ein regelmäßiges Screening auf Mangelernährung wird im klinischen Bereich trotzdem kaum durchgeführt….. Für den ambulanten Bereich, in dem heute der größte Teil der Patienten versorgt werden, liegen keine Zahlen vor. Jedoch scheint die Situation hier kaum anders zu sein…..“

„Patienten und deren Angehörige fühlen sich in Ernährungsfragen allein gelassen. In der Konsequenz greifen sie auf Internetquellen oder Beratungsangebote mit fraglicher Seriosität zurück und das therapeutische Potential von Ernährung bleibt ungenutzt. Sogenannte „Krebsdiäten“, die sich negativ auf den Krankheitsverlauf auswirken können, werden von nicht qualifizierten, an Profit orientierten Personen und Einrichtungen propagiert und immer mehr angenommen….“

„Das Thema Ernährung in der Onkologie ist in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärzten und Ökotrophologen und Ernährungswissenschaftlern unterrepräsentiert. In der Ausbildung von Diätassistenten ist das Thema Onkologie und Ernährung zwar gesetzlich verankert, dennoch werden diese Ressourcen derzeit in Deutschland weder im stationären noch im ambulanten Bereich genutzt“


Franz