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Thema: PET Kosten

  1. #11
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    Im schriftlichen Bericht sind die gefundenen Metastasen beschrieben, dies ist letztlich das wichtigste. Bei vorsichtigen Radiologen leider auch Punkte, die nicht klar sind, was ich für unglücklich halte. Jedenfalls bekommt man eine DVD und kann darauf teilweise die im Bericht erwähnten, leuchtenden Punkte finden. Dies Bedarf aber einiger Geduld. Ich habe die gefundenen Bilder mit den Metastasen in Farbe ausgedruckt und dann mit dem Arzt besprochen. Der Urologe oder andere Ärzte nehmen sich meist nicht die Zeit, die DVD in der Sprechstunde durchzusehen.

    Was die Radiologen an der Uniklinik vermeiden wollen, ist die Frage des Patienten, welche Therapie denn nun auf Grund des Befundes erfolgen soll. Dazu wollen sie sich nicht äußern, was ich auch verstehen kann.

  2. #12
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    Moin Michi,

    dann werde ich das erst mit meinem URO besprechen was der davon hält. Er hat nämlich vor mich zum PET-CT zu schicken
    aus Deinen Daten geht hervor das der PSA bei 0,07 ng/ml steht.
    also wenn Du das PSMA PET CT selber zahlen musst,da würde ich es bei diesen Werten nicht machen lassen.
    mach mal lieber eine Woche Urlaub (: -)
    der Tip kostet nix

    Gruß Adam

  3. #13
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    Diese <0.07 ng/ml sind nur durch die Hormonspritzen erreicht worden. Eigentlich wollte mich mein URO zuvor zum PET-CT schicken, als ich mich erkundigt habe und gehört habe das ich das selber bezahlen soll hat er diese Behandlung angefangen. Aber wer weiß wie lange das gut geht ?

  4. #14
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    "Aber wer weiß wie lange das gut geht ?"

    Michi,

    ich habe einen längeren KISP Text geschrieben, der diese Frage weitgehend beantwortet:
    http://www.prostatakrebse.de/informa...er_der_ADT.pdf

    Grob gesagt: nach Operation und Salvage Bestrahlung viele Jahre.

    Es hängt auch stark davon ab, wie sehr die Spritze den Testosteronspiegel senken kann, das ist individuell unterschiedlich.

    Georg

  5. #15
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Eigentlich wollte mich mein URO zuvor zum PET-CT schicken, als ich mich erkundigt habe und gehört habe das ich das selber bezahlen soll hat er diese Behandlung angefangen.
    Hallo Michi,

    Das sind jetzt aber ganz neue Züge von Dir. Du schlägst eine Empfehlung Deines Uro einfach in den Wind !? Ein PET-CT vor der Hormontherapie hätte Dir möglicherweise erlaubt, das Rezidiv lokal zu behandeln und die Hormontherapie auf später zu verschieben.

    Dass man eine PET-CT heutzutage sogar in einer Rezidivsituation immer noch selber bezahlen muss, ist natürlich auch eine üble Geschichte. Da geb ich Dir völlig recht, dass man dann ins Zweifeln kommen kann (leider), ob eine PET-CT wirklich so unerlässlich ist.

    Alles Gute Dir

    Tritus

  6. #16
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    Nachdem ich hier im Forum gelesen habe das ein PET erst etwas anzeigt wenn das PSA über 2,5 ist habe ich natürlich schon gezweifelt ob bei 0,27 überhaupt etwas angezeigt wird. Darum habe ich es erstmals abgelehnt.

  7. #17
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    Hallo mein General,
    lieber Herr von Seitz,

    ja, - lass mal eine G68 PSMA/PET in der Uni Regensburg machen.
    Wenn das Personal genauso freundlich ist, wie in Kiel, sehe ich da keine Probleme.
    Ich war dort mit meinem Clusterkopfschmerz in Behandlung. Das Personal war damals sehr gut.
    Mein zuständiger Arzt für diese sehr, sehr schmerzhafte Erkrankung, Prof. May, hat sich später in Hamburg niedergelassen.

    In Kiel erfolgte sofort danach eine kurze Besprechung.
    Die Details wurden mir beim nächsten Termin in der UNI von Prof. Dunst erklärt.
    Soll heissen: Wenn die PET-Untersuchung durchgeführt wird, lass dir gleich einen Termin in der UNI geben. Der zuständige Arzt klärt dich auf.

    Zusätzlich bekommt deine Urologin auch einen Bericht.
    Die müsste dir die lateinischen Sätze auch übersetzen können, falls du etwas in der UNI nicht verstanden hast.

    Gruss vom Capitano
    (wir sind ab 12.10. wieder in den südlichen ländern)

    Nachtrag:
    Gerade erst gesehen.
    Nachdem ich hier im Forum gelesen habe das ein PET erst etwas anzeigt wenn das PSA über 2,5 ist habe ich natürlich schon gezweifelt ob bei 0,27 überhaupt etwas angezeigt wird. Darum habe ich es erstmals abgelehnt.
    Lieber Michi, ich würde in deiner Situation, die ja nicht schlecht ist, vorschlagen,ein PET erst bei ca. 1.5 machen zu lassen.
    Diese 2.5 sind nicht mehr aktuell. Die Geräte sind heute etwas genauer, erkennen heute auch etwas kleinere Krebszellen.

    Zitat Tritus:
    Dass man eine PET-CT heutzutage sogar in einer Rezidivsituation immer noch selber bezahlen muss, ist natürlich auch eine üble Geschichte. Da geb ich Dir völlig recht, dass man dann ins Zweifeln kommen kann (leider), ob eine PET-CT wirklich so unerlässlich ist.
    Ja Tritus, das verstehe ich auch nicht, weil ja auch in Germany bekannt ist, das neue Diagnose-Verfahren einen erheblich Vorteil bringen.
    Vielleicht sollten wir einmal die ges. Crew der Leitlinien-Kommission austauschen lassen.
    Sorry, lieber Günther

  8. #18
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    Wer gehört denn zur Crew der leitlinienkommission?

  9. #19
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    Siehe Seite 8-13 der S3-Leitlinie über Prostatakrebs.

  10. #20
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    Bezüglich der Frage, wann ein PSMA-PET machen, muss man mindestens 3 Fälle unterscheiden:

    a) Primärdiagnostik: mpMRT vor Biopsie sinnvoll, PSMA PET sollte früher oder später mal das weniger sensitive Knochenszinti ersetzen (> PSA 10 ng/mL).

    b) Rezidiv nach RPE (Fall Holger): Salvage-Bestrahlung sollte spätestens bei PSA 0.2 - 0.5 ng/mL durchgeführt werden. Ein PSMA PET kann auch bei diesem PSA Wert manchmal etwas sehen, was dann direkt schon mitbestrahlt werden kann (war bei mir der Fall). Warten bis PSA 1 ng/mL oder noch höher würde ich in diesem Fall nicht empfehlen.

    c) Rezidiv nach RPE und Salvage Bestrahlung (Fall Michi, Tritus). Hier eilt es nicht und man kann den PSA Wert bis 1 - 2 ng/mL ansteigen lassen bis zum PSMA-PET und dann ggf. vorhandene Metastasen lokal behandeln. Wenn man das nicht will kann man auch ab PSA 5 - 10 ng/mL mit einer (ev. intermittierenden) Hormontherapie einsteigen.

    Tritus

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