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Thema: Rentabilität einer DaVinci-Maschine

  1. #11
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    Mmmhhh... Ralf, zugegeben, irgendwie liefen Hirn und Finger bei diesem Satz asynchron. Ein Nachteil der hoffentlich auch ein Roboter zukünftig ausbügelt.

    Tatsächlich hat man Standardverfahren aufgegeben und setzt auf die Maschine. Nicht nur dies, zukünftig wird der Kollege Roboter auch autark arbeiten. Gerade die Urologie denkt da schon recht weit. Der Aquabeam von Biorobotics ist so ein teilautonomer Vorläufer.

    https://www.procept-biorobotics.com/


    Ich selbst bin auch ein großer Fan des Roboters, da er tatsächlich die Arbeit des Operateurs erleichtert und der Patient profitiert.

    Matthias

  2. #12
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich wurde hier in Regensburg mit GS9 mit Da Vinci operiert.
    Offenbar nicht sehr erfolgreich...

    R.

  3. #13
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    Reinhold, mir geht es vielleicht sogar besser als vielen hier die alles wissen weil sie den ganzen Tag im Internet nach neuen Dingen such und dabei das "Leben" vergessen. Ich mache alles mit.

  4. #14
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    Häh? Sieht bei Michi doch alles ganz gut aus. Und auch bei dir, Reinhold.
    Lutz

  5. #15
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    Zitat Zitat von DerBader Beitrag anzeigen
    Mmmhhh... Ralf, zugegeben, irgendwie liefen Hirn und Finger bei diesem Satz asynchron. Ein Nachteil der hoffentlich auch ein Roboter zukünftig ausbügelt.

    Tatsächlich hat man Standardverfahren aufgegeben und setzt auf die Maschine. Nicht nur dies, zukünftig wird der Kollege Roboter auch autark arbeiten. Gerade die Urologie denkt da schon recht weit. Der Aquabeam von Biorobotics ist so ein teilautonomer Vorläufer.

    https://www.procept-biorobotics.com/


    Ich selbst bin auch ein großer Fan des Roboters, da er tatsächlich die Arbeit des Operateurs erleichtert und der Patient profitiert.

    Matthias
    Ja, ja, da erinnere ich mich an den OP-Roboter für künstliche Hüft- und Kniegelenke. Der Roboter hat die Patienten zu lebenslangen Krüppeln operiert! Der autark fahrende Tesla fährt auch seine Fahrer tot.

    R.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    Ja, ja, da erinnere ich mich an den OP-Roboter für künstliche Hüft- und Kniegelenke. Der Roboter hat die Patienten zu lebenslangen Krüppeln operiert
    Wir sind uns hoffentlich alle einig, dass der Begriff "Roboter-assistierte Prostatektomie" mehr als unglücklich gewählt und missdeutig ist. Anders als bei den Hüftgelenkoperationsrobotern wird hier keine programmierte Maschine autonom handelnd auf die Patienten losgelassen.

    Ralf

  7. #17
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    Warum löschen sich manche Beiträge wenn man sie auf dem Tablet editieren will?

    Schade..

  8. #18
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    Jetzt noch einmal...

    Robodoc war ein System das im letzten Jahrtausend entwickelt wurde und dazu diente Fräsungen bei einer Hüft TEP vorzunehmen. Das System war mit heutigen Maschinen nicht vergleichbar, da es unabhängig tatsächlicher Begebenheiten (z.B. Knochendichte usw.) seine Arbeit gemäß Vorgaben des Operateurs übernahm. Es war also nur so schlau wie es zuvor mit Daten gefüttert wurde. Dabei kam es hauptsächlich auf die Erfahrungen des Bedieners an. Genau da lag die Krux, da es keinerlei Vorkehrungen gab um Abweichungen zu erkennen. Robodoc fehlten sensorische Fähigkeiten. Die Maschine machte stur ihre Arbeit.

    Die zukünftigen Maschinen werden lernfähig sein, sowohl sich dem Benutzer als auch dem Patienten anpassen. Darüber hinaus werden sie über neuronale Netze sich ständig selbst modifizieren. In allen operierenden Fachrichtungen sind Maschinen im kommen, wobei es sich erst einmal um Assistenzsysteme (daVinci, Preceyes usw.) handelt, aber durchaus auch mit dem Ziel Routineeingriffe längerfristig autonom zu gestalten. Mit dem Auslaufen einiger Patente von Intuitive Surgical wird der Boom erst richtig los gehen.

    Auch Künstliche Intelligenz (KI), augmented reality (AR), virtuell reality (VR) wird zunehmend den klinischen Alltag bestimmen. KI wird zum Beispiel zukünftig die Diagnostik in der Radiologie präzessieren oder sogar autonom vornehmen. AR und VR werden Operationen unterstützen. Über VR Brillen wird das live Geschehen am Patienten mit z.B. MRT Aufnahmen fusioniert. Auch lassen sich über solche Systeme Operationen vorher bis ins Detail planen.

    Natürlich wird davon nicht alles gut sein was den Markt flutet und sicherlich wird man hier und da auch wieder "Back to the Roots" gehen. Rückschläge gab es auch schon in der Vergangenheit. Z.B. hatte man die ersten pneumatischen Reanimationsmaschinen recht schnell wieder zu den Akten gelegt. Es waren ethische Bedenken und ein würdeloses Schauspiel als der Stempel unaufhörlich den Thorax des Patienten komprimierte. Heute gibt es "feinfühligere" Nachfolger aber in der Regel wird von Menschen Hand reanimiert. Auf der anderen Seite haben sich bereits intelligente Maschinen ihren Platz im klinischen Alltag erobert. Für die Beatmung von Patienten sind hochintelligente Maschinen am laufen, die alle Parameter der intensiv therapeutischen Beatmung kontrollieren, regeln und Beatmungsformen autonom realisieren. Welcher Patient wollte da noch mit dem Beutel beatmet werden?

    Matthias

  9. #19
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    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    Ja, ja, da erinnere ich mich an den OP-Roboter für künstliche Hüft- und Kniegelenke. Der Roboter hat die Patienten zu lebenslangen Krüppeln operiert! Der autark fahrende Tesla fährt auch seine Fahrer tot.
    Reinhold,

    Nur nicht so pessimistisch bezüglich Roboter. Vor allem bei Tesla Kritik reagiere ich ein bisschen hypersensitiv, weil das einfach so nicht stimmt. Wieviele nicht-Tesla Fahrer fahren sich dann manuell gesteuert tot ?
    Ansonsten kann ich auch den medizinischen Vorteilen, wie von Matthias aufgeführt, vollumfänglich zustimmen. Es wird längerfristig sowohl den Patienten, wie auch den Gesundheitskosten Vorteile bringen.

    Tritus

    Nebenbei an Matthias: Die Bearbeitungszeit einer Antwort liegt bei 30 Minuten. Nachher wird der Text nicht mehr genommen. Dann hilft in der Regel nur noch, den Text mittels Ctrl-C zu speichern, sich abzumelden aus dem Forum, sich wieder anzumelden, und dann wieder neu antworten und den Text mit Ctrl-V wieder einzufügen.

  10. #20
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    Zitat Zitat von tritus59 Beitrag anzeigen
    Vor allem bei Tesla Kritik reagiere ich ein bisschen hypersensitiv, weil das einfach so nicht stimmt. .
    Verstehe ich nicht! Was stimmt nicht? Und solange Tesla z.B. nicht zwischen einer aufgewirbelten Plastiktüte und einem Radfahrer unterscheiden kann, wird das vollkommen autonome Fahren m.M.n. noch Jahrzehnte dauern. Wenn es überhaupt mal kommt. Ich sehe es bei meinem "Lane Asssist" (= Helfer der das Auto in der Spur hält) im Wagen: an jeder Baustelle will mich das Assistent-System nach rechts in den Graben fahren, weil es einfach den aufgemahlten weißen Linien folgt und nicht den gelben Baustellen- Fahrbahnmarkierungen folgen kann.
    R.

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