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Thema: Aktuelle Analyse zu rotem Fleisch als Gesundheitsrisiko

  1. #1
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    Aktuelle Analyse zu rotem Fleisch als Gesundheitsrisiko

    Hierbei wird vermutet, dass eine deutliche Überbewertung negativer Eigenschaften beim Verzehr vorliegen.

    Medscape vom 12.Oktober 2019

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    (Luciano de Crescenzo)

  2. #2
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    Das beruhigt mich. Ich esse gerne auch ab und zu mal rotes Fleisch.
    Lutz

  3. #3
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    Ob der Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch gesundheitlich unbedenklich ist, wie in der unter #1 erwähnten Studie unter Leitung von Bradley C. Johnston herausgefunden wurde, darüber berichtet die Zeitschrift „Focus“ in einem aktuellen Beitrag.

    „Focus“ beschäftigt sich kritisch mit der Qualität der Studie und greift dabei auf Informationen der „New York Times zurück“.

    https://www.focus.de/gesundheit/erna..._11225283.html

    Zitate:
    Schon 2016 fiel Studienleiter Johnston mit fragwürdigen Empfehlungen auf….
    …. Nein, vielmehr sei die neue Studie mit Vorsicht zu genießen – insbesondere, wenn man sich den Lebenslauf des kanadischen Studienleiters Bradley C. Johnston genauer anschaut, wie die „New York Times“ rät….,denn der soll in der Vergangenheit engen Kontakt zur Fleisch- und Lebensmittelindustrie in den USA gepflegt haben….
    So sei Johnston bereits 2016 mit einer ähnlichen Studie aufgefallen, die die gesundheitlichen Folgen von Zucker herunterspielte – und ebenso wie die aktuelle Arbeit in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Annals of Internal Medicine“ erschien…..
    Es stellte sich heraus, dass jene Studie von dem US-amerikanischen „International Life Science Institute“ (ILSI) finanziert wurde – einer Lobbyorganisation …
    …Schon lange kritisiert die WHO, dass das ILSI gesundheitliche Empfehlungen von offiziellen Stellen untergraben würde, um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten….

    Focus erwähnt u. a. auch die Kritik zur Studie vom Max-Rubner-Institut:
    https://www.mri.bund.de/de/aktuelles...48043cae949d64
    Zitat:
    Als Fazit empfehlen deshalb die Autoren für Erwachsene weiterhin so viel Fleisch und Wurst zu essen wie bisher. Diese Schlussfolgerung ist in Anbetracht der Prävalenz ernährungsmitbedingter Erkrankungen kontraproduktiv und widerspricht den Empfehlungen aller nationaler und internationaler Ernährungsinstitutionen.“

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    Gut, dass es kritischen Journalismus gibt !

    Franz

  4. #4
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    Mmh... OK, dann esse ich doch lieber eher Fisch, was ich sowieso am liebsten mag. Rotes Fleisch dann nur als Ausnahme.
    Lutz, leicht verwirrt (Ursache ADT)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Gut, dass es kritischen Journalismus gibt !
    Der Focus ist bekannt für seinen investigativen Journalismus!

    Wenn man die Artikel vollständig, mit Kommentaren liest und verstehen will, werden auch hier nur Meinungen vertreten. Reproduzierbare Beweise sind mangelhaft, wie viele Studien der Ernährungswissenschaft. Besonders dann, wenn physiologische Abläufe der Humanmedizin erfasst werden sollen.

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    (Luciano de Crescenzo)

  6. #6
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    Ergänzend, ein Beitrag in der „Zeit“ von Professor Martin Smollich, Institut für Ernährungsmedizin der Uni Lübeck.


    https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...undheit-studie

    Franz


  7. #7
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    Warum erkranken manche Menschen an Gicht, wenn sie zu viel Fleisch essen? Es liegt möglicherweise an den Genen. So ähnlich lautet eine Überschrift in der Zeitschrift Welt.

    Aber, Auszug aus:

    https://www.gesundheitswissen.de/innere-medizin/gicht/

    "Ursache von Gicht ist vor allem eine erblich bedingte Stoffwechselstörung, bei der sich aus Harnsäure Kristalle bilden. Zunächst sammelt sich die Harnsäure im Blut an und die Harnsäurekonzentration im Blut erhöht sich über den Normalwert (Hyperurikämie)."

    Wohl dem, der von Gicht oder sogar Rheuma verschont wurde.

    Harald
    nicht nachlassen

  8. #8
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