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Thema: Studie über unser Forum

  1. #11
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    Nur zur Vollständigkeit, LowRoad hat die Frage ja schon in #7 erschöpfend beantwortet. Der Thieme-Verlag schrieb mir heute Vormittag:

    Sehr geehrter Herr …,

    nach Angabe der Autoren entstammen die berichteten Angaben zum Einkommen der direkten Befragung der Nutzer. Die Antwort war in drei Einkommens-Kategorien möglich oder der Teilnehmer konnte auch "keine Angabe" auswählen.

    Beste Grüße


    Ich finde es korrekt von Thieme, wenn solche Fragen beantwortet werden und nicht sofort im Papierkorb landen.

  2. #12
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    Hi Zusammen,
    die Studienzusammenfassung gibt es ja auch in der Print Ausgabe von "Aktuelle Urologie" 2019 50(4). Die liegt bei vielen Urlogen im Wartezimmer aus aus. In ca. einem Jahr kann man die als Probeausgabe online lesen.

    Sauer machen mich solche Aussagen:
    "Im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung fanden wir unter den Nutzern 2- bis 3-mal so hohe Raten an mit Angst und Depression belasteten Patienten." Die haben wohl vergessen, mit welcher Krankheit und welchen Behandlungsnebenwirkungen die Nutzer leben müssen. Wenn ich nach ner OP impotent und/oder inkontinent wäre, würde ich auch erstmal ziemlich depri.

    Die Pathologisierung von Angehörigen ist auch ziemlich daneben:

    "Im Vergleich zu den Patienten selbst zeigen insbesondere Familienmitglieder höhere Werte für Angst und Depression und beschrieben eine höhere Rate an metastasierenden Erkrankungen bei den ihnen bekannten Patienten."

    Es ist eine völlig normale menschliche Reaktion Angst um das Leben eines geliebten Menschen zu haben, der erkrankt ist. Und wenn Ihr Männer uns Frauen immer nur die Hälft oder nix erzählt, wenn Ihr vom Urlogen kommt, dann brennt auch mal die Phantasie durch :-)

    Mich würde das Studiendisign interessieren und wie Angst und Depression gemessen wurden.
    Besonders interessant wäre sicherlich auch, wie die höheren Raten an Angst und Depressionen erklärt werden.

    Sternennacht

  3. #13
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    Zitat Zitat von Sternennacht Beitrag anzeigen
    "Im Vergleich zu den Patienten selbst zeigen insbesondere Familienmitglieder höhere Werte für Angst und Depression ...."
    Das ist auch meine Erfahrung. Krebserkrankungen im Familienkreis haben mich viel stärker mitgenommen und mir größere Angst und Sorgen bereitet, als meine eigene Erkrankung, mit der ich (meist) ziemlich locker umgehen kann.

    Franz

  4. #14
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Das ist auch meine Erfahrung. Krebserkrankungen im Familienkreis haben mich viel stärker mitgenommen und mir größere Angst und Sorgen bereitet, als meine eigene Erkrankung, mit der ich (meist) ziemlich locker umgehen kann.

    Franz
    Das ist auch meine Erfahrung. Das kann dann noch eine Zusatzaufgabe für den Erkrankten bedeuten: Nicht nur sich selbst zu beruhigen, sondern auch noch seine Angehörigen.
    Über seine Erkrankung nur Stillschweigen zu bewahren, soll aber auch keine gute Lösung sein. Das sagen jedenfalls die meisten wie Angehörige, Bekannte, Ärzte, Psychologen,...
    Lutz

  5. #15
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    Ich bin schon nach dem ersten Befund offen damit umgegangen. Da hab ich nicht einmal noch gewusst das eine OP an stand. Hab aber meine Frau nicht damit belastet das sie unbedingt beim URO dabei sei musste. Ich hab nur darüber berichtet.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich bin schon nach dem ersten Befund offen damit umgegangen. Da hab ich nicht einmal noch gewusst das eine OP an stand. Hab aber meine Frau nicht damit belastet das sie unbedingt beim URO dabei sei musste. Ich hab nur darüber berichtet.
    Michi, so ähnlich habe ich es auch gemacht und dadurch nur positives Feedback bekommen. Meine Frau wollte ich bei den Arztgesprächen nicht dabeihaben, weil sie da zu stark gelitten hätte. Meine Erwachsenen Kinder boten mir von sich aus immer eine Teilnahme an und waren mir da eine große Hilfe. Ich hatte auch nie den Eindruck, dass sie zu sehr mitgelitten haben.
    Ich glaube sogar, dass sie immer mitkommen wollten, um mich vor meinen Entscheidungsschnellschüssen zu schützen. Die kennen ja ihren Papa
    Lutz

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