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Thema: Das sind Preissprünge!

  1. #21
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Bisweilen stelle ich mir auch die Frage, ob vom Forum, von unseren Erfahrungen, Erkenntnissen und dem gelegentlichen Ruf nach Handlungsbedarf etwas zu den Ärzten nach außen dringt?
    Franz,
    bis auf ein paar auch uns hier bekannte löbliche Ausnahmen: NEIN! Und die vom BPS entsandten engagierten Vertreter sind halt in unseren Augen 'Nichtbetroffene', da muss die Perspektive nicht immer mit der von uns fortgeschritten-metastasierten Patienten übereinstimmen. Aber die Trägheit des Systems, das ist natürlich auch ein Problem.

    Ansonsten habe ich auch oft den Eindruck, dass die Nebenwirkungen einer Therapie höher bewertet werden als die eigentliche Wirkung. Außer in der Homöopathie gibt es leider keine Wirkung ohne unerwünschter Nebenwirkung, zumindest was die Behandlung des metastasierten PCAs betrifft. Treffen einem die Nebenwirkungen zu arg, dann sollte man sich kundig machen, was dagegen hilft. Den Doc fragen hilft manchmal bis selten. Das ist die Kernaufgabe des informierten Patienten, den wir ja alle hier wollen, ne!?
    if nothing's fails, it's not real life

  2. #22
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    Seit der Op bin ich schon Inkontinent und Impotent. Ich habe halt die Einstellung das ich deswegen auch immer noch gut Lebe und dann halt nicht. Auch meine Frau ist immer noch zufrieden mit mir. Mit 70 muss man doch froh sein wenn es nicht hinten und vorne zwickt.

  3. #23
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    Guten Morgen zusammen,

    die Preise für Medikamente sind in Deutschland eindeutig zu hoch.
    Hier sollte die Politik den Ansatz der Verhandlungen mit der Pharmaindustrie weiter führen.
    Viele Medis werden im Ausland produziert, was die Qualitätskontrolle beeinflussen kann.
    Das Preis-, Leistungsverhältnis stimmt dann dadurch auch nicht mehr.

    Die Nebenwirkungen der Medikamente sind nicht selten höher, als ihr Nutzen.
    Diese können manchmal gravierend sein, und zum Tode führen.
    So ist es leider vor kurzem einen netten Menschen aus dem Forum ergangen.

    Ein anderer sehr guter Freund von mir aus meinem Umfeld erhielt seit 8 Jahren, wegen Nierenkrebs eine Dialyse.
    Er hatte starke Schmerzen, bekam viele Medikamente, und verstarb vor 2 Tagen an Organversagen.

    Medikamente und Behandlungen können gerade bei uns Betroffenen das Leben um viele Jahre verlängern. Da werden dann die Nebenwirkungen eher akzeptiert, und wir hoffen, dass es nicht so schlimm wird.

    Gruss
    hartmut

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