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Thema: Happy "Birthday"

  1. #11
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    Zitat Zitat von martcu Beitrag anzeigen
    Guten Tag Klaus,
    ich musste ein wenig grinsen als ich Deinen Beitrag gelesen habe. Diagnose mit 54 und dann der Entschluss zur Ektomie. Zuerst einmal natürlich Glückwunsch zu 25 Jahren und dann die Frage "gewöhnt" man sich über die Jahre daran mit der Krankheit, die ja immer da ist, zu leben? Wird es mit den Jahren besser? Ich bin 54 Jahre, habe einen kleinen Tumor und werde nächste Woche auch operiert. Ich muss jeden Tag noch um die Beherrschung kämpfen, wobei es immer besser wird. VG

    Grüsse Dich, Martin!

    Schön, dass ich Dich "zum Grinsen" gebracht habe!

    Ja, natürlich gewöhnt man sich an diese verdammte Krankheit, Sie wird zum Teil des Lebens!
    Ich habe diese Krankheit schon lange voll akzeptiert. Die 6-wöchige Blutabnahme (d.h. insgesamt so mindestens 150mal) und der herzklopfende Anruf im Labor meines Urologen nach Höhe des PSA ist Teil meines Lebensrythmusses geworden.

    Der Schock 4 Jahre nach der OP damals war viel grösser für mich als die ursprüngliche Krebsdiagnose als dann mein PSA wieder anstieg. Nach der OP der Befund "niedriger Gleason 3+3, Schnittränder frei, geheilt.." und dann Jahre danach ansteigendes PSA....das war der wahre Schock für mich.

    Mein Leben die letzten 25 Jahre war trotz der Krankheit sehr erfüllt. Habe die Jahre ohne allzu grosse Einschränkungen sehr genossen. Jetzt lebe ich in der "Zugabe".

    Aber ich sehe keinen Grund, dass Du mir irgendwie nachfolgen wirst, denn Du hast doch offensichtlich alle Chancen geheilt zu werden, zumal heute die Behandlungsmöglichkeiten erheblich besser sind als vor 25 Jahren.

    Ich wünsche Dir das Allerbeste!
    Klaus

  2. #12
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    Lieber Klaus,
    bei mir sind es gerade sieben Jahre seit Diagnose und nach drei OPs, Chemo und Hormontherapie fängt der PSA gerade wieder an zu steigen. Insofern tut es gut zu lesen, welche Alternativen man noch hat. Langerredekurzersinn: Happy Birthday
    Franzl

  3. #13
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    Hallo Klaus, besten Dank für Deine Zeilen. Bin heute den ersten Tag nach der OP Zuhause. OP und Krankenhaus sind schon ziemlich anstrengend. Jetzt kann ich mal wieder in Ruhe schlafen. Werde nie verstehen wieso man um 6 Uhr aus dem Schlaf gerissen wird und dann eigentlich den ganzen Tag so richtig nichts mehr passiert. Bei mir scheint alles soweit OK zu sein, konnte beidseits nervenschonend operiert werden, bin kontinent, Gleason bestätigt und sonst alles 0 (R0 usw.). Wünsche Dir alles Gute

  4. #14
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    Hallo, Klaus, ich gratuliere Dir - wenn auch unbekannterweise - so doch sehr herzlich zu Deinem besonderen Geburtstag und wünsche Dir, dass es Dir noch lange gut geht und der PSA-Wert niedrig bleibt.
    Bei mir ist der PSA leider rasant angestiegen - in vier Wochen von 0,49 auf 1,0. Zytiga wirkt offensichtlich nicht mehr, PSMA zeigt Lymphknoten-Metastasen im Lymphabsflussbereich. Mein Uro empfiehlt Xtandi, dann Chemo, dann Lu 177. Ich habe immer experimentiert und bin andere - neue - Wege gegangen und damit bislang gut gefahren. Du hast ebenfalls etwas anderes ausprobiert: Metabloc/Metformin. Kannst Du mir darüber etwas Genaueres sagen? Oder hast Du einen Tipp für eine Alternative zu Xtandi? Danke im Voraus und Dir noch einmal alles Gute.
    Es grüßt Dich
    Helmut

  5. #15
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    Zitat Zitat von Corobbio Beitrag anzeigen
    Hallo, Klaus, ich gratuliere Dir - wenn auch unbekannterweise - so doch sehr herzlich zu Deinem besonderen Geburtstag und wünsche Dir, dass es Dir noch lange gut geht und der PSA-Wert niedrig bleibt.
    Bei mir ist der PSA leider rasant angestiegen - in vier Wochen von 0,49 auf 1,0. Zytiga wirkt offensichtlich nicht mehr, PSMA zeigt Lymphknoten-Metastasen im Lymphabsflussbereich. Mein Uro empfiehlt Xtandi, dann Chemo, dann Lu 177. Ich habe immer experimentiert und bin andere - neue - Wege gegangen und damit bislang gut gefahren. Du hast ebenfalls etwas anderes ausprobiert: Metabloc/Metformin. Kannst Du mir darüber etwas Genaueres sagen? Oder hast Du einen Tipp für eine Alternative zu Xtandi? Danke im Voraus und Dir noch einmal alles Gute.
    Es grüßt Dich
    Helmut

    Danke Helmut für die guten Wünsche!

    Zu Deiner Frage bez. Metabloc: da weisst Du eigentlich alles was ich weiss, wenn Du den Thread

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...rburg-Metabloc

    durchliest.

    Was Dein Urologe vorschlägt entspricht genau dem, was ich ursprünglich immer vorhatte.
    Ich war im Herbst 2015 kurz davor mit Xtandi anzufangen. Habe dann aber erst den bekannten Metabloc Versuch gestartet.
    Dass ich im Mai nach dem total überraschenden und unerwarteten PET Ergebnis die Lu177 Therapie versucht hatte, war das Bedürfnis, die grosse Metastasenlast schnell zu verringern. Die Entscheidung wurde gestärkt durch die Tatsache, dass die detektierten Mets stark PSMA deprimierten.
    Im Augenblick fällt mein PSA immer noch - 0.35 .

    Wenn es bei mir wieder einmal steigen wird werde ich wahrscheinlich erst einmal Xtandi probieren, wahrscheinlich zusammen mit Indometacin. Da gibt es starke Hinweise, dass I. die Resistenzbildung von Xtandi verhindern oder zumindest verzögern soll (Google mal).

    Helmut, ich Dir auch alles Gute und glückliche Entscheidungen!
    Klaus




    durchliest

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