Ein in ruhiger Sprache gehaltener, hörenswerter Vortrag zu neuen Studien, die sich überwiegend mit dem metastasierenden, hormonsensitivem Prostatakarzinom beschäftigen.
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ASCO 2019: Drei Studien, die den Therapiealgorithmus beim Prostatakarzinom verändern werden
Prim. Priv.-Doz. Dr. Anton Ponholzer, F.E.B.U., Abteilung für Urologie und Andrologie, KH Barmherzige Brüder Wien, stellt die Ergebnisse dreier Studien vor, die das Vorgehen in der Praxis verändern werden. Eine vierte Studie bestätigt das derzeitige Wissen zu Kombinationstherapien.

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Inhalte des Videos
00:20 ARCHES: Die Zugabe von Enzalutamid zur Anti-Androgen-Therapie verlängert das radiographische progressionsfreie Überleben beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC).

02:44 ENZAMET: Enzalutamid erweist sich als gegenüber anderen nicht-steroidalen Anti-Androgenen als besserer Kombinationspartner der Testosteron-Suppression beim mHSPC hinsichtlich des Überlebens.
05:43 TITAN: In dieser Studie erweist sich die Zugabe von Apalutamid, einem weiteren Next-Generation Androgenrezeptor-Inhibitor, beim mHSPC als verträglich. Sie verbessert das Gesamtüberleben.
08:00 Alliance A031201: Die Zugabe von Enzalutamid zu Abirateron beim kastrationsresistenten mPC konnte das Gesamtüberleben nicht verlängern, erhöhte aber die Toxizität wesentlich.
09:42 Zusammenfassung

dazu noch links zu den abstracts
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Beim metastasierenden hormonsensitiven Prostatakarzinom haben sich in kurzer Zeit nach Zulassung von Docetaxel und Abiraterone weitere erfolgversprechende Therapiemöglichkeiten zur Verlängerung der Zeit bis zur Kastrationsresistenz ergeben.

Franz