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Thema: Patiententag 2019 Universitätsmedizin Mannheim

  1. #21
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    Andi,

    ich habe auch meine Zweifel, ob dem Patienten damit viel geholfen ist, wenn man nur seine Lebermetastasen behandelt. Allerdings scheint es mir etwas wichtiger diese zu bekämpfen als die Bauchfellmetastasen. Außerdem hat der Patient Bauchspeicheldrüsenkrebs und dort muss der Tumor ja auch bekämpft werden. Ich denke aber, die Chemoembolisation kann man machen, während der Patient systemisch behandelt wird. Aber das müssen die Ärzte entscheiden.

    Christel war am überlegen, was die Folie zu bedeuten hat und ich habe die Studie rausgesucht, aus der die Abbildung auf der Folie stammte. Wenn man die Studie liest, wird man verstehen, was mit der Abbildung gemeint ist.

    Georg

  2. #22
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    Kollegen,
    seid ihr hier nicht etwas übereuphorisch? .....
    .........Diese Ausgangssituation ist hier nicht gegeben! Weder haben wir Darmkrebs als Grunderkrankung vorliegen (der gerne in die Leber metastasiert und trotzdem gelegentlich heilbar ist), noch haben wir alleinige Metastasen nur in der Leber. Behandelt man diese lokal, egal ob durch Operation oder Chemoembolisation, dann verliert man zumindest Zeit, bis man mit der notwendigen systemischen Therapie beginnen kann.
    @ Low Road, du hast natürlich recht, es ist eine andere Ausgangssituation, ob die vorgeschlagene Therapie grundsätzlich auch auf BSDK anwendbar ist, ist fraglich. Und natürlich muss erst mit einer systemischen Therapie begonnen werden, bevor lokale Optionen in Frage kommen, sonst verliert man tatsächlich wertvolle Zeit, weil die Metastasen außerhalb der Leber weiterwachsen....und bei BSDK ist das kein kontinuierliches Wachstum, sondern ein exponentielles Wachstum. Aber besagter Patient hat ohne Weiterbehandlung vielleicht noch 6 Monate, das Ziel ist daher lediglich noch etwas mehr Zeit zu gewinnen.

    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    Eine Chemo würde der Patient erst vertragen, wenn er sich mit seiner Leber wieder regeneriert hätte.
    Das glaube ich nicht, meine Mutter (auch BSDK) hatte multiple Lebermetastasen und trotzdem problemlos die Chemo vertragen

    Die Studie von Georg lese ich mir heute Abend mal im Detail durch, habe bis jetzt nur Zeit gehabt sie zu überfliegen.


    Liebe Grüße
    Christel

  3. #23
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    Kriminalität: Chefarzt in Berliner Klinik bei Vortrag getötet

    "Tödlicher Angriff auf den Arzt Fritz von Weizsäcker: Der Sohn des früheren Bundespräsidenten wird während eines Vortrags in einer Klinik in Berlin erstochen. Die Polizei ermittelt.

    Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, ist am Dienstagabend in Berlin erstochen worden. Der Chefarzt hielt gerade einen medizinischen Vortrag in einem Berliner Krankenhaus, als ein Mann aus dem Zuschauerraum auf ihn losging, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der 59-jährige von Weizsäcker starb noch vor Ort. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Die Polizei bestätigte am Mittwochmorgen, dass der Tatverdächtige 57 Jahre alt ist und der Polizei bislang unbekannt war.

    "Das Tatmittel war ein Messer", sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Der 57-Jährige soll noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Weitere Angaben zum mutmaßlichen Täter und zum Tatmotiv machte die Sprecherin nicht. Der Mann soll am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Weitere Angaben zur Identität und zum Motiv der Tat wurden noch nicht gemacht."

    Und ich war noch wenige Tage zuvor bei Prof. Münker im Klinikum wegen Schmerzen im linken Ohr.
    Und dann das:

    https://www.abendblatt.de/archiv/199...rschossen.html

    http://archiv.rhein-zeitung.de/on/99...news/nase.html

    Wenn ich mir vorstelle, dass das auch am 16.11.2019 in Mannheim hätte passieren, es ist nicht zufassen. Und der dortige Vortragssaal war nach meiner Einschätzung zu etwa 90 % mit Interessenten gut besucht. Und natürlich gab es keine Kontrollen, um zu verhindern, dass irgendein Individuum, einen der Vortragenden mit einem Messer hätte attackieren können.

    Ich bin am Samstag 23.11.2019 erneut und diesmal im Klinikum Ludwigshafen zu einer Veranstaltung sowohl speziell für Ärzte als auch für Patienten.

    Letztlich ist man nirgends auf dieser doch eigentlich so schönen Welt mehr sicher vor einem Angriff. Es war wohl schon immer so. Und man kann natürlich aus welchen Gründen auch immer tödlich verunglücken.

    Ich bin unendlich traurig über den Tod von Fritz von Wezsäcker.

    Harald
    nicht nachlassen

  4. #24
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    Liebe Christel,

    das Leben geht weiter, obwohl ich nach wie vor immer noch darüber erschüttert bin, was mit Fritz von Weizsäcker geschehen ist.

    Prof. Reißfelder hat nun auf Deine Rückfrage wie folgt geantwortet:

    "der Patient kann sich gerne bei uns in der HPB Sprechstunde vorstellen.

    Bei einem Bauchspeicheldrüsenkrebs müssen wir aber differenziert die Sache betrachten. Ist es eine einzelne oder vielleicht 2 Metastasen, dann macht die OP Sinn, wenn es viele sind, dann ist der Krebs der Bauchspeicheldrüse leider bereits weit vorangeschritten und eine OP macht hier keinen Sinn.

    Das muss man aber individuell sich genau anschauen und ohne die CT/MRT Bilder gesehen zu heben, kann man keine gute und sinnvolle Antwort geben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Prof. Dr. med. Christoph Reissfelder, MHBA"

    Ergänzend auch noch ein Link zu medizinischen Themen, in denen Prof. Reissfelder auch aktiv war/ist:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?...optcmdl=DocSum

    P.S. zur Info: Prof. Reißfelder schreibt sich offiziell mit ß. Weil man diesen Buchstaben in anderenn Sprachen aber nicht kennt, wird der Name manchmal mit ss geschrieben.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  5. #25
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    Lieber Harald,

    ich danke dir nochmals ganz ganz herzlich für deine Mühe, ich weiß nicht, wie ausgedehnt der Befall der Leber ist, werde die Info genauso weitergeben und hoffe dass es noch Behandlungsoptionen gibt.

    Der Mord an dem Sohn unseres damaligen Bundespräsidenten hat mich auch total geschockt, was für ein Irrer tut so etwas, vor allem aus welchen Motiven, sehr schlimm, seine Mutter tut mir Leid, sie hat nun schon nun ihren 2. Sohn verloren.

    Traurige Grüße
    Christel

  6. #26
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    Guten Morgen Christel,

    nachfolgend die Daten von Prof. Reißfelder für eine Kontaktaufnahme:

    Prof. Dr. med. Christoph Reissfelder, MHBA

    Ärztlicher Direktor und Lehrstuhlinhaber
    Chirurgische Klinik
    Universitätsklinikum Mannheim GmbH
    Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
    D-68167 Mannheim
    Tel. +49 621 383-2225
    Fax +49 621 383-3809
    E-mail: christoph.reissfelder@umm.de
    www.umm.de

    Liebe Grüße

    Harald
    nicht nachlassen

  7. #27
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    Hallo Christel,

    nachfolgend ein Link von heute morgen: https://www.morgenweb.de/mannheimer-...d,1557457.html

    Bin in Eile. Melde mich aber später noch dazu ausführlich. Prof. Reißfelder ist Initiator dieser Veranstaltung.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  8. #28
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    Vielen lieben Dank, Harald, für die Kontaktdaten von Prof. Reißfelder und die Info zum Weltpankreastag.
    Habe schon mal gegoogelt, es gibt in Ludwigsberg u.a. eine große Podiumsdiskussion mit Betroffenen und Angehörigen....da bin ich zuversichtlich, dass es auf der Webseite der TEB Selbsthilfe (ist Mit-Initiator dieser Veranstaltung) wie immer eine Videoaufzeichnung geben wird.

    Liebe Grüße
    Christel

  9. #29
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    Moin Christel,

    Du meinst wohl das in Ludwigsburg: http://www.welt-pankreaskrebstag.de/

    Später mehr.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  10. #30
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    Ja klar, Harald, Ludwigsburg meinte ich natürlich, nicht Ludwigsberg. 🙈

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