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Thema: Verzweiflung pur.

  1. #51
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    Hallo ihr 2.

    Ne, der Wert von 600 war der erste Wert den er hatte und hat . Also festgestellt wurde auf alle Fälle eine Prostats von 100 g , eine starke Entzündung und halt jetzt durch die Biopsie den Rest.
    Sie wollen auf jedenfall engmaschig jetzt den PSA Wert kontrollieren während der Androgenblockade. Die 3 Monatsspritze bekommt er am 19.11 rein und momentan nimmt er die Tabletten die man ein paar Tage vorher nehmen soll .

  2. #52
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    Guten Morgen Britta,

    mit diesem:

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...489#post119489

    Beitrag hast Du den thread begonnen.

    Es sollten aber doch auch noch Hinweise über frühere PSA-Werte etc. vorliegen, die der Urologe in der Patientenakte Deines Mannes vermerkt hat.

    Bitte, mach Dich kundig. Im Profil ist ja bislang noch nichts eingetragen.

    Es wäre für die Befundung bzw. um einen Hinweis zu einer geeigneten Therapie zu geben ein Vorteil, wenn frühere Daten bekannt wären.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  3. #53
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    Hallo Unverwüstlicher.
    Ne,leider gibt es keinen früheren Wert ,weil er erst im Oktober das erste mal beim Urologen war aufgrund Schmerzen im Dammbereich. Da kam bei der PSA Wert Messung die 600 raus . Bisher haben wir keinen anderen Wert.Ich habe gestern mit der Fachkraft für Onkologie telefoniert die auch in der Praxis ist und sie hat mir nochmal alles ganz in Ruhe erklärt weil verständlicherweise mein Mann nach der Diagnose nicht mehr wirklich alles mitbekommen hatte.

    Stimmt,das Profil muss ich noch ausfüllen ,sorry hatte ich gar nicht mehr dran gedacht hole ich aber nach .

  4. #54
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    Ich bin jetzt 54 und es ist gut möglich, daß ich trotz der RP im April diesen Jahres mein 65. Lebensjahr nicht mehr vollende. Oder vielleicht werde ich noch über 80. Momentan kann das niemand wissen.

    Realistisch gesehen ist meine Lebenserwartung, oder auch die verbleibende Zeit bei guter Gesundheit, wegen dieser Krebserkrankung merklich verkürzt. Ich will das weder dramatisieren oder mir schönreden.

    Meine Schlußfolgerung: ich bemühe mich 1.) um optimale medizinische Versorgung und 2.) Dinge, die ich immer schon mal machen wollte, nicht länger aufzuschieben.

    Über den Jahreswechsel hoffentlich nach Patagonien. Euch allen einen frohen solchen!

  5. #55
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    Hallo Britta,
    auch mir wurde bei meiner Diagnose gesagt ich hätte einen äuserst agressiven und schnellwachsenden Tumor. Es wurde mir auch gesagt, dass man keine Zeit mehr verlieren sollte und möglichst schnell eine Behandlung angehen muss. Da ich Single bin und natürlich auch total durch den Wind war, habe ich damals auf die hier im Board gegebenen Ratschläge nicht gehört und habe auf die Ärzte gehört und mich dann aus Angst vor Inkontinenz gegen eine OP und für eine Bestrahlung mit 3jähriger Hormontherapie entschieden. Das ist jetzt 3 Jahre her, mein Psa ist bei 0,1 und ich fühle mich gut. Ich will hier keine Werbung für Bestrahlung machen, ich möchte nur sagen lasst euch nicht zu etwas drängen. Lasst euch Zeit und sucht euch auf jeden Fall eine gute Klinik, ich habe mich damals überrumpeln lassen und würde es wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte anderst machen. Ihr habt es aber besser gemacht als ich, ihr habt rechtzeitig hier im Forum Hilfe gesucht. Ich drücke deinem Mann die Daumen.

    Gruß, Hartmut

  6. #56
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    Hallo Britta,
    bei mir hat es geklingelt, als ich Völklingen gelesen habe. Da vermute ich mal, dass Ihr Saarländer seid oder zumindest da in der Nähe wohnt und dann läge ein Kontakt zu Prof. Ezziddin, Nuklearmedizin der Uniklinik des Saarlandes in Homburg nahe. Hat mir sehr geholfen. Meine Geschichte kannst Du über den Link unten verfolgen. Mir geht es momentan mit Profact jedenfalls ganz gut und ich will in 4 Jahren mit meiner Frau "Goldene Hochzeit" feiern und bin da ganz optimistisch. So schnell stirbt man nicht!
    Alles Gute
    Arnold

  7. #57
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    Hallo Kanarenfan,

    Bestrahlung mit 80 Gy und i.d.R. 2 jährige ADT ist bei hochaggressivem PCa eine gute Wahl. Bei bis zum Rand gehenden oder gar kapselüberschreitenden Tumoren ist m.E. sogar die bessere Wahl, da diese meistens nachbestrahlt werden müssen. RPE + a/sRT ist RT + ADT nicht überlegen. Daher hast du nichts falsch gemacht.

    Gruß

    Johan

  8. #58
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    Zitat Zitat von ElemanJ Beitrag anzeigen
    Hallo Kanarenfan,

    Bestrahlung mit 80 Gy und i.d.R. 2 jährige ADT ist bei hochaggressivem PCa eine gute Wahl. Bei bis zum Rand gehenden oder gar kapselüberschreitenden Tumoren ist m.E. sogar die bessere Wahl, da diese meistens nachbestrahlt werden müssen. RPE + a/sRT ist RT + ADT nicht überlegen. Daher hast du nichts falsch gemacht.

    Gruß

    Johan
    @Jahan
    Ich habe mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt, ich weiß dass ich im Prinzip nichts falsch gemacht habe und es wurde mir von meinem Urologen auch genau so erklärt, dass ich nach der Op mit sehr großer Warscheinlichkeit die Bestrahlung samt Hormonbehandlung obendrein bekomme, aber man hat mit der Bestrahlung als Erstbehandlung schon mal Joker verbraucht. Nach der OP kann man noch Bestrahlen aber nach der Bestrahlung wird eine OP sehr schwierig und mit sehr starken Nebenwirkungen verbunden sein. Aus diesem Grund wollte ich sagen, ich würde mich heute nicht mehr so drängen lassen, sondern mir mehr Zeit nehmen um mich ausreichend zu informieren vor allem hier im Forum und alles abwägen, denn man hat wirklich sehr viel mehr Zeit als man glaubt. Meinem Urologen bin ich trotzdem dankbar für seine Einschätzung und seine Behandlungsempfehlung, bis jetzt ist alles so wie er es vorausgesehen hat.

  9. #59
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    Hallo Britta,

    ich bin leider jetzt erst auf deinen Thread gestoßen.

    Ich kann deine Sorgen gut verstehen, mein Ehemann, ebenfalls 65, ist auch erkrankt, fortgeschritten, aber nur lokal (siehe Profil).
    Er wurde im Februar in Homburg von Prof. Siemer per DaVinci operiert und wir waren absolut zufrieden. Die Homburger sind Pioniere in Bezug auf DaVinci-OP’s und mein Mann war wirklich bestens betreut dort. Er konnte bereits 4 Tage nach der OP wieder entlassen werden und war von Anfang an kontinent, auf eine anschließende Heilbehandlung hatte er verzichtet.

    Ich habe mich sofort nach der Diagnose an die saarländische Selbsthilfegruppe gewandt, hatte telefonisch von dem Vorsitzenden gute Tipps bekommen und eine gute Adresse für die Beckenbodengymnastik (mein Mann ging prophylaktisch hin und hatte ebenfalls einen sehr guten Eindruck von besagter Krankengymnastin).
    Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden 1. Montag im Monat im ev. KH in Saarbrücken, mein Mann geht da nicht hin, aber ICH, sofern ich Zeit habe. Meistens sind es ca. 30 Männer und 3 Frauen, da haben die Männer aber kein Problem mit, die Fachvorträge sind aber immer sehr interessant.....der oben von Barnold erwähnte Prof. Ezziddin hat auch schon referiert, sehr sympathischer Mensch...... letztens war Prof. Stöckle da, ebenfalls total interessanter Vortrag, im April hatten die Mitglieder der Selbsthilfe sogar die Möglichkeit an einer DaVinci-OP in Homburg teilzunehmen..... ich war in Urlaub, schade.

    Mein Mann hatte übrigens am Tag der Diagnosestellung in der Praxis des Urologen eine Hormonspritze bekommen, von Prof. Siemer hatte ich dann erfahren, dass eine Hormongabe vor der OP die pathologische Befunduntersuchung erschwere.....solltet ihr daher vielleicht ebenfalls mit dem Urologen absprechen, bzw. den Operateur darauf hinweisen.

    Ich hoffe für euch, dass eine erfolgreiche OP noch möglich ist
    Liebe Grüße
    Christel

  10. #60
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    Britta, zur Frage OP/Bestrahlung: bei höheren PSA-Werten mit vermutlich signifikant kapselüberschreitendem Wachstum wird bei MD Anderson/Houston TX vor einer eventuellen OP eine Hormontherapie angesetzt, da dies offenbar dem Chirurgen die Arbeit erleichtert. Bei Euch wäre also zu klären, ob nur ADT, oder RT+ADT oder RP+RT+ADT. Für diese Entscheidung könnt ihr euch Zeit nehmen. Nur die PET- CT wäre besser kurzfristig durchzuführen.

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