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Thema: Verzweiflung pur.

  1. #21
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    Hallo Michi,
    Danke für deine Worte.Wir haben uns grade Deinen Verlauf angeschaut und er gibt uns was Hoffnung das mein Mann mir noch länger erhalten bleibt und wir doch noch einige Möglichkeiten zur Behandlung haben .
    Es ist erstmal viel was auf einen einbricht , aber ich denke langsam bekommen wir dank eurer lieben Worte und Hilfe eine Linie rein die wir gehen werden.

  2. #22
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    Sternennacht genau so war es auch bei mir. Aber anschließend kurz danach ist dann die OP erfolgt.

  3. #23
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    Hallo Sternennacht .

    Ja, genau diese Panik hatte bzw. habe ich auch und ich werde alles tun das ich ihn noch lange bei mir habe . Das geht von Verzweiflung über Angst usw. aber das kennst du ja auch .

    Ein Knochenszintigram hatte er schon und sas war ohne Befund . Das CT soll vom Becken/ Abdomen gemacht werden , also denke ich das sie den Rumpf mit machen oder doch nicht?

  4. #24
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    Zitat Zitat von Britta Beitrag anzeigen
    Ein Knochenszintigram hatte er schon und sas war ohne Befund . Das CT soll vom Becken/ Abdomen gemacht werden , also denke ich das sie den Rumpf mit machen oder doch nicht?
    Hallo Britta,

    da hilft nur gezieltes Nachfragen, warum vom Oberkörper keine Bildgebung geplant ist.
    Egal für welche Behandlung sich dein Mann entscheidet, wichtig ist erstmal eine vollständige Diagnoseuntersuchung, mit der auch geklärt werden kann ob Fernmetastasen vorliegen.
    Und sollte dem so sein, auch dann ist dein Mann noch lange nicht austherapiert.

    Franz

  5. #25
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    Hallo Optimist,
    wir haben eben schon mit der Klinik telefoniert und sie halten jetzt Rücksprache mit dem Urologen der das festgestellt hat und dann rufen sie uns zurück zwecks Beratungstermin und was wir bzw. Sie empfehlen.
    Wir werden auf jedenfalls kämpfen, denn aufgeben ist keine Option .

  6. #26
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    Hallo Britta,

    das Abdomen (lat. abdomen ‚Bauch') ist der Bereich des Rumpfes zwischen Brustkorb und Becken.
    Der Thorax ist der Brustkorb.

    Wenn man Angst hat, kann man nicht mehr richtig denken. Macht einen Schritt nach dem anderen.

    Falls ihr euch für eine OP entscheidet, wird dein Mann danach ziemlich erschöpft sein und für mehrere Montate nicht mehr schwer tragen dürfen. Eine anschließende Reha kann ich nur empfehlen. In diesem Fall wäre es auch sinnvoll, frühzeitig (d.h. vor der OP) mit Beckenbodentraining anzufangen.
    Ute Michaelis: Beckenbodentraining für Männer

    Und dann wird eine Zeit kommen, wo du dir jeden Tag die Frage stellst: "wie kommt mein Mann damit klar?"

    Meine Empfehlung:
    - lies dich erstmal durch die Vor- und Nachteile aller Behandlungsoptionen und
    - führ ein Kurztagebuch, d.h. wann waren wir beim Arzt, PSA Werte, Medikamente usw.

    Wir mussten leider erleben, dass nicht alle Informationen an weiterbehandelnde Ärzte weitergegeben wurden.

    Liebe Grüße
    Sternennacht

  7. #27
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    Ich habe nach meiner OP ein Nachsorgebuch bekommen das nehme ich bei jeden URO Besuch mit und da wird alles eingetragen.

  8. #28
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    Laparoskopische Operationen sollten heuzutage roboter-assistiert gemacht werden. Aber ich denke, dass bei dem Befund eine offene Op nagesagt ist (wenn überhaupt).

    Vor einer großen Operation hat man das Recht auf eine Zweitmeinung (nun, auch auf eine Dritt- und Viertmeinung, nur die muss man eventuell selbst bezahlen). Diese sollte man bei einem Strahlentherapeuten einholen, vorzugsweise bei einem, der den Wert des PSMA PET/CT anerkennt und sich für die entspdechende Untersuchung bei der Kasse einsetzt.

    Mich würde interessieren, wie es zur Urosepsis gekommen ist aufgrund der Biopsie. Wurde prophylaktisch ein Antibiotikum gegeben und wenn ja, welches?

  9. #29
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    Hallo Martin ,

    Danke für die Infos.
    Er hat 2 Tage vorher Cefaclor einnehmen müssen und bei der Biopsie taten ihm die letzten 3 Proben ziehen ziemlich weh und ich denke er hat in die Entzündung rein gestochen da die Prostataentzündung auch schon festgestellt wurde vorher und schon bei der DRU ziemlich schmerzhaft war damals. Einen Tag nach der Biopsie fing er an zu zittern wie wahnsinnig und bekam Fieber und er war wie weg getreten. Ich bin dann direkt mit ihm in die Notaufnahme und seine Lippen waren blau und Finger.
    Und in der Klinik kam dann das Ergebnis der bestätigten Urosepsis. Nach dauernden Wechsel aus Antibiotika, Schmerzmitteln und Flüssigkeit bekamen sie das Fieber in den Griff und es ging wieder bergauf.

  10. #30
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    Liebe Britta,

    deine Verzweiflung kann ich verstehen. Mein Mann hat vor 2,5 Jahren im gleichen Alter fast die gleiche Diagnose erhalten. Auch Gleason 9, allerdings mit einem PSA von 9. Ich habe mich sofort hier angemeldet und angefangen zu lesen, auch natürlich im Basiswissen. Das hat mir unheimlich geholfen. Mein Mann will übrigens mit seiner Krankheit nichts zu tun haben. Nach drei Meinungen haben wir uns bzw. mein Mann hat sich für eine Entfernung der Prostata entschieden. PSMA PET CT und Knochenszinti waren negativ. Eben, wie schon erwähnt, um die Tumorlast zu senken. Der operierende Professor hat von einer 30-prozentigen Heilungschance gesprochen. Das wollten wir nutzen. Danach ist er bestrahlt worden... eigentlich steht alles im Profil. Vor ein paar Wochen kam dann die Nachricht, dass wohl Metastasen vorhanden wären. Da sind wir wieder in ein großes Loch gefallen. Der Hormonentzug macht meinem Mann mittlerweile schwer zu schaffen, auch er geht als Rentner noch arbeiten... quält sich aber oft. Was mir auch geholfen hat sind Telefonate mit der Beratungshotline, wenn ich ganz hoffnungslos war. Ein Satz eines Betroffenen möchte ich dir auch sagen: DIe Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos! Du kannst mir gerne eine private Nachricht schicken.

    Liebe Grüße
    Christine

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