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Thema: Erfahrung mit Zoladex 10,8 ?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Unverwüstlicher Beitrag anzeigen
    Bica vorher wird meist empfohlen, warum also nicht?
    Völlig richtig Harald, 'warum nicht'!? Es wird keine riesigen Nebenwirkungen verursachen, wenn man es nur 30 Tage einnimmt, ist auch preiswert als Generika verfügbar und der PSA Wert wird etwas schneller abfallen als ohne Bica - was für den Patienten immer nett ist. Aber, medizinische Relevanz bezüglich der harten Fakten, wie Entstehung neuer Metastasen und/oder das Überleben, hat es nicht. Also nochmal: Kann man machen, muss man aber nicht.
    if nothing's fails, it's not real life

  2. #12
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    Völlig richtig Harald, 'warum nicht'!? Es wird keine riesigen Nebenwirkungen verursachen, wenn man es nur 30 Tage einnimmt, ist auch preiswert als Generika verfügbar und der PSA Wert wird etwas schneller abfallen als ohne Bica - was für den Patienten immer nett ist. Aber, medizinische Relevanz bezüglich der harten Fakten, wie Entstehung neuer Metastasen und/oder das Überleben, hat es nicht. Also nochmal: Kann man machen, muss man aber nicht.

    Also zumindest für mich weiter mit WW!
    nicht nachlassen

  3. #13
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    Kann man machen, muss man aber nicht, wenn keine schmerzenden Knochenmetastasen bekannt sind. Ebenso ist die Bestimmung des Testosteronwertes vor Hormontherapie unnötig, da ohne klinische Relevanz. Wichtig wäre die Absenkung des Testosteronwertes durch die Hormontherapie unter 20ng/dl, das sollt man gelegentlich überprüfen.
    Manchmal fangen dann die Knochenmetastasen an zu schmerzen, wenn man kein Bicalutamid genommen hat. Urologe fs nannte dies einen ärztlichen Kunstfehler. Ich halte generell einen Anstieg des Testosteronwertes bei Prostatakrebs nicht für förderlich und würde daher auch mit Bicalutamid beginnen.

    Wenn man irgendwann die Hormontherapie beendet oder unterbricht, möchte man (z.B. ich) wissen, ob sich das Testosteron auf den alten Wert erholt. Dies macht es meist nicht. Aber natürlich muss man den Basiswert des Testosterons nicht wissen, um den Tumor zu bekämpfen.

  4. #14
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    Georg,
    grundsätzlich halte ich das auch für besser, und da bei Leachim bereits Knochenmetastasen befundet wurden, auch für angebracht. Ich hielte auch eine dauerhafte ADT2 für besser als eine intermittierende ADT1, und eventuell sogar den Einsatz von Abi. Wenn man aber einen minimalistischen Weg gehen will, dann geht auch ADT1. Die Knochenmetastasen sind nicht derart dominant ("fokale PSMA- Expression ohne CT-Korrelat ... eine ossäre Metastasierung kann nicht ausgeschlossen werden"), dass mit Schmerzen wg. dem Testosteron Flair und ohne vorübergehende Bica Ergänzung gerechnet werden muss. Aber nochmal: Bica Up-Front wäre besser, Abi am besten.

    Testosteronwert VOR ADT ist nur Erkenntnisgewinn, klar. Auch eine Testosteronwertbestimmung in der OFF-Phase einer iADT ist kein Standard, da wieder ohne klinische Relevanz. Abgesehen davon, ist eine iADT bei Knochenmetastasierung nur was für Experten, dauerhafte ADT der SOC!

    Harald,
    ich verstehe den Zusammenhang jetzt nicht, also was das mit Deinem Entschluss zu WW zu tun hat?
    if nothing's fails, it's not real life

  5. #15
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    "fokale PSMA- Expression ohne CT-Korrelat ... eine ossäre Metastasierung kann nicht ausgeschlossen werden")
    Der Befund gefällt mir auch nicht. Zu den Lymphknotenmetastasen steht: "Verdacht auf Lymphknotenmetastasen" Was denn nun? Nichts genaues weiß man nicht!

    Das erste PSMA PET/CT hatte folgenden Befund: "mehrere tumorbefallene retroperitonealen Lymphknoten im Unterbauch. Unauffällige Darstellung der parenchymatösen Oberbauchorgane. Im Knochenfenster kein Anhalt für ossäre Läsionen." Was sind denn mehrere? Bei bis zu fünf könnte man wohl ein Cyberknife-Zentrum überreden, diese zu bestrahlen. Dann würde sich der PSA Wert voraussichtlich halbieren und man könnte die Hormontherapie erstmal verschieben. Oder mit weniger Tumormasse die ADT starten.

    Georg

  6. #16
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    Zitat Zitat von LowRoad
    Harald,
    ich verstehe den Zusammenhang jetzt nicht, also was das mit Deinem Entschluss zu WW zu tun hat?
    Lieber Andi,

    die von mir vorgeschlagenen Hinweise galten in erster Linie Achim, obwohl ich das selbstverständlich auch für mich zu gegebener Zeit in Anspruch nehmen werde

    Da ich selbst in noch nicht absehbarer Zeit hoffentlich damit noch nichts damit zu tun haben werde, handelt es sich schlcht um eine Wiederholung meiner aktuellen eigenen Vorgehensweise.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  7. #17
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    Nach dem Gespräch mit meinem Urologen fange ich nun auf eigenen Wunsch mit Bicalutamid an. Danach beginne ich mit einer 1-Monatsspritze Zoladex. Mal sehen wohin der Weg führt. Ich hoffe ich tue das Richtige und die Therapie gibt mir noch ein bisschen Zeit.

  8. #18
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    Was genau ist mit „minimalistischer Weg“ gemeint? Evt. nicht so wirkungsvoll wie eine ADT2?

  9. #19
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    Moin Achim,

    mal mehr scherzhaft, aber gut gemeint:

    https://www.einfachbewusst.de/2014/0...tischer-leben/

    Aber Andi meint damit, wenn man nur Bicalutamid einsetzt und damit minimal. Bei Dir ist es aber besser ADT2 einzusetzen!

    Viel Erfolg. Alles Gute!

    Harald
    nicht nachlassen

  10. #20
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    Hallo Achim,

    das: https://www.welt.de/wirtschaft/artic...ernichtet.html

    passt zum Thema minimalistisch mehr scherzhaft. Wohin mit all dem, was man wirklich nicht mehr benötigt und von dem man sich trotzdem nicht trennen möchte.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

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