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Thema: PSA im Altersbedingten Normbereich und trotzdem PCA--wie passt das zusammen?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ist das nicht überall so. Wenn regelmäßig eine PSA Messung gemacht wird, die man ja selber bezahlen muss, und eine Erhöhung festgestellt wird reagiert doch jeder Arzt so, oder? Meiner hat mir sofort eine Überweisung zu URO mitgegeben.
    ich glaube, das ist nicht zwangsläufig so, bzw nicht die Regel.....vor allem nicht, wenn der PSA --trotz Erhöhung-- noch im altersbedingten Normbereich liegt, sonst keine weiteren urologischen Beschwerden vorhanden sind und damit als nur "kontrollbedürftig" eingestuft wird

  2. #12
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    Der URO hat dann bei mir auch noch mal eine PSA Messung veranlasst und eine Ultraschall Untersuchung gemacht. Erst als das Ergebnis der PSA Messung da war hat er eine Biopsie gemacht.

  3. #13
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    Hallo Winfried,
    Zitat Zitat von Berema Beitrag anzeigen
    Es ist, glaub ich, nicht selbstverständlich, das ein Hausarzt so gewissenhaft vorgeht wie meiner
    Aus dieser Sicht heraus sollte man nicht den normalen Ablauf einer Früherkennungsuntersuchung der Prostata vergessen.

    Zunächst die allgemeine klinische Untersuchung, der dann eine DRU (digitale rektale Untersuchung) der Prostata folgt. Wird dabei ein Verdachtsbefund erhoben, sollte erst dann eine PSA-Messung erfolgen, die dann auch von der GKV bezahlt werden muss.

    Gruß Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
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    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  4. #14
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    Mein Hausarzt, ich weiß nicht mehr genau ab welchem Alter - aber relativ früh, hat bei jeder Vorsorgeuntersuchung (1x p.A.) vorab die Blutwerte ermittelt (inkl. PSA) und danach einen Tastbefund durchgeführt. Als mein PSA-Wert gestiegen ist (3,6) hat er mich an meinen Urologen weitergeleitet. Tastbefund war OK.

  5. #15
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    Ich habe einen PSA von 1.2 und stehe jetzt vor einer OP.
    Es war eine Tastuntersuchung, die zu einer Biopsie führte.
    Die erste Diagnose war 3+3=6.
    Mein Uro wollte mich darauf gleich zur OP schicken.
    Ich wollte AS.
    Nach einem 3/4 Jahr später kam dann ein MpMrt und eine Fusionsbiopsie und die zeigte 7a Teile.
    Jetzt bin ich aus der AS Regelung raus.

    Ohne meine Prostatitis würde ich jetzt noch sorgenfrei weiter leben, mein PSA ist ja zu niedrig für eine Entsendung zum Uro.

    Grüße Andreas

  6. #16
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    Zitat Zitat von AvonderRuhr Beitrag anzeigen
    Ich habe einen PSA von 1.2 und stehe jetzt vor einer OP.


    Ohne meine Prostatitis würde ich jetzt noch sorgenfrei weiter leben, mein PSA ist ja zu niedrig für eine Entsendung zum Uro.

    Grüße Andreas
    Das ist ja noch verrückter...und vor allem erschreckender.....Bei einem PSA von 1,2 denkt man ja erst recht, das alles OK ist. Gerade deshalb, weil doch dem PSA Wert soooo viel Bedeutung zugemessen wird.

    Daher schein meine Eingangsfrage (PSA im Normbereich und trotzdem PCA--wie passt das zusammen?) ja mehr als berechtigt

    Vllt kann der Uro aus dem Form hier (oder andere Ärzte unter den Mitgliedern) ja etwas zur Klärung dieser Frage beitragen

    Ich wünsche Dir alles Gute für die OP und die Zeit danach

  7. #17
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    Hallo Andreas, alles Gute für die OP. Solltest Du Fragen haben, kannst Du Dich gerne melden. Wurde erst kürzlich operiert. VG

  8. #18
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    Hallo Winfried,

    das PSA ist kein Tumormarker, deshalb ist der Wert für sich allein betrachtet nicht aussagefähig!

    Zur Prostatakrebs-Früherkennung gehört die eingehende klinische Untersuchung, die DRU und ggf der PSA-Wert. Seit der PSA-Wert als Maßstab sich in den Köpfen der Männer festgesetzt hat, wird ihm mehr Sicherheit zugemessen als er zur Früherkennung aussagt.

    Schlimm ist, was sich in der Diskussion, - ab welchem Alter unsere Söhne angehalten werden sollen, zur Früherkennung zu gehen -, dass es schon Äußerungen gibt, das "Rumgefummele" mit dem Finger nicht zulassen zu wollen!

    Weil das PSA kein Marker für Prostatakrebs ist, sollte eine Früherkennungsuntersuchung nur wie oben beschrieben ablaufen.

    LG Heribert

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  9. #19
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    Zitat Zitat von Heribert Beitrag anzeigen
    Schlimm ist, was sich in der Diskussion, - ab welchem Alter unsere Söhne angehalten werden sollen, zur Früherkennung zu gehen -, dass es schon Äußerungen gibt, das "Rumgefummele" mit dem Finger nicht zulassen zu wollen!
    ...das kommt davon, weil die alle zu viele Pornos gucken und das mit dem "rumgefummele" gleichsetzen mit dem "schwul sein"....dabei kann diese Untersuchung, die doch nur einen Bruchteil von Sekunden dauert, sehr Entscheidend sein....Hätte ich es nicht zugelassen, das mein Hausarzt mich mal "kurz abtastet" wäre mein PCA womöglich erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt worden, nämlich dann, wenn ich die ersten wirklichen körperlichen Probleme gehabt hätte

  10. #20
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    Hallo Berema, das mit den Pornos ist ja eine sehr gewagte These.. Du weißt man muss immer alles mit einer Studie untermauern, gibt es die? Nein Scherz beiseite, ich denke die Ursache ist, dass Jungs/Männer im Gegensatz zu Mädchen/Frauen nicht zur Vorsorge sozialisiert werden. Für Mädchen ist es in vielen Fällen eher normal sehr jung und früh zum Frauenarzt zu gehen. Bei jungen Männer gibt es kein entsprechendes Äquivalent.
    Viele Grüße

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