Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 21

Thema: Risiko für PCa bei positiver Familienanamnese

  1. #11
    Registriert seit
    30.09.2006
    Ort
    Düsseldorf der Bergische Löwe
    Beiträge
    2.600
    Hallo Christel,
    Zitat Zitat von Espera Beitrag anzeigen
    Ich hoffe meine Söhne nehme die regelmäßige Kontrolle ihres PSA-Wertes ab 40 Jahren gewissenhaft wahr, ich vermute das wird sicher auch noch vom weiteren Verlauf der Krankheit meines Mannes abhängig sein. Unser 2. Sohn -jetzt 36- hat bereits angekündigt, PSA- Kontrolle o.k. aber keine weitere „Fummelei“ (Zitat), ich hoffe seine Frau wird ihn da noch umstimmen können.
    lies bitte hier meinen Beitrag!

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  2. #12
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    72
    Zitat Zitat von martcu Beitrag anzeigen
    Hallo Christel, ja hat es. Ich wurde ohne "Auflagen" aus der Klinik entlassen außer nach 3 Monaten den PSA bestimmen zu lassen. Mit der Fummelei ist es so eine Sache, ich finde dass Mann das aushalten kann und sollte. Wobei dies immer auch eine persönliche Entscheidung ist. Einer meiner besten Freunde geht bewusst nicht zur Vorsorge mit der Begründung, dass er gesund bleiben will...
    Viele Grüße Martin
    Hallo Martin, das freut mich sehr für dich, dass es dich doch nur „knapp erwischt hat“, da haben sich die Vorsorgemaßnahmen ganz sicher ausgezahlt.
    Zu dem fahrlässigen Gesundheitsverhalten deines Freundes zitiere ich die Antwort des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach, der seit 2010 an Prostatakrebs erkrankt ist (Knochenmetastasen und Lungenmetastasen) auf die Frage, was er im nächsten Leben anders machen würde: „Ich würde regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen!“


    Hallo Heribert, ich habe mir deinen Beitrag im anderen Thread durchgelesen:

    Zitat Zitat von Heribert Beitrag anzeigen
    Zur Prostatakrebs-Früherkennung gehört die eingehende klinische Untersuchung, die DRU und ggf der PSA-Wert. Seit der PSA-Wert als Maßstab sich in den Köpfen der Männer festgesetzt hat, wird ihm mehr Sicherheit zugemessen als er zur Früherkennung aussagt.

    LG Heribert
    natürlich hast du völlig recht, ein optimaler Schutz ist nur durch die zusätzliche Tastuntersuchung gegeben.
    Ich hoffe die Reaktion meines 2. Sohnes ist in seinem jetzigen Alter noch seinem jugendlichen Leichtsinn geschuldet.
    Ebenso wie Martin bin ich der Meinung, dass MANN das aushalten kann, hatte meinen Sohn in diesem Zusammenhang natürlich auch darauf hingewiesen wie viel „Fummelei“ ich in meinen 4 Schwangerschaften über mich ergehen lassen musste.

    Einen schönen Abend und liebe Grüße
    Christel

  3. #13
    Registriert seit
    15.02.2019
    Beiträge
    118
    Zitat Zitat von Espera Beitrag anzeigen
    Ebenso wie Martin bin ich der Meinung, dass MANN das aushalten kann, hatte meinen Sohn in diesem Zusammenhang natürlich auch darauf hingewiesen wie viel „Fummelei“ ich in meinen 4 Schwangerschaften über mich ergehen lassen musste.

    Einen schönen Abend und liebe Grüße
    Christel
    Dann erklär Deinem Sohn, dass Diese "Fummelei" nicht mal ne Minute dauert und vor allem schon mal GAR NICHT schmerzhaft ist...Also sollte er Angst vor Schmerzen bei dieser Untersuchung haben, ist diese unbegründet....Also AUSZUHALTEN gibt es da meiner Meinung nach nichts schlimmes...aber zu GEWINNEN ne ganze Menge

  4. #14
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    72
    @Berema, natürlich werde ich nicht locker lassen, um ihn von der Notwendigkeit zu überzeugen und all diese Argumente vorbringen....da kann Mutter nämlich nerventötend hartnäckig sein.......aber es ist letztendlich bei ihm weniger die Angst, dass es schmerzhaft sein könnte, ihm ist ganz einfach die Situation peinlich.....aber wie schon erwähnt, da müssen wir Frauen ja auch durch.....und uns ist das ganz bestimmt nicht angenehmer :-)

  5. #15
    Registriert seit
    15.02.2019
    Beiträge
    118
    @espera
    ja kann mir gut vorstellen, das das in jüngeren Jahren peinlich für deinen Sohn ist....aber das muss es nicht...selbst Ärztinnen sehen und untersuchen das JEDEN TAG !!! Für die ist das das normalste der Welt.
    Und aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass man seine Scham ganz schnell ablegt, wenn dann etwas gefunden wird und dann weitergehende Behandlungen über sich ergehen lassen muss.

    Mich haben damals im KHS mehrere Ärztinnen (die zudem noch jung und sehr hübsch waren) an Stellen untersucht, was mir früher sicherlich auch peinlich gewesen wäre. Aber wie gesagt, die machen das hundert mal am Tag und das JEDEN TAG....und denen ist das auch nicht peinlich...das ist einfach ihr Job.
    Als Mann gewöhnt man sich im KHS sehr schnell daran, denn man will ja das einem geholfen wird. Und da tritt das Schamgefühl sehr schnell in den Hintergrund.

    Doch soweit muss es ja bei Deinen Söhnen nicht kommen, denn ein männlicher Urologe macht solche Untersuchungen auch tausend mal am Tag....und in der Regel sind die Urologen froh, wenn MANN ein MANN ist und die Vorsorge macht

  6. #16
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    72
    @Berema
    Klar doch, beim ersten, -vielleicht auch noch beim zweiten Mal- kostet es noch große Überwindung und dann wird es zur Routine, habe ich ja bei meinen Schwangerschaftsuntersuchungen genauso erlebt.
    Es gibt weitaus unangenehmere Untersuchungen, z.B. die „große Hafenrundfahrt“ zur Darmkrebsvorsorge.:-)

  7. #17
    Registriert seit
    16.11.2019
    Beiträge
    10
    Ich hatte schon 2-3x ne Perinalthrombose: einmal war ich im Urlaub und musste ins Krankenhaus zum Notdienst. Ich wurde aufgerufen, kam ins Behandlungszimmer und musste die Hosen runterlassen und mich hinlegen. Da kam ne gutaussehende Ärztin und 2 Schwestern ins Zimmer und haben sich der Sache angenommen. Was war mir das peinlich, aber aufgrund der Schmerzen war mir dass nach 2 Minuten egal. Bei meiner ersten Prostatabiopsie in Heidelberg musste ich mich auf nen Stuhl legen der wie der beim Gynäkologen aussah. Die Biopsie hat eine Ärztin durchgeführt und dann waren noch 3-4 jüngere Demen und Herren- ich nehm an Medizinstudenten. Was war mir das unangenehm. Zum Glück hatte mich die Narkose nach kürzester Zeit weggebeamt....

  8. #18
    Registriert seit
    05.07.2018
    Beiträge
    529
    Vor 15 Jahren musste ich mich mal wegen Hämorrhoiden in mehreren Sitzungen beim Proktologen einer sogenannten Gummibandligatur unterziehen. Auch auf so einem Gynäkologenstuhl. Natürlich im Beisein seiner hübschen Assistentinnen. Ich fühlte mich da erst gar nicht toll, besonders bei dem ersten Behandlungstermin. Später dann war mein Schamgefühl verschwunden
    Im letzten Jahr war dann so viel bei mir wegen dem PCa passiert, dass mir fast gar nichts mehr was ausmachte.
    Nur bei einer einer der vielen Untersuchungen im Krankenhaus bohrte ein junger Assistenzarzt so intensiv mit seinen recht dickem Finger in meinem Anus herum, das ich das erste und das letzte Mal in meinem Leben glatt einen Prostataorgasmus erleben durfte. Das war mir schon irgendwie peinlich
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  9. #19
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    72
    @Reinhard65, das kann ich mir gut vorstellen, aber sei beruhigt, du wirst diese Personen sicher nie mehr in deinem Leben treffen.

    Aber bei Untersuchungen und Behandlungen in Heidelberg musst du immer darauf gefasst sein, dass mehr Personen anwesend sind und zuschauen, als dir lieb ist.
    Da laufen die Untersuchungen beim Haus-Urologen in deiner Heimatstadt vermutlich doch etwas diskreter ab, allenfalls ist die Sprechstundenhilfe noch anwesend......da kannst du dann nur noch hoffen, dass du die gleiche Person nicht am nächsten Tag beim Bäcker triffst :-)

    Ist schon blöd, dass man so ausgeliefert ist, wenn man krank ist
    Liebe Grüße
    Christel

  10. #20
    Registriert seit
    07.06.2019
    Beiträge
    84
    Hallo Lutz, das habe ich noch nie gehört, was Du da geschrieben hast. Was in der Tat aber richtig beschrieben ist, ist dass man als Erkrankter so oft untersucht wird, mit einem Katheter durch die Gegend läuft und irgendwann komplett schmerzbefreit ist.
    Als ich meinen Katheter gezogen bekommen habe, müssen die Schwesternschüler einen Tagesausflug in die Radiologie der Urologen gemacht haben. In diesem Raum waren bestimmt 15 Leute und haben interessiert zugeschaut, Trubel wie auf einem Bahnhof.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •