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Thema: Bitte um Rat

  1. #11
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    Zitat Zitat von Stefan1 Beitrag anzeigen
    Moins,

    Die TK bezahlt aber nur in Berlin, ob ein eventueller Wechsel lohnt . . ?
    Stefan, wie kann es denn sein, dass eine bundesweit ansässige KK ihre Leistungen nur in bestimmten Städten bezahlt. Entweder ist eine medizinische Notwendigkeit zur Übernahme da...oder nicht....aber Leistungen nur auf Berlin zu reduzieren finde ich sehr fragwürdig.

    LG Christel

  2. #12
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    Zitat Zitat von Espera Beitrag anzeigen
    ....aber Leistungen nur auf Berlin zu reduzieren finde ich sehr fragwürdig.
    LG Christel
    Christel,
    ich verstehe es auch nicht, so etwas " dürfte " nicht sein !

    steht auch ganz offiziell auf der TK Seite.

  3. #13
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    So ein PET CT ist schon wichtig, um Gewissheit zu haben. Am besten ihr legt zusammen und streitet Euch im Nachgang mit der KK.

  4. #14
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    Hallo, vielen Dank für eure Anregung. Besonders die Formulierungshilfe....
    Seit ca 10 Wochen hat mein Vater Beschwerden in der Halswirbelsäule, heute so stark, dass er sehr beeinträchtigt ist, auch das Gangbild ist verändert. Unsere Hoffnung war unter anderem auch die Ursachenforschung mittels PET. Der PSA liegt seit August bei 0 ,23. Ich weiß nicht, ob sich da was tut, auch bei diesem P SA. Nun fragte ich ihn, ob wir das dann nicht ganz normal beim Arzt abklären wollen. MRT Ct oder so. Er sagte, die Krankenkasse hat mich abgeschrieben. Lohnt sich bei mir nicht mehr....
    Die wissen gar nicht, was sie den Betroffenen antun.
    Ziemlich traurige Grüße
    Martina

  5. #15
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    Hallo liebe Martina,
    auch ich war in der gleichen Situation, mein Urologe hielt ein PSMA/PET CT für dringend erforderlich. Habe das bei der KK beantragt und wurde auch abgelehnt mit einem fadenscheinigen Gutachten des MDK Da sich ein langer Weg abzeichnete das von der KK bezahlt zu bekommen habe ich mir selbst ein Termin hier Wohnort nah gemacht und das Geld ca. 1400€ erstmal vorgestreckt. Das war im Januar 2019. Seither habe ich das Widerspruchsverfahren hinter mir und die KK beim Sozialgericht verklagt.Ich kann nur sagen die Krankenkasse "schüttelt" nicht mal und wartet gelassen auf die Entscheidung des Gerichts. Mein Urologe wurde mittlerweile vom Gericht als Zeuge bestellt und widersprach entschieden den medizinischen Aussagen des MDK. Da ich auf den Anwaltskosten sitzengeblieben wäre für den Fall wenn ich den Prozess verliere habe ich das ganze ohne Anwalt angegangen. Es gibt da eine Juristische Beratung, die man einmal in Anspruch nehmen kann (info@medizinrechts-beratungsnetz.de) näheres findest du auch im Basiswissen.
    Ja auch ich bin bei der TK versichert, war aber im Januar 2019 aus medizinischen und psychischen Gründen nicht in der Lage gewesen die 500 KM nach Berlin zu reisen, wenn ich dann noch die Reisekosten
    mit Hotelübernachtung gegenrechne (Anreise Abreise Hotelübernachtung mit meiner Frau als Begleitperson) war ich auch schon bei fast 700 €. Ich möchte hier auch nochmal auf meinen Beitrag in der Plauderecke verweisen "leben wir in einer medizinischen Zweiklasse Gesellschaft".
    Wenn Du noch Fragen hast kannst Du mir gerne auch eine Privatnachricht zukommen lassen.
    Viele Grüße
    Hartmut

  6. #16
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    Hallo Stefan,
    wie war das denn so in Berlin im DTZ, werde da evtl. auch noch mal hin müssen, wenn ich hoffentlich bald mit dem Rechtsstreit gegen die TK durch bin
    Viele Grüße
    Hartmut

  7. #17
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    Danke Hartmut. Mein Vater ist bei der IKK versichert. In Berlin zahlt die IKK die Kosten. Wir leben in Mecklenburg Vorpommern. Die hiesige IKK zahlt nicht. So was darf doch nicht sein?
    Zumal Untersuchungen wie MRT und CT auch Geld kosten . Warum hat man als Betroffener dann keinen Zugang zu moderner Diagnostik? Sann zahlt man eben die Differenz, wenn es denn eine gibt.
    Im Moment ist mein Vater zu keinem Gespräch bereit. Vor demablehnenden Bescheid war er noch voll Hoffnung...
    Martina

  8. #18
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    Hallo Martina,
    wenn ich das richtig einschätzen kann sind MRT, CT oder auch Skelettzintigramm wesentlich billiger wie ein PET/CT. Aber dafür sieht man im PET/CT wesentlich mehr. So war es bei mir.
    MRT ohne Befund, Skelettzinti ein paar Schatten, da waren sich die Radiologen nicht sicher was es ist. Die wirkliche Wahrheit brachte erst das PET/CT.
    Was habe ich der TK für Vorschläge gemacht, genau Differenz bezahlen oder wir machen "Halbe Halbe" oder zahlt mir die Reisekosten nach Berlin das hat die überhaupt nicht interessiert, waren immer nett und freundlich wie sie das nun mal gelernt haben ...... Es kam dann meist der Hinweis sie können ja klagen. Aber dass das Zeit und Arbeit kostet Zeit die ich vielleicht nicht mehr habe und ob ich überhaupt von dem Geld was wiedersehe war denen egal. Aber so erstattet die KK einem Transsexuellen die Barthaarentfernung Kosten mehrere tausend Euro, geschehen in NRW. Verrückte Welt, armes Deutschland.

    Liebe Grüß auch an Deinen Vater unbekannt und er soll die Hoffnung nicht aufgeben
    Hartmut

  9. #19
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    Zitat Zitat von Hartmut123 Beitrag anzeigen
    Hallo Stefan,
    wie war das denn so in Berlin im DTZ, werde da evtl. auch noch mal hin müssen,
    Hartmut
    Moins Hartmut123,

    was soll ich schreiben, habe beim DTZ innerhalb einer Woche einen Termin bekommen.
    Es lief alles gut ab, hat insgesammt im DTZ 4 Stunden gedauert mit CT MRT und es war dann ein PSMA-PET-CT.
    Anschließend ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt der alles am Bildschim erklärte und die leider " Leuchtenden LED's " zeigte habe auch Bilder mit den Lymphknoten-Metastasen mit bekommen und 4 CD's.

    Habe ja ein Wohnmobil und habe eine 4 Tägige Fahrt nach Berlin gemacht, da ich auch immer einen PKW auf dem Trailer mit habe war es kein Problem zum DTZ zu kommen.

  10. #20
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    Ja Alkoholikern und anderen Suchtkranken unzählige Entziehungskuren, oft ohne Erfolg und so weiter......
    Mein Vater hat 50 Jahre gearbeitet, war fast nie krank und wenn doch, ging er trotzdem auf die Baustelle bei Wind und Wetter zur Arbeit. Er ist von Beruf Maurer. Mit Leidenschaft bis zum 67. Lebensjahr.
    Nun zeigt sich, was das der Gesellschaft, oder eben anderen auf deren Hilfe man im Notfall hofft, wert ist.
    Ich weiß, vielleicht bin ich ungerecht. Aber eben ziemlich verzweifelt.
    Martina

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