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Thema: Vorstellung

  1. #21
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Sie waren fast Kontinent und auch viele sprachen davon das sie auch wieder Potent wurden. Ich weiß das hier öfters anders Argumentiert wird aber ich habe den Patienten mehr geglaubt.
    Hallo Michi, ich stimme Dir zu. Das Forum hier ist nicht repräsentativ für alle PCa-Patienten, denke ich. Wenn jemand eine gewisse Zeit nach der OP keine Schwierigkeiten mit Kontinenz und Potenz hat, dann wird er nicht dieses Forum hier aufsuchen. Insofern ist das hier schon eine gewisse "Negativselektion" (schreckliches Wort).

  2. #22
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    Genau so denke ich auch. Wenn bei mir alles gut gegangen wäre hätte ich nie nach diesem Forum gesucht. Warum auch ?

  3. #23
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    Zitat Zitat von Mikael Beitrag anzeigen
    Hallo Michi, ich stimme Dir zu. Das Forum hier ist nicht repräsentativ für alle PCa-Patienten, denke ich. Wenn jemand eine gewisse Zeit nach der OP keine Schwierigkeiten mit Kontinenz und Potenz hat, dann wird er nicht dieses Forum hier aufsuchen. Insofern ist das hier schon eine gewisse "Negativselektion" (schreckliches Wort).
    Wenn ich vielleicht durch eine neue Therapie oder ein Wunder geheilt werden könnte, würde ich das hier auf jeden Fall ins Forum stellen
    Es lesen auch etliche hier, die sich noch im Stadium vor PCa-Therapien befinden und wenig oder gar keine Beschwerden haben. Einige kenne ich sogar persönlich.
    Lutz

  4. #24
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    Lutz, hättest du dann überhaupt nach dem Forum gesucht ? Jetzt wo du ja schon hier bist ist mir das klar.

  5. #25
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    Hallo Lutz!

    Zitat Zitat von lutzi007 Beitrag anzeigen
    Wenn ich vielleicht durch eine neue Therapie oder ein Wunder geheilt werden könnte, würde ich das hier auf jeden Fall ins Forum stellen
    Natürlich! Aber ich meinte eigentlich nicht Patienten, die eine Wunderheilung bekommen oder eine revolutionäre Therapie erhalten haben. Sondern die unzähligen Patienten, die mit der Primärtherapie vom PCa langfristig befreit wurden. Denn diesen einen Satz (nämlich "Die meisten Prostatakarzinome sind mit der Primärtherapie erledigt") habe ich sowohl von unserem leider verstorbenen Forumskollegen Konrad als auch von meinem Urologen, dem ich viel Vertrauen schenke, quasi wortgleich zu hören bzw. lesen bekommen. Und wenn diese beiden schon der gleichen Meinung sind, wer bin ich dass ich das in Zweifel ziehe?

    Zitat Zitat von lutzi007 Beitrag anzeigen
    Es lesen auch etliche hier, die sich noch im Stadium vor PCa-Therapien befinden und wenig oder gar keine Beschwerden haben. Einige kenne ich sogar persönlich.
    Lutz
    Oh ja, plus diejenigen die sich einfach mit dem Thema befassen, ohne daran erkrankt zu sein. Durch meinen im Jahr 2006 an PCa erkrankten Vater habe ich mich mit dieser Thematik seitdem beschäftigt und mir ein bisschen was angelesen, falls es mich (demnächst 55 Jahre) mal erwischen sollte und ich dann nicht ganz unvorbereitet bin. Vattern ist übrigens einer dieser Beispiele derer, die nie hier was gelesen haben. Die OP ist jetzt 13 Jahre her und sein PSA fährt seitdem wunderbar unter der Nachweisgrenze. Das ist nicht so selten wie man meinen könnte, wenn man dieses Forum mal querliest.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Lutz, hättest du dann überhaupt nach dem Forum gesucht ? Jetzt wo du ja schon hier bist ist mir das klar.
    Michi, wo ich noch vor den Behandlungen und mittendrin stand, hatte ich nur kurz mal reingeguckt und schnell gemerkt, dass ich das nervlich nicht verkraften konnte. Meine Familie hatte dann mehr gelesen.
    Aber das war mein persönliches Problem mit meinen schwachen Nerven
    Lutz

  7. #27
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    Zitat Zitat von Mikael Beitrag anzeigen
    ...
    Oh ja, plus diejenigen die sich einfach mit dem Thema befassen, ohne daran erkrankt zu sein. Durch meinen im Jahr 2006 an PCa erkrankten Vater habe ich mich mit dieser Thematik seitdem beschäftigt und mir ein bisschen was angelesen, falls es mich (demnächst 55 Jahre) mal erwischen sollte und ich dann nicht ganz unvorbereitet bin. Vattern ist übrigens einer dieser Beispiele derer, die nie hier was gelesen haben. Die OP ist jetzt 13 Jahre her und sein PSA fährt seitdem wunderbar unter der Nachweisgrenze. Das ist nicht so selten wie man meinen könnte, wenn man dieses Forum mal querliest.
    Mikael, das finde ich sehr gut, vorbereitet zu sein. Dann würde dich eine PCa-Diagnose nicht so heftig erschüttern.
    Lutz

  8. #28
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    Reinhard,
    um noch mal auf Dich zurückzukommen.
    Ich möchte Dir jetzt nicht zu was raten, weil ich dazu nicht die Kompetenz besitze.
    Das Risiko Inkontinenz und Impotenz besteht ja wohl grundsätzlich bei allen Aktionen gegen PCA, mal mehr, mal weniger.
    Bei mir wurde ja schon ziemlich viel gemacht (siehe unten usw.), aber ich hatte wohl Glück:
    1. Bin kontinent, sodass ich keine Vorlagen benötige (nur ein bisschen für mich harmlose Belastungsinkontinenz)
    2. Bin mit Vakuum-Erektionshilfe zu 100% potent (durch ADT allerdings keine Libido mehr da, belastet mich aber nicht)
    Wenn ich das Glück jetzt in der Richtung nicht gehabt hätte, wäre das für mich jetzt auch nicht so schlimm gewesen.
    Bei dem Krebs ist für mich das Schlimmste, dass er mich, wenn er mal nicht mehr kontrollierbar werden sollte, langsam oder schneller ganz fiese umbringen kann.
    Lutz

  9. #29
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    Reinhard,

    was ich auch noch los werden wollte:

    Durch Gespräche mit Krebspatienten anderer Krebsarten habe ich erfahren, dass es einem selbst helfen soll, den Krebs nicht als Gegner zu betrachten, den ich mit aller Gewalt bekämpfen muss, sondern sich mit ihm "anzufreunden". Sozusagen "friedliche Koexistenz".
    Das klingt für mich sogar ganz logisch. Denn es sind ja die eigenen Körperzellen, die da im Körper zu "Terroristen" geworden sind.
    Also müssen die überlistet werden:
    Durch Beobachten, überraschend entfernen, plötzlich bestrahlen, Nahrung entziehen, mit chemischen Stoffen malträtieren, u.ä....
    Das mit dem "Anfreunden" klingt komisch. Aber vielleicht hat das ja eine positive Auswirkung auf die Psyche, das Immunsystem, usw. ?
    Lutz

  10. #30
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    hi lutz, habe mir gerade Dein Profilbild angeschaut. Für 61 siehst Du ja noch ganz schön fit aus. Bin sicher, dass das mit den 99 Jahren noch klappt. Ich war diese Woche bei meinem Urologen, erste Untersuchung nach der OP und wir haben meine Histologie besprochen. Da sagt dieser Gemütsmensch zu mir: "also bei Ihnen ist alles super, wenn man sich einen Tumor wünschen könnte, dann Ihren" Ich habe dann zu ihm gesagt, dass ich mir am liebsten gar keinen gewünscht hatte. Ich glaube, dass man als Arzt im Laufe der Jahre einfach anders auf die Dinge schaut: Gleason, Metastasen, welche Therapie, Prognose, Rezept, neuer Termin, auf Wiedersehen, "der Nächste Bitte" VG

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