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Thema: Befund nach OP

  1. #1
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    Befund nach OP

    Guten Morgen

    Frisch von der OP (da Vinci) wieder zu Hause. Soweit alles gut verlaufen. Kontinenz im Grunde von Anfang voll wieder da. Bei der Erektion rührt sich auch schon wieder was.
    Vor der OP habe ich mit dem Nomogram Rechner beschäftigt. Im Grunde hatte ich mit einem Upgrade auf GS7a gerechnet, und wäre dann damit ganz zuversichtlich.
    Hier nochmal die Biopsie Daten.
    Ergebnis Biopsie
    12 Stanzen Standardverteilung
    1x positiv apical lateral links 15% infiltriert
    cT1
    Gleason 3+3=6
    Adenokarzinom
    Who Gruppe 1
    Kein Ergebnis bei TRUS oder DRU
    Prostata vol Anfang Juni 32 ml
    Bei Biopsie 30 ml

    CT und Szintigramm 07/08.08 ohne Befund

    Der (vorläufige ) medizinische Bericht OP wie folgt:
    pT3a pNo (0/18) L0 V0 Pn1 R0 GS 6 ISUP Grade 1
    Therapieempfehlung vom KH uroonkologische Kontrolle (was heisst das?? PSA Verlaufskontrolle ???).


    Zur Ergänzung von mir:
    Schnellschnitt war an einer Stelle vom Pathologen nicht beurteilbar. Deshalb Nachschnitt, der dann Befundfrei war. Ich weiss nicht ob die Probe des ersten Schnellschnittes auch in der Nachuntersuchung nicht beurteilt werden konnte. Auf jeden Fall der Rest und Nachschnitt R 0

    Erst war der Schock wg. T3a (& Pn1 [dazu habe ich nur rudimentäres gefunden, z.B. im Ersten Rat]) gross, beim Eingeben in den Rechner wurde sogar eine bessere Prognose als ein alleiniges Upgrade auf 7a ausgegeben.
    Gespräch mit Uro folgt natürlich, sobald er den kompletten Bericht vorliegen hat.

    Irgendwelche Anmerkungen von euch was die weitere Behandlung und/oder Kontrolle anbelangt?

    VG

    Ulli

  2. #2
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    Hallo Ulli,

    das ist ja super gelaufen bei Dir! Jetzt ist erst mal Erholung angesagt.

    Ich vermute mal, dass bei Dir jetzt 1 Jahr lang nur noch vierteljährlich PSA, Tastuntersuchung und Sonographie gemacht wird. Wenn dann alles gut ist, vielleicht halbjährlich und dann immer größere Abstände.

    LG Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  3. #3
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    Wenn die Prostata entfernt wurde, halte ich eine Tastuntersuchung für überflüssig. Auch die Sonographie ergibt keinen Sinn. Metastasen, die nur mit einem PSMA PET/CT zu erkennen sind findet man nicht per Sonographie.

  4. #4
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    Hallo Ulli...

    Zunächst einmal beglückwünsche ich dich, dass du die Angelegenheit so schnell wie möglich hinter dich gebracht hast.
    Wie du siehst war es allerhöchste Eisenbahn.....

    Ich erinnere dich an die unsäglichen Empfehlungen,die du hier erhalten hast, alles nachzulesen in deinem eingangs erstellten Thema "Auf ins Gefecht...".

    Es ist teilweise unglaublich, mit welcher Dreistigkeit hier Neubetroffene auf die falsche Fährte geschickt werden.
    Du bist erst 51 Jahre alt, und nun stelle dir vor, du hättest diese Ratschläge befolgt.

    Ich kann nur alle Mitleser auffordern, Ullis Geschichte genauestens zu studieren, um sich anschließend ein Urteil zu bilden, ob man sich als Neubetroffener hier Rat einholen möchte.

    Viele Urologen liegen durchaus richtig, wenn sie vor diesen Hobby-Urologen hier warnen....

    Gruß aus Asien....

  5. #5
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Wenn die Prostata entfernt wurde, halte ich eine Tastuntersuchung für überflüssig. Auch die Sonographie ergibt keinen Sinn. Metastasen, die nur mit einem PSMA PET/CT zu erkennen sind findet man nicht per Sonographie.
    Georg, das wird bei mir alle 3 Monate sehr gründlich gemacht. Und dann erhalte ich ja auch noch die 3-Monatsspritze.
    Oder ist mein Urologe einfach nur sehr geschäftstüchtig?
    Aber schaden kann es ja nicht (mit Ausnahme der TK)
    Lg Lutz
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  6. #6
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    spertel,
    also... diesen Einlauf haben wir hier alle eigentlich nicht verdient!
    Wir meinen es doch nur gut mit den Ratsuchenden
    So ist das in einem Forum. Da prallen auch mal unterschiedliche Meinungen aufeinander.
    Für fachkundigen Rat sind natürlich in erster Linie die behandelnden Ärzte, Tumor-Board usw. zuständig.
    LG Lutz
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  7. #7
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    Die Sonographie ist sehr wohl sinnvoll, da diese der Kontrolle der harnableitenden Organe (Blase) und der Anostomose dient.
    Eine vierteljährliche PSA-Kontrolle ist hier ausreichend.

    Auch hier gibt es Fälle von "pT3a" und R1", die selbst nach Jahren noch ohne Rezidiv sind.(Wassermann).

    Ich drücke dir die Daumen....

  8. #8
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    Uli, erstmal den endgültigen Befund abwarten. T3a kann heißen: Durchbruch des Tumors durch die Prostatakapsel oder mikroskopische Infiltration des Harnblasenhalses. Was nun wiederum ohne Gespräch mit dem Operateur nicht ohne Weiteres zu verstehen ist, denn die Kapsel ist ja eine "Pseudokapsel". Was er zuerst herausgeschnitten hat, war das, was der Operateur aus Erfahrung für die Kapsel hält, wenn er nach Schnellschnitt nachschneidet, wird das zu T3a. Die Überschreitung könnte am Apex gewesen sein.
    Mit den vorläufigen Daten 12% Rezidivwahrscheinlichkeit innerhalb 10 Jahren, 99% Überleben nach 15 Jahren https://www.mskcc.org/nomograms/prostate/post_op
    Ein 7a ergäbe 15% Rezidivwahrscheinlichkeit.
    pPn1 ist ein bißchen ungünstiger als pPn0.
    Legt man PSA 13 statt 8 zugrunde, kommen 29% Rezidivwahrscheinlichkeit heraus, und der T3a ist dann ungünstiger als ein T2 bei Gleason 7a. Da sieht man die Grenzen der Prognosen.

    @spertel: ...fühle mich nicht angesprochen.

  9. #9
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    Hallo Reinhard,

    damit die Leser Ullis thread sofort anklicken können: https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...279#post117279

    Gruß nach Asien

    Harald
    nicht nachlassen

  10. #10
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    Hallo Ulli,
    mit diesem Ergebnis hast du gute Chancen geheilt zu sein, und falls nicht, noch viele Optionen. Gut das du damals nicht auf diese Empfehlungen : "Du kannst Dich auch ohne Gefahr in fünf Jahren oder später operieren lassen." gehört hast. pt3a hätte das nicht gutiert!
    Alles Gute
    Skipper

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