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Thema: Befund nach OP

  1. #11
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    Skipper, der pT3a ist hier nicht der Risikofaktor für Progression, sondern der G6 pN0 L0 R0, von den Ärzten mit ISUP Grad 1 bewertet. Der hätte sich in den nächsten 5 Jahren sehr langsam entwickelt.
    pT3a und Pn1 bedeuten erhöhtes Risiko aufgrund nicht wegoperierter Krebszellen, so daß trotz Operation das Rezidiv eintritt. Dann hätte die "radikale" Operation ihr Ziel verfehlt.
    Aber Vorsicht: wir hatten hier schon Fälle, wo der endgültige pathologische Befund deutlich schlechter gewesen ist.

  2. #12
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    #11 muss man nicht wirklich verstehen, oder ??

    "pt3a" ist nicht der Risikofaktor für Progression........ und dann"pt3a und Pn1" bedeuten erhöhtes Risiko ??????

    Ich wünschte, Daniel Schmidt würde das lesen...

    @Harald
    Danke für deine hilfreiche Unterstützung !

    @Skipper
    Super Verlauf und vielen Dank für deine netten Worte an anderer Stelle.))

    Gute Nacht

  3. #13
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Legt man PSA 13 statt 8 zugrunde, kommen 29% Rezidivwahrscheinlichkeit heraus, und der T3a ist dann ungünstiger als ein T2 bei Gleason 7a. Da sieht man die Grenzen der Prognosen.
    Die 29% hast du dann mit 7a und T3a gerechnet. Mit meinem GS 6 sind es 15% (bei PSA 13). Der T2 mit 7a wäre 19% (mit PSA 8 15%)
    Würde mir schon (nicht für mich), aber für andere die beim Eingeben der Daten nicht so firm sind, genaueres hinschauen wünschen, wenn man solche Wahrscheinlichkeiten kund tut.

  4. #14
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    Spertel,

    Ulli erfüllte die Voraussetzungen für eine aktive Überwachung gemäß der Leitlinie (5.8). Der Arzt hätte sich leitliniengerecht verhalten, wenn er seinen Patienten entsprechend informiert hätte (5.7). Die Teilnehmer im Forum haben sich also leitliniengerecht verhalten und keine „unsäglichen Empfehlungen“ abgegeben.

    Ich weise außerdem auf die ProtecT Studie hin, die festgestellt hat, dass es bei niedrigem Risiko innerhalb von 10 Jahren keinen Unterschied macht, ob man sich operieren oder bestrahlen lässt oder einfach abwartet. Daher habe ich geschrieben, man könne noch fünf Jahre abwarten. Es war also nicht höchste Eisenbahn, zumindest halte ich 10 Jahre nicht dafür: https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...ProtecT-Studie

    Wie Du schreibst soll man sich im Forum keinen Rat einholen. Also sollen wir hier grundsätzlich empfehlen, das zu tun was der Arzt sagt. Das ist ja auch immer das Beste, egal welcher Arzt es ist.

    Georg

  5. #15
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    Mir gefällt es besser, gut informiert zu sein und auch kritisch zu hinterfragen, was Arzt/Ärztin so vorschlagen. Ich habe es auch schon in einem anderen Krankheitsfeld erlebt, dass zwei Ärzte Gegenteiliges vorschlugen.
    In Foren kann man sich sehr gut informieren, aber man muss filtern, genau wie wenn man allgemein im Internet sucht.
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  6. #16
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    Hallo Lutz,

    am 2.3.2000 schrieb mein damaliger Hausarzt nach einer Totaluntersuchung: Die durchgeführte Krebsvorsorge ergab eine kleine flache Prostata, die Tumormarker CEA mit 19.9 und PSA mit 6.4 wären unauffällig. Man wusste es wohl nicht besser, sonst hätte man mich bei einem PSA-Wert von 6.4 ng/ml wohl warnen müssen.

    Am 5.10.2001 stellte dann ein Professor bei einem PSA von 13.80 ng/ml fest, dass bei mir wohl ein bösartiger Prostatatumor vorliegen könnte.

    Bei einem Treffen der SHG Prostatakrebs Rhein-Neckar erfuhr ich dann, was ich für Möglichkeiten hätte, dem Tumor zu Leibe zu rücken. Ich wurde ein mündiger Patient.

    Meine PKH:

    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=112&page=report

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  7. #17
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    Ulli, du hast recht, 29% wäre 7a mit T3a. Der T3a mit Gleason 6 ist also auch günstiger als der 7a. Tut mir leid!

  8. #18
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    Harald,

    ja, manchmal kann man sich nur noch wundern. Auf jeden Fall lohnt es sich, die Augen offen zu halten.
    Dazu leistest Du, wie viele Andere auch, hier im Forum vorbildliche Aufklärungsarbeit.

    Viele Grüße
    Lutz
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  9. #19
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    @spertel: Ich führe keine Privatfehden.
    Zur Sache: Pn1 ist dieser Metastudie zufolge ein unabhängiger prognostischer Faktor für biochemisches Rezidiv:
    https://bmcurol.biomedcentral.com/ar...894-018-0319-6
    "This study suggests that the presence of PNI by histopathology is associated with higher risk of BCR in PCa following RP or RT, and could serve as an independent prognostic factor in patients with PCa."
    Auch wenn einzelne Studien zu einem anderen Ergebnis kamen (z.B. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4439219/ ) ist es dort eng verbunden mit dem pT-Staging, und pT3 bedeutet nun mal höheres Risiko.

  10. #20
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    Pn1, verdammt, das hab ich ja auch!

    Ulli, mach Dir trotzdem nicht so viel Sorgen. Im Vergleich mit Dir habe ich den High-Score und dürfte viel, viel eher als Du ein BCR erleben.
    Aber darauf möchte ich gerne verzichten. Vielleicht kann das auch noch um Jahrzehnte verschoben werden🤔

    Lutz
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