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Thema: Mein Kopf raucht

  1. #131
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    Andy, es freut mich, dass Du durch den Befund etwas ruhiger geworden bist. Mit der Ungewissheit klarzukommen, das kann man auch lernen.
    Dazu "wirst du hier sehr gut geholfen"
    Lutz

  2. #132
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    Danke,eigentlich muß einen nur klar werden das es so ist.

  3. #133
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    Zitat Zitat von Andyw204 Beitrag anzeigen
    Danke,eigentlich muß einen nur klar werden das es so ist.
    Genau! Irgendwie ist das auch ein Lernprozeß.
    (Oh, das hatte ich ja schon letztens auch gesagt, sorry!, leichte ADT-Demenzerscheinungen )
    Lutz

  4. #134
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    Zitat Zitat von Andyw204 Beitrag anzeigen
    Danke,eigentlich muß einen nur klar werden das es so ist.
    Andy, wenn du sagst, dass es so ist, sagst du ja, dass du sicher ein Prostatakarzinom hast. DAS ist aber noch keinesfalls sicher.
    Aber ich weiß, was du meinst: Man muss aufhören zu denken, dass es nicht sein kann, weil es nicht sein darf. Ja, die (eher geringe) Gefahr besteht, und es ist meiner Meinung nach kein Fehler, sich mit allen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Dann zieht es einem nicht total den Boden unter den Füßen weg, wenn man eine schlechte Diagnose bekommt. Man ist dann gewissermaßen vorbereitet, für alles gewappnet. Diese klare Sicht ist besser als die Einstellung: Nein, das darf einfach nicht sein!!!
    Alles Gute!
    Gruß
    Oskar

  5. #135
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    Ich denke jeder empfindet und reagiert anders. Klar, für fast alle dürfte es zuerst einen Schock verursachen sich mit dem Thema Krebs beschäftigen zu müssen bzw. davon betroffen zu sein (was bei Andy noch nicht mal bestätigt ist!).

    Seit 2016/2017 hampel ich damit rum, meine erste Biopsie war dann im März 2018 mit der Bestätigung GS 3+3. Meine Aufregung war riesig, teilweise hatte ich (Zukunfts-)Ängste.

    Die Zeit bis heute, unter aktiver Beobachtung (AS), hat mich insgesamt ruhiger werden lassen. Einzig die PSA-Messungen alle drei Monate verursachen leichten Stress, vor allem weil mein PSA-Wert seit der letzten Messung wieder gestiegen ist (erstmals über 5 => 5,7). Eine Therapie (OP?) scheint näher zu kommen, mein Urologe drängt von Anfang an darauf (OP in der Martini-Klinik).

    Meine Kernaussage: Die Zeit sowie das Informieren und Lesen hier im Forum haben mir geholfen besser/leichter mit diesem Thema umzugehen ... und du, Andy, bist noch nicht so weit. Nach einer evtl. Biopsie weißt du ggf. mehr.

  6. #136
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    Jens und Oskar
    ich gebe euch vollkommen recht, ich hoffe sehr das es nicht ist, aber trotzdem will ich die Antwort haben ob ja oder nein.Wenn man dann ein schlechtes Ergebnis hat kann man vielleicht etwas hoffen das es noch nicht so schlimm ist wenn man vorher ein gutes mpMRT hatte. Gibt es dort Erfahrungen mit wenn beim MRT nicht zu sehen war welcher Score so meistens rauskommt. Mir wurde gesagt : wenn was vorhanden sein sollte ist die Sache heilbar. Wie sind eure Erfahrungen hier? Grüße Andy

  7. #137
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    Zitat Zitat von Andyw204 Beitrag anzeigen
    Jens und Oskar
    i Gibt es dort Erfahrungen mit wenn beim MRT nicht zu sehen war welcher Score so meistens rauskommt. Mir wurde gesagt : wenn was vorhanden sein sollte ist die Sache heilbar. Wie sind eure Erfahrungen hier? Grüße Andy
    Ja, Andy, diese Aussage ist korrekt und Erfahrungen gibt es. Erstens ist bei einem PI-RADS 3 die Wahrscheinlichkeit überhaupt gering, dass ein Krebs gefunden wird. (Angegeben werden durchschnittlich so 15%)
    Ich habe da Daten aus einer Untersuchung: Da gab es 92 PI-RADS 3 Läsionen, die biopsiert wurden. 6 Läsionen (6,5%) waren positiv, also ein PC, aber 86 (93,5%) waren negativ, also kein Krebs. Hier wurde also sogar bei deutlich weniger Läsionen als bei 15% der Krebsverdacht bestätigt.
    Zweitens: Von den 6 entdeckten Karzinomen waren 4 Gleason 3+3, also die günstigste Prognose. 2 Läsionen waren 3+4, also fast ebenso gut.
    Abschließend ein Satz vom Universitätsklinikum Düsseldorf auf deren Website: "Korrelation MRT-Gleason Score bei Biopsie: Bei einem PI-RADS von 3 oder kleiner ist die Wahrscheinlichkeit für einen höhergradigen Tumor bei der Biopsie SEHR GERING."
    Und lies auch hier, was Dozent Dr. Schimmöller dazu sagt:
    https://healthcare-in-europe.com/de/...karzinoms.html

  8. #138
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    hi, ich habe den eindruck, dass deine Strategie sich auf die Biopsie und ein mögliches Ergebnis vorzubereiten meiner Strategie ziemlich ähnlich ist bzw. war.
    Ich habe für mich anhand der vorhandenen Infos ein best case (kein krebs) und ein worst case Szenario (krebs) überlegt. Dazu habe ich neben dem MRT auch zB geschaut was der PSA Wert aussagen könnte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für Metastasen sind usw.
    Zu Deiner Frage, mein Urologe sagt folgendes: Auf einem MRT lassen sich nur Tumore ab einem Gleason 7b aufwärts erkennen, denn als ich ihm mein MRT Ergebnis vorgelegt habe, hatte er gemeint, dass ich immer noch nicht auf die Biopsie verzichten könne, weil mit dem Ergebnis nur ausgeschlossen wurde, dass ich einen hohen Gleason habe.

  9. #139
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    Ja, hier gehen die Meinungen der Ärzte auseinander. Manche biopsieren bei PI-RADS 3 gleich, andere warten noch ab und messen das PSA engmaschig. Früher war es auch so, dass überhaupt schneller biopsiert wurde, habe ich den Eindruck. Das Risiko für Infektionen bei einer Biopsie steigt angeblich an, weil die Antibiotika häufiger versagen...

  10. #140
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    Die Frage ist dabei wohl auch, wie hoch der PSA-Wert ist. Je höher, desto eher Biopsie, schätze ich...

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