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Thema: Mein Kopf raucht

  1. #11
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    Zitat Zitat von Andyw204 Beitrag anzeigen
    Hatte vor 3 Jahren 2,1.MeinHausarzt hat nichts gesagt. Wir sind doch alle so jung eigentlich. Da bin ich darüber erschrocken. Wie früh das schon losgehen kann. LG
    Das habe ich erst jetzt richtig gesehen. Dieser Wert alarmiert natürlich noch keinen Hausarzt, der die Grenze von 4.0 verinnerlicht hat. Dennoch ist schon 2,1 für einen 50-jährigen schon einmal ein Alarmzeichen, das weiter zu verfolgen ist, was Du vorbildlich gemacht hast.

    Von dem her kann man Dir nur gratulieren, dass Du weiter dranbleibst und Dir hier im Forum weitere Informationen holst. Meine Einschätzung hat sich insofern geändert, als dass ich Dir eine mpMRT bald empfehlen würde und anschliessend eine Biopsie der verdächtigen Areale. Das gibt Dir maximal mögliche Sicherheit eine adäquate Diagnose zu treffen. Dank der Früherkennung hast Du allerbeste Chancen, da einigermassen heil davonzukommen.

    Tritus

  2. #12
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    In den Sprung von 4.5 auf 5.4 innerhalb von zwei Wochen würde ich auch keinen Trend hineinlesen - in den Anstieg von 2.1 auf 4.5 in drei Jahren hingegen schon. Bei diesen Werten ist eine Biopsie nicht alternativlos, aber andererseits eben auch nicht unsinnig. Andy, was hat denn heute dein Urologe gesagt?

  3. #13
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    Ja , war gestern nun da! Kleiner Schock aber der Reihe nach.Ultraschall Blase und Prostata nicht auffällig. Abtasten der Lympfknoten nicht auffällig. Dann Tasten der Prostata wohl kleine Veränderung links?😕der Urologe wir machen Biopsie! Ich gleich gesagt immer ruhig und fragte nach einen MRT. Termin 16.12 !!Auswertung 6.1!diese Bilder will er gleichzeitig benutzen wenn das Ergebnis schlecht sein sollte.Er sagte irgendwas von Bilder übereinander legen um besser Biopsie durch zu führen. Ein MRT ist das besser?habe eine Biopsie ohne vorher MRT zu machen abgelehnt!Gespräch war zum Schluss auf Augenhöhe.Habe gesagt erst alles kontrollieren was geht und dann Endscheidung wie weit usw. Nehme meine Frau immer mit.Gott sei dank habe ich mich hier vorher eingelesen!!!Und es ist schön zu wissen das Mann nicht alleine ist👍👍👍

  4. #14
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    Ja, so schnell kanns gehen. Ich verstehe das überhaupt nicht wenn einer glaubt die Biopsie rauszögern zu können. Vielleicht Angst davor. Ich bin der Meinung, je früher dann eine Op um so günstiger kann sie ausgehen.

  5. #15
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    MRT nur als mpMRT machen lassen bei jemandem, der auf Prostata spezialisiert ist! Die Verwendung einer zusätzlichen Rektalspule kann die Qualität verbessern. Ob 3 oder 1,5 Tesla-Gerät ist nicht so wichtig.
    Die MRT-Daten (nicht "Bilder") können dann bei einer späteren Biopsie mit den Daten des Ultraschallgerätes während der Biopsie zusammengeführt ("fusioniert") werden und ermöglichen gezieltes Stechen.
    Dieser Ablauf wäre der Goldstandard. Neuerdings kann man auch ein aufwendiges und strahlenbelastetes PSMA PET/CT zur Primärdiagnistik machen lassen, das gibt geliech Auskunft über eventuelle Streuung; Nachteil: 5-10% der PCa sind PSMA negativ und man würde nichts sehen. mpMRT und PET/CT sind dann der "Platinstandard".

  6. #16
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ja, so schnell kanns gehen. Ich verstehe das überhaupt nicht wenn einer glaubt die Biopsie rauszögern zu können. Vielleicht Angst davor. Ich bin der Meinung, je früher dann eine Op um so günstiger kann sie ausgehen.
    . ja Micha ich gebe dir Recht so schnell wie möglich!!! Aber auch bedacht bleiben. Eine normale Biopsie ohne ein MRT wo man nur wenn du Pech hast umherstocherst und durch Zufall was findet ist meiner Meinung nach auch nicht hilfreich!Ich bin nur durch Zufall hingegangen um nebenbei ein PSA Test machen zu lassen!Denn du siehst bei einem MRT schon mehr und vorallem wie weit was fortgeschritten ist.Ich möchte dadurch erreichen das es genauer wird.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Andyw204 Beitrag anzeigen
    . ja Micha ich gebe dir Recht so schnell wie möglich!!! Aber auch bedacht bleiben. Eine normale Biopsie ohne ein MRT wo man nur wenn du Pech hast umherstocherst und durch Zufall was findet ist meiner Meinung nach auch nicht hilfreich!Ich bin nur durch Zufall hingegangen um nebenbei ein PSA Test machen zu lassen!Denn du siehst bei einem MRT schon mehr und vorallem wie weit was fortgeschritten ist.Ich möchte dadurch erreichen das es genauer wird.
    Mit dem Wissen von heute hätte ich das ebenso gemacht. Das Risiko einer Sepsis aufgrund der Biopsie (kann man aber durch einen Test nahezu ausschließen, wusste ich damals aber nicht!) sollte man nicht unterschätzen...und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß eine solche gar nicht lustig ist...

  8. #18
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    MRT nur als mpMRT machen lassen bei jemandem, der auf Prostata spezialisiert ist! Die Verwendung einer zusätzlichen Rektalspule kann die Qualität verbessern. Ob 3 oder 1,5 Tesla-Gerät ist nicht so wichtig.
    Die MRT-Daten (nicht "Bilder") können dann bei einer späteren Biopsie mit den Daten des Ultraschallgerätes während der Biopsie zusammengeführt ("fusioniert") werden und ermöglichen gezieltes Stechen.
    Dieser Ablauf wäre der Goldstandard. Neuerdings kann man auch ein aufwendiges und strahlenbelastetes PSMA PET/CT zur Primärdiagnistik machen lassen, das gibt geliech Auskunft über eventuelle Streuung; Nachteil: 5-10% der PCa sind PSMA negativ und man würde nichts sehen. mpMRT und PET/CT sind dann der "Platinstandard".
    Neue Geräte brauchen keine endorektale Spule. Hier wird mpMRT schön erklärt.
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/20...ge-und-Grenzen

  9. #19
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    Zitat Zitat von buschreiter Beitrag anzeigen
    Mit dem Wissen von heute hätte ich das ebenso gemacht. Das Risiko einer Sepsis aufgrund der Biopsie (kann man aber durch einen Test nahezu ausschließen, wusste ich damals aber nicht!) sollte man nicht unterschätzen...und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß eine solche gar nicht lustig ist...
    Was für einen Test!! LG
    Und ich mache auf alle Fälle eine Biopsie mt Daten vom mp MRT

  10. #20
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    Man kann vorher ein Antibiogramm erstellen lassen. Der Grund für meine Sepsis war eine Resistenz der E.coli Bakterien gegen das verabreichte Antobiotikum (hier: Ciprofloxacin).

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