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Thema: Hormonbehandlung

  1. #11
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    Michi,
    der männliche Körper benötigt Östrogen um Knochenmaterial zu bilden, wenn dieses Hormon fehlt, so kommt es zum Knochenabbau. Nun benötigt der Mann aber Testosteron, um daraus Östrogen zu bilden. Wenn das Testosteron durch die Hormontherapie gesenkt wird, so kann er auch kein Östrogen bilden und es kommt zu Knochenabbau, der irgendwann zu Knochenbrüchen führt. Die Krebszellen interessieren sich aber nicht für Östrogen, sondern nur für Testosteron. Man kann also unbedenklich das Östrogen während einer Hormontherapie ergänzen, ohne damit das Tumorwachstum zu fördern. Wenn man das Östrogen ergänzt, vermeidet man vor allem Knochenabbau und Hitzewallungen. Der stärkste Knochenabbau erfolgt übrigens im ersten Jahr der Hormontherapie.

    Georg

  2. #12
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    Dann wär das bei mir ja schon zu spät. Ich habe schon 3 Spritzen hinter mir. Aber alles ohne Hitzewallungen. Die nächste Spritze die ich bekommen soll wird ja nicht gegeben. Der URO hat gemeint das wir eine Pause machen.

  3. #13
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    Danke Harald und Stefan! Harald, ich habe aber keinen Ehrgeiz, was die Anzahl der Beiträge angeht, Dich zu überholen.

  4. #14
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    Michi,

    der Knochenabbau geht immer weiter, nur nicht mehr so stark wie im ersten Jahr. Ich habe das nur erwähnt, damit man mit diesen Pflastern rechtzeitig anfängt, sofern man vorhat etwas gegen diese Nebenwirkungen zu tun.

    Georg

  5. #15
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    Die Welt ist schon ungerecht. Manfred leidet unter den NW der Hormontherapie und darf nicht unterbrechen und Michi der sich sogar fast wohlzufühlen scheint damit, kriegt eine Pause
    Alles Gute dennoch für euch zwei.

    @Georg, Du kostest Dein 3000-er Jubiläum ja nur knapp über eine Stunde aus. Auch von mir ein dickes Lob für Deine immer sehr fundierten und sachlichen Beiträge. Danke, mach weiter so !

    Tritus

  6. #16
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    Ich hatte schon so viele Unannehmlichkeiten und OP´s da darf es ja auch mal sein das ich Glück habe. (keine NW)

  7. #17
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Michi, der
    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    männliche Körper benötigt Östrogen um Knochenmaterial zu bilden, wenn dieses Hormon fehlt, so kommt es zum Knochenabbau. Nun benötigt der Mann aber Testosteron, um daraus Östrogen zu bilden. Wenn das Testosteron durch die Hormontherapie gesenkt wird, so kann er auch kein Östrogen bilden und es kommt zu Knochenabbau, der irgendwann zu Knochenbrüchen führt. Die Krebszellen interessieren sich aber nicht für Östrogen, sondern nur für Testosteron. Man kann also unbedenklich das Östrogen während einer Hormontherapie ergänzen, ohne damit das Tumorwachstum zu fördern. Wenn man das Östrogen ergänzt, vermeidet man vor allem Knochenabbau und Hitzewallungen. Der stärkste Knochenabbau erfolgt übrigens im ersten Jahr der Hormontherapie.

    Georg
    Oh je, ich bin ja auch schon seit Januar dabei mit dem Hormonentzug. Und vorher hatte ich auch schon über 5 Monate Bicalutamid genommen.
    Im Oktober hatte ich meine 4. Dreimonatsspritze bekommen und die Urologin, die an dem Tag gerade meinen Lieblingsurologen vertreten hatte, noch gefragt, ob ich noch was für meine Knochen bräuchte. Sie sagte nur: "Das ist noch nicht notwendig. Die Behandlung läuft gut. Wir gucken später mal."
    Jetzt fühle ich mich von ihr nicht so gut beraten. Ich glaub, ich muss noch mal mit meinem Uro über Knochenschutz sprechen. Letztens war ich erst mit meinem Fahrrad schwer gestürzt. Jeder der das gesehen hatte, wunderte sich, warum ich keine einzige Verletzung hatte. Ich selbst wunderte mich auch. Das war dann bestimmt sehr großes Glück.
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  8. #18
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Danke Harald und Stefan! Harald, ich habe aber keinen Ehrgeiz, was die Anzahl der Beiträge angeht, Dich zu überholen.

    Diese Reaktion hatte ich von Dir erwartet und ich nehme Dir das auch ab.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  9. #19
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    Lutz,

    diese Pflaster sind nur für Frauen in den Wechseljahren oder bei Brustkrebs zugelassen, daher wird Deine Urologin die nicht von sich aus ansprechen. Die zugelassenen Präparate zur Knochenstärkung wie Biophosphonate und Denosumab/Xgeva, siehe 8.11.10 im Basiswissen, sind meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen. Vor allem wenn die Hormontherapie viele Jahre angewendet werden soll. Ich halte es für besser, das fehlende Östrogen zu ergänzen als den durch das fehlende Östrogen verursachten "Schaden" durch andere Mittel zu bekämpfen. Bei Frauen setzt man Biophosphonate ein, wenn man mit Östrogenpflastern keine ausreichende Wirkung erzielen konnte. Z.B. wenn die Pflaster in der Packung verblieben sind?

    Georg

  10. #20
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Lutz,

    diese Pflaster sind nur für Frauen in den Wechseljahren oder bei Brustkrebs zugelassen, daher wird Deine Urologin die nicht von sich aus ansprechen. Die zugelassenen Präparate zur Knochenstärkung wie Biophosphonate und Denosumab/Xgeva, siehe 8.11.10 im Basiswissen, sind meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen. Vor allem wenn die Hormontherapie viele Jahre angewendet werden soll.

    Georg
    Dank Georg,
    ich werde demnächst mal abpassen, wenn mein Urologe wieder da ist und das mit ihm besprechen. Die Vertretung beim letzten Termin kannte ich noch gar nicht und sie mich auch nicht. Sie fragte mich sogar, wo ich operiert worden war, obwohl ja alles auf ihrem Monitor angezeigt wurde. Sie hatte wohl gar keine Zeit gehabt, da mal zu lesen.
    Lutz
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