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Thema: Weiß nicht, was ich machen soll

  1. #41
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    Lieber Amadeus, bin 62 Jahre, was Dein Urologe gesagt hat das "Heutzutage stirbt mehr an Prostatakrebs", das glaube ich nicht, naturlich sterbrn die Leute an Prostatakrebs, sagte das mein Urologe und mich kann man nicht mehr operieren, in 12 proben von Prostata war Krebs. LG

  2. #42
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    Mirco - Willst du dich ins Grab reden? Natürlich gibt es Menschen die an Prostatakrebs versterben, aber es gibt auch Menschen die an den Folgen einer Erkältung sterben. versterben kann man an 1000 Ursachen, nur die Wahrscheinlichkeit ist unterschiedlich. Wieso sollte man dich nicht operieren können wegen 12 positiven Stanzen? Wer sagt dir sowas?


    Wolfgang

  3. #43
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    Hallo Mirco,

    Ich hatte vor der Biopsie einen PSA von 18. Bei der MRT gesteuerten Biopsie wurde ein Gleason Score von 10 festgestellt, besser geht es nicht!

    Nun sind 3 1/2 Jahre vergangen und es geht mir noch recht gut (ich will es nicht beschreien!!!).

    Bitte mit (möglichst) Ruhe in die Zukunft schauen und auch mein Profil ansehen! Obwohl ich Pessimist bin!

    Grüße
    Dirk

  4. #44
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    Zitat Zitat von mirko57 Beitrag anzeigen
    Lieber Lutzi007, Genau das habe ich auch, die gedanken sind GRAUSAM, denn ganzen Tag denke ich nur an Krebs und meine Familie wie sie zu recht kommen, wenn ich nicht mehr da bin?, was erwartet mich auf der anderen seite? und, und,und. Ich taste meine Lymphdrüsen ob die geschwollen sind?, muss häufig wasser lassen, dann schaue ich ob Blut im Urin ist. Ich weiß, ich mache mich verückt und bin auch lustlos, habe keine lust was zu unternehmen. LG Mirko
    Mirko, ich denke natürlich viel an den Krebs und lese darüber viel. Aber diese Gedanken machen mich so gut wie nicht mehr fertig. Noch vor einem Jahr war es sehr schlimm bei mir. Jetzt freue ich mich, dass es mir durch die Behandlung immer noch recht gut geht. Und wenn die nicht mehr wirken will, gibt es noch genug andere Möglichkeiten. Gerade hier im Forum kann man viel darüber erfahren. Meine Angst ist nur noch sehr klein. Meine Kinder, die jetzt über Weihnachten bei uns zu Besuch sind meinten heute erst zu mir: "Papa, du bist ja so gut drauf. Eigentlich brauchst du ja gar keine Psychotherapie mehr." Ich werde trotzdem immer noch weiter zu meinem Psychologen gehen, weil mir die Gespräche einfach guttun und er ein sehr kluger Mensch ist.
    Mirko, auch bei Dir wird irgendwann die Angst, die dich so fertig macht, wieder nachlassen. Da bin ich mir ganz sicher.
    Liebe Grüße
    Lutz

  5. #45
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    Hallo Mirko,
    sorry, aber du siehst die Dinge viel zu schwarz! Erst einmal tief durchatmen und Fakten sammeln. Nicht in Panik verfallen und nicht die Erstbeste Therapie annehmen. Auch ich hatte Gleason 9 und einen PSA von 51,3. Prostatakrebs wächst zum Glück langsam, und mit der Hormontherapie verlängert sich die Zeit, zu überlegen, was man macht. Ich denke, sehr wichtig ist es, herauszufinden, ob Du Metastasen hast. Das konnte ich hier nicht finden. Habe ich das vielleicht überlesen? Davon hängt natürlich viel ab. Ich empfehle Dir das Buch: "You can Beat prostatecancer without surgery". Dort werden viele Therapiemöglichkeiten durchleuchtet.
    Es ist auch für Menschen gut zu lesen, die nicht gut Englisch sprechen. Meinen Bericht findest Du hier. Ich würde mir ausserordentlich gut überlegen, ob ich mich operieren lasse. Fast alle Patienten mit OP werden hinterher ohnehin bestrahlt. Laß Dir Zeit! Höre nicht nur auf eine Arztmeinung! Sprich mit einem Strahlentherapeuten. Sortiere Deine Gedanken!

    https://myprostate.eu/?req=user&id=957

    Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht!

    LG Hamburger1957

  6. #46
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    g

    Auch nach einer Bestrahlung kann der Krebs wiederkommen , dann zu operieren im bestrahltem Gebiet wird äusserst schwierig.
    Die meisten Chirurgen lehnen diese OP ab.
    Mein Bett-Nachbar in der Uni Köln wurde bei einem starken PSA- Anstieg 1 Jahr nach Brachytherapie operiert ,seit einem Jahr
    ist sein Wert bei -0,01.

    Richard






    Zitat Zitat von Holger 1957 Beitrag anzeigen
    Hallo Mirko,
    sorry, aber du siehst die Dinge viel zu schwarz! Erst einmal tief durchatmen und Fakten sammeln. Nicht in Panik verfallen und nicht die Erstbeste Therapie annehmen. Auch ich hatte Gleason 9 und einen PSA von 51,3. Prostatakrebs wächst zum Glück langsam, und mit der Hormontherapie verlängert sich die Zeit, zu überlegen, was man macht. Ich denke, sehr wichtig ist es, herauszufinden, ob Du Metastasen hast. Das konnte ich hier nicht finden. Habe ich das vielleicht überlesen? Davon hängt natürlich viel ab. Ich empfehle Dir das Buch: "You can Beat prostatecancer without surgery". Dort werden viele Therapiemöglichkeiten durchleuchtet.
    Es ist auch für Menschen gut zu lesen, die nicht gut Englisch sprechen. Meinen Bericht findest Du hier. Ich würde mir ausserordentlich gut überlegen, ob ich mich operieren lasse. Fast alle Patienten mit OP werden hinterher ohnehin bestrahlt. Laß Dir Zeit! Höre nicht nur auf eine Arztmeinung! Sprich mit einem Strahlentherapeuten. Sortiere Deine Gedanken!

    https://myprostate.eu/?req=user&id=957

    Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht!

    LG Hamburger1957

  7. #47
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    Richard,

    Prof. Heidenreich in Köln gehört zu den wenigen Chirurgen, die im bestrahlten Gebiet operieren.

    Georg

  8. #48
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    Hallo Georg ,
    er hat mich im bestrahltem Gebiet operiert.

    Richard

  9. #49
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    Lieber Amadeus, Das sagt mir der Urologe, weil er wemutet das der Krebs schon in die Knochen gestreut hat. Davon habe ich Angst

  10. #50
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    Lieber Mirco,

    ich würde mir an deiner Stelle Gedanken über deinen Urologen machen, falls er dir gesagt haben sollte, daß bei angenommenen Knochenmetastasen eine Op nicht möglich wäre. Oder ist das deine Interpretation?
    Was ich bei deinen Posts nicht verstehe: Du hast einen Laborbefund - PSA. Du hast einen Biopsiebefund - Gleason. Und man hat dir nicht erklärt daß du jetzt verschiedene Handlungsoptionen hast?

    In jedem Fall holst du dir eine Zweitmeinung, am besten von den Ärzten in einem zertifiziertem Prostatacentrum.

    Bei deinen Werten liegt die Vermutung nahe, daß dein Krebs relativ weit fortgeschritten ist, was nicht heißt, er sei nicht therapierbar. Auch bei Metastasen in den Knochen ist eine erfolgreiche Behandlung möglich. Dein Problem wird später nur sein, für welche Behandlung du dich entscheiden willst. Operation, Bestrahlung, Hormonentzug - alles Maßnahmen, die entweder allein oder in Kombination gewählt werden können.

    Was die jeweils richtige Entscheidung ist kann dir mit letzter Sicherheit auch kein Arzt sagen, nur Ratschläge geben die aus klinischen Erfahrungen gewonnen wurden. Ich habe mich seiner Zeit auch schwer getan eine Entscheidung zu treffen. Ein Freund sagte mir dann:" Irgendwann musst du dich entscheiden. Wenn du einen Arzt hast oder findest, dem du vertraust, hör das Grübeln auf und mach es einfach."Und zwar das volle Programm -Op,Bestrahlung, Hormonentzug
    In meinem Fall habe ich Professor Heidenreich in Köln als Zweitmeinung hinzugezogen und bin seiner Argumentation bezüglich Behandlung gefolgt.Und zwar das volle Programm - Op, Bestrahlung, Hormonentzug. Ich habe ihn auch gefragt, ob bei gleicher Ausgangssituation er dieselbe Behandlung seinem Bruder oder bestem Freund empfehlen würde, was er bejaht hat und ich ihm das auch abgenommen habe.
    Und noch einmal den guten Rat - lies die Krankengeschichten von den Mitgliedern im Forum und geh mit neuem Mut an deine Krankheit heran. Stell dir keine Eigendiagnosen und sei dir darüber im Klaren, daß viele von den Leuten die hier schreiben,irgendwann in einer ähnlichen Sitruation waren wie du jetzt, und dann schau mal nach wie lange die schon leben ....

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