Seite 2 von 6 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 54

Thema: Kritischer Vortrag von Prof. Urs Studer zu Diagnostik und Therapie

  1. #11
    Registriert seit
    25.10.2015
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.485
    Hab ich nicht geschrieben. Ich wollte nur das Medikament nennen. Vielleicht verträgt man das besser.

  2. #12
    Registriert seit
    15.04.2006
    Ort
    Landschaft Angeln
    Beiträge
    3.076
    Die Nebenwirkungen beruhen nicht auf dem Wirkstoff (bei Trenantone ist das Leuprorelinacetat), sondern auf dem durch den Wirkstoff (egal, welchem) verursachten und bezweckten Testosteronentzug. Und der wird von unterschiedlichen Patienten unterschiedlich empfunden.

    Ralf

  3. #13
    Registriert seit
    25.01.2019
    Beiträge
    33
    Ich nehme seit 9 Monaten Trenantone und muss sagen, daß sich (für mich) die Nebenwirkungen in Grenzen halten. Hitzewallungen, Gewichtzunahme und Kraftverlust, Rückgang der Körperbehaarung. Allerdings frage ich mich, ob der nach der Op verspätet eingesetzte - ca. 6 Monate, Lymphstau eine mögliche Nebenwirkung von Trenantone ist. Jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht?

  4. #14
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.293
    Der Lymphstau wird sicher von der Entnahme der 18 Lymphknoten kommen, dies sind vergleichsweise viel. Lymphstau wird in der Literatur als Nebenwirkung einer Hormontherapie nicht erwähnt, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies mit Testosteronabsenkung zusammenhängt.

  5. #15
    Registriert seit
    15.04.2006
    Ort
    Landschaft Angeln
    Beiträge
    3.076
    Hallo Georg,
    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Lymphstau wird in der Literatur als Nebenwirkung einer Hormontherapie nicht erwähnt, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies mit Testosteronabsenkung zusammenhängt.
    doch, er wird als Ödeme erwähnt (und im Basiswissen in Abschnitt 8.5.1 genannt), und er kann mit dem Testosteronentzug zusammenhängen (habe ich selbst als NW lange vor einer OP heftig erlebt). Abhilfe ist durch Lymphdrainage möglich.

    Ralf

  6. #16
    Registriert seit
    25.01.2019
    Beiträge
    33
    Hallo Georg

    Wassereinlagerungen im Gewebe habe ich auch in der Beschreibung möglicher Nebenwirkungen gefunden. Mein Urologe meinte, dass es eher ungewöhnlich, wenn auch nicht ausgeschlossen, ist, daß Lymphstau erst mit monatelanger Verzögerung nach OP eintritt. ( Danke Ralf :-) )

    Wolfgang

  7. #17
    Registriert seit
    27.02.2019
    Beiträge
    63
    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Aber was machst Du nach den 18 Monaten? Es kann sein, dass die Ärzte eine lebenslange Hormontherapie vorsehen. Ich selbst würde dann auf Bicalutamid wechseln, das hat deutlich weniger Nebenwirkungen.
    An einen Wechsel auf Bicalutamid dachte ich auch schon, auch deshalb würde ich gerne mit einem Experten reden.

    Mich würde aber auch sehr interessieren, wie der tatsächliche Stand nach den Bestrahlungen ist. Momentan wird der PSA Wert ja durch die ADT maskiert. Und es wundert mich, dass keine weitere Bildgebung mit einigem zeitlichen Abstand zur RT vorgesehen ist, also eine Überprüfung, was die zwei Monate Photonenbeschuss bewirkt haben.
    Lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom
    PIRADS 5
    Gleason 4 + 5 = 9
    cT3b cN0 cM0
    Erstdiagnose 12/2018 nach PSA 38,8
    Therapie: perkutane Radiotherapie, ADT (Zoladex)

  8. #18
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.293
    Die 18 Monate würde ich schon durchstehen, Du must ja schon Glück haben, dass sich die behandelnden Ärzte auf 18 Monate einlassen. Danach dauert es drei bis sechs Monate bis sich der Testosteronspiegel normalisiert hat, manchmal macht er das nicht mehr. Dann wirst Du sehen, wie sich der PSA Wert entwickelt und wie weit die Bestrahlung ihn gesenkt hat. Wenn er dann als "zu hoch" empfunden wird, kannst Du mit Bicalutamid wieder anfangen. Zu hoch wäre über 2,0 ng/ml, man kann auch länger warten. Du kannst auch ein PSMA PET/CT machen lassen und sehen, wo noch Tumor übrig geblieben ist.

    Gegen die Nebenwirkungen kannst Du die von LowRoad empfohlenen Estradiol-Pflaster für Frauen in den Wechseljahren einsetzen, ob der Arzt sie Dir verschreibt kann ich nicht vorhersehen. Vielleicht wenn Du drohst, Dir sonst keine Spritze mehr geben zu lassen
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...ter#post109183

  9. #19
    Registriert seit
    25.01.2019
    Beiträge
    33
    Allerdings sollte man die geringeren Nebenwirkungen von Bicalutamid bei längerer Einnahme auch auch gegen die Brustvergrösserung, die irgendwann irreversibel ist, abwägen

    Wolfgang

  10. #20
    Registriert seit
    27.02.2019
    Beiträge
    63
    Was mir halt auch Sorgen macht: die totale erektile Dysfunktion. Da tut sich rein gar nichts mehr, auch die nächtlichen bzw. morgendlichen Erektionen bleiben aus. Egal, wie ich auch manipuliere, die Nudel bleibt schlaff. Pumpe brachte auch nix.

    Ich habe gelesen, dass irgendwann die Schwellkörper degenerieren; dann war’s das wohl mit der Lust für den Rest des Lebens.

    Tschuldigung - das klingt alles recht negativ bei mir, ich weiß schon. Aber das ist nicht verwunderlich nach über 8 Monaten tiefer Depression. Deswegen am Montag Termin Psychoonkologie, trotz Bedenken ist so langsam wohl doch ein Antidepressivum notwendig. So kann’s jedenfalls nicht weitergehen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •