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Thema: Erster Rat zur weiteren Diagnose / Therapie

  1. #11
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    Hier ein Link zu einem ausführlichen Ärzteblatt-Artikel zur Fusionsbiopsie:

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/20...ge-und-Grenzen

    Fazit

    • Die mpMRT der Prostata liefert wesentliche Beiträge zur verbesserten Diagnostik und individualisierten Therapie des Prostatakarzinoms.
    • Die mpMRT kann in der Praxis hochwertig gemäß internationaler Qualitätstandards durchgeführt werden.


    Lothar

  2. #12
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    Vielen Dank Lothar, das ist sehr hilfreich und informativ!

    Grüße
    Peter

  3. #13
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    Hallo Peter,

    die Fusionsbiopsie trifft mit größerer Wahrscheinlichkeit den Hauptherd des PC.
    Dadurch läßt sich die Agressivität des Tumors zutreffender bestimmen, d.h. ist der Gleason Score 6, 7a/b oder 8?
    Abhängig davon sind die Behandlungsoptionen.
    Noch aussagefähiger ist ergänzend zusätzlich/nachher eine PSMA/PET-CT Bildgebung.
    Unser Basiswissen - das ich Dir sehr ans Herz lege - informiert darüber ausführlich.

    http://www.prostatakrebse.de/informa...ster%20Rat.pdf

    Alles Gute

    Lothar

  4. #14
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    Sollte man die MRT-Fusionsbiopsie durch den Damm oder durch den Darm durchführen? Was ist besser?

    LG,

    Matthias

  5. #15
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    Hallo Matthias,

    bei mir wurde sie durch den Darm durchgeführt.
    Ich hatte vorher eine „erfolglose“ normale Biopsie.
    Durch die Fusionsbiopsie wurde der Krebsherd festgestellt (GC 7a).
    Das war mein Glück, der PSA-Wert lag schon bei 6,3.
    Die Pathologie nach der OP ergab keinen höheren GC.

    Grüße

    Lothar

  6. #16
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    Bei einer Biopsie durch den Damm ist die Gefahr von Infektionen erheblich kleiner.

  7. #17
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    Ich hatte auch vorher zwei Biopsien durch den Darm die nichts zeigten, die Fusionsbiopsie fand einen Tumor GS 5+3, nach der OP wurde ein 3+5 daraus.
    Bei allen drei Biopsien durch den Darm hatte ich keine Probleme.

    Grüße, Ernst

  8. #18
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    Im Basiswissen werden ausführlich in Kapitel 6.5 eine Biopsie und die Nebenwirkungen durch die dabei verwendeten Antibiotika beschrieben:

    Mit Schreiben vom 28. März 2019 widerrief das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Wirkung zum 30. April 2019 die Zulassung für eine Reihe von Antibiotika aus der Gruppe der Fluorchinolone – darunter Ciprofloxacin – für eine Reihe von Indikationen, darunter explizit „Prophylaxe von rezidivierenden Harnwegsinfektionen nach transurethraler Resektion oder transrektaler Prostatabiopsie“:

    Ich glaube Ciprofloxacin wird vielfach trotzdem weiter eingesetzt, da man das schon immer so gemacht hatte. Ich habe Cipro auch "überlebt" würde mich jetzt aber dagegen wehren.

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