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Thema: Unsicherheit zur laufenden Therapie

  1. #1
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    Unsicherheit zur laufenden Therapie

    Guten Morgen, der PSA meines Vaters ist seit Juli mit 0 ,23 bzw. 0,22 weitgehend konstant. Er bekommt seit einem Jahe alle 3 Monate Profact. Ist es sinnvoll oder möglich den Wert durch Zugabe weiterer Medikamente zu senken? Spricht man im Moment von einer einfachen Hormonblockade? Können Metastasen sich unter Hormonentzug verkleinern oder gar verschwinden? Wie schnell entstehen neue?
    Herzlichen Dank und einen angenehmen Tag
    Martina

  2. #2
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    Guten Abend in die Runde. Zunächst vielen Dank für eure Geduld mit mir.
    Wir waren heute zur Auswertung von MRT und Knochenszintigrafie. Aufatmen! Die Metastase im Os pubis ist unverändert. Im BWK 2 wurde im MRT eine Metastase gesehen, die die Knochenszintigrafie nicht so bestätigt hat. Die Besxhwerden in der Halswirbelsäule werden durch eine Spinalkanalstenose verursacht. Nun müssen wir zum Orthopäden. Und noch eine gute Nachricht PSA heute 0,19.
    Ich wünsche euch einen schönen Abend und nochmal vielen Dank für eure Geduld und die vielen guten und wertvollen Tipps.

    Eine Frage noch: Der Urologe schließt ein Vand oder einen künstlichen Schließmuskel zur Kontinenz aufgrund der erfolgten Bestrahlung aus. Könnt ihr da mitgehen?
    Herzliche Grüße
    Martina

  3. #3
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    Zitat Zitat von Martina1701 Beitrag anzeigen
    Eine Frage noch: Der Urologe schließt ein Vand oder einen künstlichen Schließmuskel zur Kontinenz aufgrund der erfolgten Bestrahlung aus. Könnt ihr da mitgehen?
    Hallo Martina,
    Wir hatten zufällig grad gestern ein paar Beiträge über das Thema Sphinkter OP nach Bestrahlung gehabt.

    Siehe in diesem Thread ab Beitrag #28. Mehr kann ich auch nicht dazu beitragen.

    Heinrich

  4. #4
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    Der niedergelassene Urologe kann das selbst auch nicht machen. Aber an einer Uniklinik kann ein Gefäßchirurg hinzugezogen werden und dann sollte das gehen. Ich würde aber sofort den künstlichen Schließmuskel wählen, der funktioniert sicher. Beim Advance Band (Vand?) hört man, dass es manchmal doch nicht gut funktioniert. Und zweimal im bestrahlten Gebiet operieren, d.h. Band raus, Schließmuskel rein, sollte vermieden werden.

  5. #5
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    Künstlicher Sphinkter nach Logenbestrahlung

    Wenn man sich als Bestrahlter der Prostataloge Gedanken über die Installation eines künstlichen Sphinkter macht, muss man sich sicher sein, dass die Harnröhre keine Strahlenschäden aufweist. Schon die Bauchpresse kann in der Oberfläche der Harnröhre, besonders im Bereich der Anastomose Blutungen hervorrufen, die zum Harnverhalt führen.

    Um so mehr sollte man sich vor Augen führen, dass die Harnröhre durch den künstlichen Sphinkter zusammen gepresst wird. Das kann auf Dauer nicht funktionieren, weil die Strahlenuretritis eine besondere Schwachstelle darstellt. Funktionieren kann ein solcher Sphinkter, auch wenn die Einpflanzung keine Probleme macht, also nur, wenn die Harnröhre keine Strahlenschäden aufweist.

    Gruß Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  6. #6
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    Guten Morgen, das hört sich zunächst sehr abschreckend an. Wie werden Strahlenschäden erkannt?
    Erst einmal müssen wir den Orthopäden in Angriff nehmen, wegen der Schmerzen. Und das Widerspruchverfahren mit der IKK läuft auch noch wegen der PET.
    Kommt gut durch den Tag
    Martina

  7. #7
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    Georg, bei mir haben sie das Band drinn gelassen als der Sphinkter gesetzt wurde. Jetzt nach 2.5 Jahre habe ich noch keine Probleme damit trotz vorheriger Bestrahlung.

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