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Thema: *Gäähhhnnn*, PSA-Screening die 100ste

  1. #1
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    *Gäähhhnnn*, PSA-Screening die 100ste


  2. #2
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    Nichts zum Gähnen, ganz im Gegenteil!

    Wenn wir hier im Forum zum wiederholten Male über das PSA-Screening diskutieren, dann tauschen hier zu 99,9% bereits PSA-gescreente Männer ihre Meinungen aus.
    Die Männer, für die ein Screening in Frage käme, lesen eher nicht mit, sie haben keinen Prostatakrebs und interessieren sich kaum für unsere Seiten.

    Deshalb ist es zur Information "Nichtbetroffener", und um die geht es beim Screening, wichtig Informationen über die Vor- und Nachteile des PSA-Screenings zu erhalten. Zum Beispiel über den "Spiegel".

    Dazu für näher Interessierte Literaturlinks wie den "Vorbericht (vorläufige Nutzenbewertung) des PSA-Screenings"
    https://www.iqwig.de/de/projekte-ergebnisse/projekte/nichtmedikamentoese-verfahren/s-projekte/s19-01-prostatakarzinom-screening-mittels-psa-test.11857.html


    Franz


  3. #3
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Wenn wir hier im Forum zum wiederholten Male über das PSA-Screening diskutieren, dann tauschen hier zu 99,9% bereits PSA-gescreente Männer ihre Meinungen aus.
    Die Männer, für die ein Screening in Frage käme, lesen eher nicht mit, sie haben keinen Prostatakrebs und interessieren sich kaum für unsere Seiten.
    Teils richtig, teils nicht. Ich kann es auch nicht genau abschätzen, wieviele jetzt nur durch PSA Screening. durch Beschwerden, durch gar nicht beauftragte PSA Messungen schliesslich hier auf dieser Seite gelangt sind.
    Was wohl sicher stimmt, solange man gesund ist und keine erhöhten PSA Werte hat, wird nicht hier über Sinn-oder Unsinn des PSA Screenings nachfragen.

    Will deshalb gerne auf den Nachbarthread über den Vortrag von Prof. Studer über eben diese PSA Diagnostik hinweisen. Dann kann ich gleich hier einige Korrekturen anbringen:

    - Im letzten Beitrag von mir hatte ich ihn Prof. Suter genannt, richtig ist natürlich Prof. Studer

    - Der angesprochene Senf in den Beiträgen, gilt natürlich nur für meine Beiträge. Jeder kann sich ja selber vorstellen, was passiert wäre, wenn ich schon vor 5 Jahren (statt erst vor 2 Jahren) mit PCa diagnostiziert worden wäre,
    (meiner Ansicht nach sehr wahrscheinlich mit dem dicken fetten PSMA positiven Lymphknoten zum Zeitpunkt der Diagnose). Will nachhelfen: Wäre wohl jetzt schon bei über 1000 Beiträgen dabei, einige davon hätten sicherlich eingespart werden können.

    - Die Früherkennung, sei es durch ein PSA Screening oder was anderes, bringt einem früher dazu, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, was dazu führen kann:
    Frühzeitige Teilnahme an diesem Forum (stellvertretend für das intensivere Auseinandersetzten über Behandlungsmöglichkeiten, Lebensqualität und schliesslich auch das Befassen mit dem Tod) kann durchaus auch Leben verlängern und Lebensqualität
    verbessern und/oder Leben intensiver zu spüren. Durch diese intensivere Auseinandersetztung steigt auch das Wissen und Erfahrung der Foristen, welche wiederum an Neubetroffene weitergegeben werden kann.

    Heinrich

  4. #4
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    Ich finde den Titel auch etwas unglücklich gewählt. Mit anderen Worten: "blöd".

    Franz, Du findest Links, da bin ich beeindruckt.

  5. #5
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    Heinrich,
    ich hätte besser schreiben sollen: "99,9% Männer, die wissen dass sie an Prostatakrebs erkrankt sind". Wen man mit Prostata-Beschwerden zum Urologen geht dann, ist der PSA-Test kein screening mehr, sondern Teil der Untersuchungen.

    Georg,
    zu viel des Lobs, der link über die vorläufige Nutzenbewertung ist dem Artikel im Spiegel entnommen.

    Franz

  6. #6
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    ich hätte besser schreiben sollen: "99,9% Männer, die wissen dass sie an Prostatakrebs erkrankt sind". Wen man mit Prostata-Beschwerden zum Urologen geht dann, ist der PSA-Test kein screening mehr, sondern Teil der Untersuchungen.
    Franz, genau das hab ich gemeint. Ich würde sogar einfach mal behaupten, dass weniger wie 50% der Foristen ein normales PSA Screening Programm hinter sich hatten.

    Aber Du hast natürlich vollkommen recht, bzw. da bin ich einer Meinung mit Dir. Mindestens 99.9% der Foristen hier brauchen für sich persönlich keine Gedanken mehr über Vor-und Nachteile eines PSA Screenings zu machen.

    Heinrich

  7. #7
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    Stellungnahme der DGU zum Nutzen des PSA-Tests:

    https://www.prostatakrebs-bps.de/med...-des-psa-tests

  8. #8
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    In der heutigen FAZ, Beilage Natur und Wissenschaft: "Wann lassen wir die Männer in Ruhe?". Interview mit der Leiter der IQWiG = Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Wird der Bluttest bald bezahlt? Langes Gespräch über Sinn und Unsinn des Screenings.
    R.

  9. #9
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    Ob der PSA Sinn oder Unsinn ist, keine Ahnung, aber es beruhigt ungemein wenn der Wert stimmt.

  10. #10
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    Kein Arzt wird den PSA Test als Unsinn bezeichnen. Der IQWIG geht es nur darum, dass nicht alle gesunden Männer mit einem PSA Test auf Prostatakrebs untersucht werden. Gesunde Frauen werden auf Brustkrebs untersucht und das wird auch zunehmend kritisch gesehen.

    In den USA wurde der PSA Test von den Urologen kostenlos angeboten und die Patienten wurden kostenlos abgeholt und zur Praxis gebracht. Diese Aktion begleitet von umfangreichen Werbemaßnahmen. Die aus dem PSA Test resultierenden Biopsien und Behandlungen lohnten diesen Aufwand für den Arzt.

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