Warum bei PSA 12 und Gleason 6 Szinti und CT gemacht wurden, kann ich wieder mal nicht verstehen. Aber egal. Auf jeden Fall scheint hier keine Eile nötig zu sein. Der nach RPE gesicherte 7a (wieviel % jeweils? Und wie groß?) ist ein guter Befund.
Das PSMA PET/CT machen zu wollen und gleichzeitig zu erklären, man werde in jedem Fall bestrahlen, kann wohl nur ein Hörfehler sein. Kein Arzt wird einen Patienten unnötig einer Strahlendiagnostik aussetzen. Wenn das PET/CT ein Lokalrezidiv zeigt (wohl eher ein Residuum), dann sollte man das eventuell gezielt behandeln. Aber vorher steht die nächste PSA-Messung, wie tritus schon gesagt hat. Vielleicht ist auch ein kleiner gesunder Rest übrig oder ein harmloser Gleason 3-Rest mit einer Verdoppelungszeit von mehr als 3 Jahren. Dann geht man in Aktive Überwachung, statt weitere Verletzungen zu riskieren.
Nicht der Tumor in der Prostata ist das Problem, sondern die späteren Metastasen, die eventuell schon vor der Operation angelegt sind.