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Thema: Zweite Meinung einholen

  1. #21
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    Hallo Reinhold,
    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    der einprägsame und griffige Spruch: "Das Ding muss raus" hat den Ausschlag gegeben, das so zu machen.
    Die Ortsnähe spielte bei allen Entscheidungen wie verschiedene OP´s, AHB´s und Rehas immer die erste Geige.
    Den ersten Satz "Das Ding muss raus" höre ich von sehr vielen und lese ich auch hier im Forum immer wieder. Es kommt sicherlich auch auf den Einzelfall und die Ausprägung des PCA an. Bisher wehre ich mich dagegen und mache AS. Wie lange noch? Ich befürchte, es erwischt mich bald.

    So, nun dein Sprung über die 1.000. ;-)))

  2. #22
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    Danke Lutz für den Hinweis. Bekomme ich jetzt von den Admins einen Porsche geschenkt?!
    R.

  3. #23
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    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    Danke Lutz für den Hinweis. Bekomme ich jetzt von den Admins einen Porsche geschenkt?!
    R.
    Leider nein. Ich hab' auch noch keinen, trotz >3.000 Beiträgen.

    Ralf

  4. #24
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    Zitat Zitat von RalfDm Beitrag anzeigen
    Leider nein. Ich hab' auch noch keinen, trotz >3.000 Beiträgen.

    Ralf
    Hättest ihn aber verdient!

  5. #25
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    Max, niedergelassene Ärzte sitzen ganz unten in der Pyramide, dadrunter sitzen nur noch wir Laien, wenn man den Evidenzgrad ansieht: https://www.stiftung-gesundheitswiss...urch-evidenz-0
    Natürlich kann der Arzt für sich reklamieren, in Ausbildung und Fortbildung alle höheren Evidenzgrade auch zu repräsentieren. Wenn, ja wenn die Ausbildung umfassend war und die Fortbildung stattfindet. Und nicht jeder Urologe ist Spezialist für alles, schließlich ist Prostatakrebs nur ein Thema von vielen, er muss sich auch mit anderen Organen und Krankheiten beschäftigen. Und in jedem Bereich vervielfacht sich das Wissen alle paar Jahre. Eigentlich müßte es inzwischen Prostatalogen und Vesicologen und Renologen usw. geben (und in den großen Kliniken ist das durchaus auch so). Nun kommt der Patient und hat sich monatelang mit seiner Krankheit beschäftigt, vielleicht ist er noch Akademiker mit naturwissenschaftlichem Grad, er hat alle aktuellen Studien gelesen (dank scholar.google.de), versteht englisch 10x besser als der Doktor: plötzlich ist man fast auf Augenhöhe. Die Routine reicht dann nicht mehr, man muss ernsthaft begründen. Oder geht in Abwehrhaltung: "Keine Informationen aus dem Internet einholen! Das verunsichert nur."
    Dies vorausgeschickt:
    Zitat Zitat von austermax Beitrag anzeigen
    Folgen Sie der Empfehlung des interdisziplinären Tumorbords mit der Begründung meines niedrigen PSA-Wertes und damit des fehlenden Markers für die Beobachtung von Langzeitveränderungen. (Da wird wohl auch etwas dran sein).
    Aber nein. Ich kann nur nochmal wiederholen: das PSA alleine als Hinweis auf einen (vermutlich besonders bösartigen) PSA-negativen Tumor taugt nicht, sonst müßten ja alle, die Gleason 6 haben und PSA<4, sofort behandelt werden - das Gegenteil ist doch der Fall! Und Langzeitveränderungen (ich betone: "Langzeit" - damit schließ das Tumorboard den Tumor höheren Risikos aus) können durch nicht-invasive Methoden festgestellt werden: MRT in einigem Abstand von der TURP, und dann ab und zu mal wieder. Selbst wenn die Sensitivität des MRT bei einer Messung nicht 100% ist, so können Veränderungen sehr gut erkannt werden.
    Zitat Zitat von austermax Beitrag anzeigen
    Was sicher stimmt (so der Urologe): „Niemand kann mit Sicherheit vorhersagen, wie sich Ihr Krebs in Zukunft verhält.“
    So ein Satz ist Bu..it!
    Antwort 1 darauf: "Empfehlen Sie mir daher, nur zu beten?" dann Nr. 2: "Können Sie mir einen Arzt empfehlen, der sich auskennt?" und danach Nr. 3: "Dann berechnen Sie mir nichts?"
    Als Fachmann gebe ich eine fundierte Meinung kund, die mit relativer Sicherheit eine Vorhersage impliziert. Für absolute Sicherheit (oder Unsicherheit) gibt es den Glauben.
    Tut mir leid - aber das regt mich wirklich auf.

  6. #26
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    Zitat Zitat von austermax Beitrag anzeigen
    Was sicher stimmt (so der Urologe): „Niemand kann mit Sicherheit vorhersagen, wie sich Ihr Krebs in Zukunft verhält.“
    Das stimmt natürlich total. Aber Martin hat auch total recht mit seiner Aussage, dass dies auch kompletter B....sh.t ist, wenn es für irgendeine Argumentation gebraucht wird. Ist etwa so, wie wenn einer von sich gibt: Niemand kann mit Sicherheit vorhersagen, ob Du in 10 Jahren noch lebst (egal welches Alter, welche Krankheit oder was auch immer).

    Heinrich / Tritus

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