Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Verzicht oder Reduktion von Alkohol, Zucker, rotem Fleisch, Weissmehl etc.

  1. #1
    Registriert seit
    30.01.2019
    Ort
    NRW
    Beiträge
    15

    Verzicht oder Reduktion von Alkohol, Zucker, rotem Fleisch, Weissmehl etc.

    Hallo Zusammen,

    ein Frage an die erfahrenen Nutzer in diesem Forum, welche vielleicht für den einen oder andere für den persönlichen Umgang mit der Erkrankung von Interesse sein könnte.

    Gibt es Hinweise, Studien oder sonstige Anmerkungen zum Umgang mit den im Betreff genannten und immer wieder als "no go" zitierten "Lebensmitteln" ?
    In wie weit kann ein guter Umgang oder eine Reduktion bzw. Vermeidung, eine Bildung von Rezidiven, bzw. einen insgesamt günstigeren Verlauf der Erkrankung nach RPE und / oder Bestrahlung bewirken ?

    Hier geht es dabei ja sehr oft um den schmalen Grad eines günstigeren Krankheitsverlaufs, jedoch bei einem sicher individuell zu bewertenden Erhalt an Lebensqualität.

    Ich hoffe, dass diese Fragestellung nicht nur mich interessiert und wäre dankbar für Hinweise.
    Wünsche allen einen guten Start in die Woche !
    lg
    Rudi

  2. #2
    Registriert seit
    07.06.2019
    Ort
    BaWü
    Beiträge
    65
    Interessante Frage mit der ich mich auch auseinander setze. Vorwiegend geht es ja um die Frage ob Ernährung helfen kann einen Rückfall zu vermeiden und zwar nach einer Bestrahlung oder einer RPE und ob es dazu eine entsprechende Studienlage gibt.
    Fleisch/Wurst. Da ich Vegetarier bin habe ich mich mit dieser Fragestellung nicht auseinander gesetzt und kann dazu nichts sagen. Zucker/Weißmehl. Hier gibt es die Vermutung, dass Zucker die Entzündungsprozesse im Körper generell unterstützt und der häufige Konsum von Softdrinks usw. die Entstehung von Krebs fördert. Mein Heilpraktiker hat nach der Diagnose eben zum Verzicht auf Zucker geraten mit o.g. Begründung. Trotzdem glaube ich, dass man Krebs nicht aushungern kann, weil der Körper jederzeit in der Lage ist durch Stoffwechselprozesse Fett in Energie umzuwandeln.
    Alkohol ist generell ein Zellgift und fördert z.B. in Kombination mit Nikotin die Entstehung von Krebs (Magen, Mund, Speiseröhre). Habe aber noch keine Studie gefunden, die eine generelle Aussage zur Entstehung eines Rezidiv macht.
    Worauf aber immer wieder verwiesen wird sind folgende Faktoren:
    Ausreichend Bewegung (Abbau von freien Radikalen), Reduktion von Körpergewicht (speziell Bauchfett), wenig bis gar kein Alkohol und nicht Rauchen.

  3. #3
    Registriert seit
    25.10.2015
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.395
    Das einzige auf das ich aufpasse, ist auf mein Gewicht. Ich schaue das ich immer Normalgewicht habe sonst mache ich nichts. Mir reicht es, wenn ich mit Krebs leben muss dann sollte es wenigstens so gut wie möglich sein. Verzichten tu ich auf nichts. ich möchte auch noch was von der Welt sehen und mache so oft Urlaub wie ich es mir leisten kann.

  4. #4
    Registriert seit
    28.11.2012
    Ort
    Stadtgrenze Hamburg
    Beiträge
    1.080
    Zuviel ist nie gut......eine reduktion der genannten Lebensmittel ist sicher allgemein positiv, aber ein Studie, die den direkten Einfluß zeigt wirst Du wohl kaum finden...wie sollte die auch desgined sein ?

    Grüße

  5. #5
    Registriert seit
    19.06.2011
    Ort
    Ostfildern
    Beiträge
    116
    im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2020; 323: 140-148) wurde eine Studie publiziert, die den Einfluss von Ernährunsgumstellung auf Prostatakrebs untersucht hat:
    https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2758598


    Ergebnis: Der Wechsel auf eine gesunde Ernährung hat das Fortschreiten von Prostatakarzinom nicht reduziert!

    Werden Sie Manager Ihrer Krankheit, Werden Sie zum Chef Ihrer Gesundheit


    Meine Internet Seiten:
    Selbsthilfegruppe Bietigheim, Prostatakrebs Ratgeber, Krebs Karzinom,Prostata Beschwerden

    mein PK Verlauf: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=252

  6. #6
    Registriert seit
    20.02.2018
    Beiträge
    875
    Zeitlich längere Studien zur Ernährung sind immer mit Vorsicht zu interpretieren, da die erhobenen Daten zur Ernährung (was und wieviel) auf den Angaben der Teilnehmer beruht.

    In der in #5 erwähnten, randomisierten Studie gab es diese beiden Arme:

    Arm 1: "Patients will receive dietary education and telephone counseling sessions over 24 months."
    Arm 2: "Patients receive education material about diet, nutrition, exercise and cancer."

    Vorrangiges Studienziel war:
    "To determine if a telephone-based dietary intervention compared to no intervention will decrease clinical progression in AS patients."

    Mehr zur Studie und den weiteren Studienzielen in:
    https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01238172

    Wichtigster Punkt der Studie war, ob eine regelmäßige telefonische Beratung zu einer „gesunden“ Ernährung Auswirkung auf den Fortschritt der Erkrankung hat.
    Was die Teilnehmer tatsächlich gegessen haben ??

    Franz

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •