Ich bin 72 Jahre alt und 100 % Körperbehindert mit Zeichen „B“.
Ich habe eine sehr lange und intensive Krankengeschichte seit meinem Verkehrsunfall 1967
Bis heute 48 Operationen wegen verschiedenen Krankheiten.
Bei einem Krankenhausaufenthalt in BG Klinik Tübingen bemerkte ich heftige Probleme beim Wasserlassen. Das Pflegepersonal meinte dass das vom langen Liegen (4 Wochen) kommt. Eigenartziger Weise wurde es auch wieder besser als ich zu Hause war.
Im Juli 2017 war ich wegen Verdacht auf Nierentumor beim Urologen.
Dort wurde auf eigene Rechnung auch ein PSA gemacht. Ich wurde nach einer Woche tel. über den Wert (23) mit dem Hinweis den Test in ca. 6 Wochen beim Hausarzt zu wiederholen. informiert. Da ich zur selben Zeit auf der Suche nach einem guten Chirurgen wegen Dickdarm OP (Kolektomie) war, geriet der PSA in Vergessenheit.
April 2018 wurde mir der Dickdarm in der UNI Klinik Freiburg mit erheblichen Komplikationen ( Sepsis) entfernt. Im November 2018 viel mir bei einem Laborbericht ein PSA von 33 auf. Damit begann meine Odyssee.
Im Januar 2019 wurde nach verschiedenen Untersuchungen incl. Biopsie Prostatakarzinom diagnostizieret. PI-RADS-5-Läsion
Diagnose: Prostatakarzinom, PSA 30 nglml
Template -gestützte perineale Prostata Stanzbiopsie azinäres Adenokarzinom der Prostata, Gleason-Score: 9 (4+5)
Klinisches Stadium: Mindestens cT3a, cNl cM1b, Gleason 9(4+5), ISUP 5
Juli 2019 Hormontherapie:
1. Spritze Juli : Leuprorelin 5mg Depotspritze (kein Testosteron abfall)
2. Spritze Oktober: Leuprorelin 5mg Depotspritze (kein Testosteron abfall)
3. Spritze Dezember: Leuprorelin 5mg Depotspritze (kein Testosteron abfall)