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Thema: Selbstheilung bei Krebs

  1. #11
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    Ich habe mir den Film angesehen und mir gefällt Faktor 9, "einen guten Grund finden am Leben zu bleiben", am besten. Ich glaube, dass dieser Faktor mit am Wichtigsten ist für ein langes Überleben trotz Krebs.
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  2. #12
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    Lutz,
    wir und Du hast verstanden.
    Krankheit gehört zum Leben.
    Wenn wir besser leben, stört uns die Krankheit nicht.
    Wir leben einfach gut.
    Lothar

  3. #13
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    ok alles gut
    schönen Abend noch

  4. #14
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    Den Bericht fand ich besser als das Buch von Turner, war mir etwas zu langatmig.
    Punkt 9 gefällt mir auch Lutz. Das Positive immer zu befolgen und umzusetzen ist nicht einfach.

    Interessant auch in dem Bericht, wie Studien gemacht werden . Man nehme 200 Krebskranke, sortiere 150 aus, weil sie zusätzliche Krankheiten haben. Von den restlichen 50 nochmal 25 aus anderen Gründen. Dann teilt man den Rest in 2 Gruppen, die eine Gruppe nur Chemo, die andere Chemo und ein Medikament. Und siehe da, es bleibt dann 1 Patient bei dem die Chemo mit Medikament besser angeschlagen hat und somit haben wir eine signifikante Wirkung und damit ein hochwirksames Medikament ???
    Was soll man davon halten ??

    Reiner

  5. #15
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    Zitat Zitat von Reiner mit E Beitrag anzeigen
    Interessant auch in dem Bericht, wie Studien gemacht werden . Man nehme 200 Krebskranke, sortiere 150 aus, weil sie zusätzliche Krankheiten haben. Von den restlichen 50 nochmal 25 aus anderen Gründen. Dann teilt man den Rest in 2 Gruppen, die eine Gruppe nur Chemo, die andere Chemo und ein Medikament. Und siehe da, es bleibt dann 1 Patient bei dem die Chemo mit Medikament besser angeschlagen hat und somit haben wir eine signifikante Wirkung und damit ein hochwirksames Medikament ???
    Was soll man davon halten ??
    Wenn das so beschrieben wurde, ist das nicht interessant sondern einfach nur Blödsinn. Jede seriöse Studie muss klar definierte Einschlusskriterien und Ausschlusskriterien haben. Das braucht es zwingend, um wirklich nur das zu vergleichen, was man überhaupt vergleichen will. Als Extrembeispiel, wenn man Prostatakrebs studieren will, dann nimmt man halt nicht auch noch solche dazu welche zusätzlich Bauchspeicheldrüsenkrebs haben.

    Heinrich

  6. #16
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    Guten Morgen Heinrich,


    ich dachte eigentlich man könnte meine "IRONIE " aus dem Beitrag rauslesen. Denn so war es gemeint. Wenn nur solche Studien gemacht würden , bräuchte man gar keine . Denn diese Art ist wie Du schreibst in der Tat Blödsinn und nur falsch.

    Reiner

  7. #17
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    Hier eine Veröffentlichung zur lebensverlängernden Wirkung von Psychotherapie bei einer Krebserkrankung:

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/...111/bjhp.12061

    Zusammenfassung:

    Acht von 15 veröffentlichten Studien zeigen, dass Psychotherapie die Krebsüberlebenszeit verlängert. Keine Studien zeigen eine nachteilige Wirkung der Psychotherapie auf das Überleben von Krebs. Mögliche psychophysiologische Mechanismen, die Stress mit einem kürzeren Überleben verbinden, umfassen eine Fehlregulation des Cortisols im Tagesverlauf, erhöhte entzündungsfördernde Zytokine, verringerte Aktivität natürlicher Killerzellen, kürzere Telomere und geringere Telomeraseaktivität, Glucocorticoid-vermittelte Unterdrückung der p53- und BrCA1-Genexpression sowie die Aktivierung des sympathikulären Nervensystems von vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor.

    Lothar

  8. #18
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Hier eine Veröffentlichung zur lebensverlängernden Wirkung von Psychotherapie bei einer Krebserkrankung:

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/...111/bjhp.12061

    Zusammenfassung:

    Acht von 15 veröffentlichten Studien zeigen, dass Psychotherapie die Krebsüberlebenszeit verlängert. Keine Studien zeigen eine nachteilige Wirkung der Psychotherapie auf das Überleben von Krebs. Mögliche psychophysiologische Mechanismen, die Stress mit einem kürzeren Überleben verbinden, umfassen eine Fehlregulation des Cortisols im Tagesverlauf, erhöhte entzündungsfördernde Zytokine, verringerte Aktivität natürlicher Killerzellen, kürzere Telomere und geringere Telomeraseaktivität, Glucocorticoid-vermittelte Unterdrückung der p53- und BrCA1-Genexpression sowie die Aktivierung des sympathikulären Nervensystems von vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor.

    Lothar
    Lothar,
    das hört sich gut an! Dann bin ich meiner Frau noch dankbarer, dass sie mich aktiviert hat, mir Psychoonkologische Therapie verschreiben zu lassen
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  9. #19
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    Lothar, Lutz,

    ich war im Jahr 2017 in psychologischer Behandlung, einmal jede Woche. Auch meine Frau hat mich dazu bewegt.

    Ich muß gestehen, die Krebsüberlebenszeit hat sich für mich verlängert. Ich bin Sportschütze und da hat man im Tresor so ein kleines, schwarzes, niedliches Gerät liegen. Ich habe es liegen lassen.

    Dirk

  10. #20
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    Hallo Lutz, hallo Dirk,

    ich habe mich sehr gefreut, daß ihr so offenen darüber sprechen könnt.

    Ich hatte auch eine depressive Anpassungsstörung (Angst, Erschöpfung) und habe mich über Jahre psychoonkologisch behandeln lassen.
    Das hat mir sehr geholfen und mich positiv in die Zukunft blicken lassen.
    Ich habe zwei neue Hobbies angefangen (Golf, Musik) und wir haben uns ein Ferienhaus in Frankreich zugelegt.
    Auch ich möchte bis 99 Pension beziehen!

    Grüße

    Lothar

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