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Thema: Selbstheilung bei Krebs

  1. #21
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    ...
    Ich hatte auch eine depressive Anpassungsstörung (Angst, Erschöpfung) und habe mich über Jahre psychoonkologisch behandeln lassen.
    Das hat mir sehr geholfen und mich positiv in die Zukunft blicken lassen.
    ...
    Lothar, diese positive Einstellung von Dir empfinde ich auch beim Lesen deiner immer sehr fundierten und empathischen Beiträge
    Lutz
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  2. #22
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    Ganz zentral ist es das körpereigene Immun- und Abwehrsystem zu stärken. Körperlich, psychisch und mental.
    Sport, Ernährung, Freunde, Hobby, Familie ....

    Hier ein Spiegel-Artikel:

    https://www.spiegel.de/gesundheit/di...a-1231005.html

  3. #23
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    „Sport ist so wichtig wie ein Krebsmedikament.“

    Hier der Ärzteblattartikel hierzu:

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/63...rebsmedikament

  4. #24
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    „Sport ist so wichtig wie ein Krebsmedikament.“

    Hier der Ärzteblattartikel hierzu:

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/63...rebsmedikament
    Deswegen "verordnete" im vorletzten Jahr ein Onkologe mir: "Sie müssen 7 Stunden pro Woche intensiven Ausdauersport betreiben, klar?"
    Dabei hatte ich schon immer Zeit meines Lebens Sport gemacht: 3x die Woche 10km joggen, 2x die Woche schwimmen, im Garten arbeiten...
    Er meinte nur: "Das ist alles zu wenig!"
    Mein erster Gedanke war: "Der spinnt!"
    Es ist aber was dran. Aber dem nachzukommen, finde ich nicht leicht.
    Lutz
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  5. #25
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    Ein weiterer Baustein zur Selbstheilung von Krebs ist die Ernährung:

    Hier ein Link zu einem aktuellen FAZ-Artikel zur krebshemmenden Wirkung von Soja:

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16589479.html

    Lothar

  6. #26
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Ein weiterer Baustein zur Selbstheilung von Krebs ist die Ernährung:

    Hier ein Link zu einem aktuellen FAZ-Artikel zur krebshemmenden Wirkung von Soja:

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16589479.html

    Lothar
    Hinsichtlich Ernährung und NEM habe ich bisher Hinweise meiner Ärzte vermisst. Aber da ist ja auch das Forum sehr hilfreich.
    Hier hatte ich z.B. erfahren, dass Granatapfel-Elixier und Curcumin-Kapseln besonders hilfreich sind.
    Lutz
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  7. #27
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    Ich lese hier auch schon 5 Jahre mit und bin immer noch der Meinung warum sollte ich mir das Leben vermiesen, weil ich diverse Dinge nicht mehr essen soll. Oder, weil ich alle NEM die meistens auch noch sehr teuer sind ausprobieren soll. Die letzten Lebensjahre will ich trotz Krebs einfach nur gut Leben.

  8. #28
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    Michi,
    ich glaube, ganz so viel NEM brauchen wir nicht.
    Gesundes Gemüse kannst Du auch günstig aus Deinem Garten beziehen.
    Angeln übst Du an der frischen Luft aus und das hat auch etwas mit Meditation zu tun (ich habe früher auch mal geangelt).
    Lutz
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  9. #29
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    Bei schönem Wetter bin ich ja den ganzen Tag an der frischen Luft, da lasse ich mir auch immer wieder ein Weizen schmecken. Und da ich dann auch viel Gartenarbeit mache, brauche ich auch keinen zusätzlichen Sport.

  10. #30
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    Michi,

    Du brauchst fast auf gar nichts zu verzichten, nur den Speiseplan ein bisschen zu variieren.
    Ich fand bezüglich der Ernährung das Buch „Krebs mag keine Himbeeren“ sehr hilfreich.

    Lutz,

    mir haben die Ärzte wegen des drohenden Rezidivs zu Granatapfelkonzentrat (Urologe Prof. in der Leitlinienkommission) und Curcuma (Allgemeinarzt) geraten.

    Siehe zu Kurkuma jedoch ein ausführlicher Artikel des Krebsinformationsdienst, der es nicht empfiehlt.

    https://www.krebsinformationsdienst....kuma-krebs.php

    Positiv zur Wirkung von Granatapfel eine Veröffentlichung der Uni Heidelberg:

    https://www.klinikum.uni-heidelberg....ranatapfel.pdf

    Zusammenfassung:

    Granatapfelpolyphenole zeigten in In-vitro-, In-vivo- und klinischen Studien eine u ̈ berzeugende Hemmung der Kanzerogenese (Initiation, Promotion, Progression), des Wachstums und der Invasion durch antiangiogenetische, redifferenzierende, antiproliferative und proapoptotische Effekte. Hierfu ̈ r verantwortlich ist das na- tu ̈ rliche Zusammenspiel der antiinflammatorischen, antioxidativen, phytohor- monellen Polyphenole, die das Immunsystem, das Epigenom und die Zellsi- gnalwege modulieren. Bei einer großen Vielzahl pra ̈klinischer Studien gibt es bislang nur eine kontrollierte klinische Studie mit Prostatakrebspatienten, die eine durchschnittliche Vervierfachung der PSA-Verdoppelungszeit ergab. Beson- ders interessant sind neue pra ̈klinische Ergebnisse, die auf mo ̈gliche Synergie- effekte mit Hormonablation, Chemo- und Strahlentherapie bei der Therapie des hormonrefrakta ̈ ren Prostatakarzinoms hinweisen. Zu beachten sind Unterschiede in Bezug auf Qualita ̈t und Polyphenolgehalt von Granatapfelprodukten, wobei fermentierte Granatapfelpolyphenole eine ho ̈here Bioaktivita ̈t und vermutlich auch Bioverfu ̈ gbarkeit aufweisen. Insbesondere werden neue Wirkmechanismen in Bezug auf die Hemmung von CYP-Enzymen, die mo ̈gliche Konzentration- steigerung von 3b-Adiol und Aktivierung des antiproliferativen Ústrogen- rezeptors b sowie eine Antagonisierung des proliferativen Ústrogenrezeptors a durch Granatapfelpolyphenole vorgestellt.

    Hier drei Veröffentlichungen über die Wirkung von Krestin (PSK) bei der Therapie von fortgeschrittenen (Prostata-)Krebs:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6238674/

    https://clincancerres.aacrjournals.org/content/17/1/67

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3584555/


    Zusammenfassung der letzten Studie:

    Fortschrittlicher kastrationsresistenter Prostatakrebs weist hohe Sterblichkeitsraten und eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten auf. Neue Therapien sind erforderlich, um mit dieser Krankheit besser fertig zu werden. Polysaccharide-K® (PSK), ein Extrakt aus dem Pilz Trametes versicolor, wirkt immunmodulatorisch und tumorsuppressiv. PSK wird in Asien als Krebsimmuntherapie eingesetzt. Der Nutzen in Kombination mit Taxanen bei Prostatakrebs ist jedoch nicht bekannt. Wir untersuchten, ob PSK die Docetaxel-induzierte Apoptose verstärken und die Antitumor-Immunantworten bei orthotopen Tumoren unter Verwendung des transgenen Adenokarzinoms der Maus-Prostata (TRAMP) -C2-tragenden Mäuse verstärken würde. Die Kombination von PSK mit Docetaxel induzierte eine signifikant höhere Tumorsuppression als jede einzelne Behandlung (p <0,05), einschließlich einer Verringerung der Tumorproliferation und einer verstärkten Apoptose. Die kombinierte Behandlung mit PSK und Docetaxel führte zu einer geringeren Abnahme der Anzahl weißer Blutkörperchen als Docetaxel allein, was mit einer erhöhten Anzahl tumorinfiltrierender CD4 + - und CD8 + -T-Zellen einherging. PSK mit oder ohne Docetaxel erhöhte die mRNA-Expression von IFN-γ im Vergleich zur Kontrolle signifikant, veränderte jedoch die T-regulatorische FoxP3-mRNA-Expression in Tumoren nicht signifikant. PSK erhöhte auch die durch Docetaxel induzierte zytolytische Aktivität von natürlichen Killerzellen der Milz gegen YAC-1-Zielzellen (p = 0,045). Diese Studie ist die erste, die zeigt, dass PSK die durch Docetaxel induzierte Unterdrückung von Prostatakrebs, Apoptose und Antitumorreaktionen verstärkt.


    Liebe Grüße

    Lothar

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