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Thema: Selbstheilung bei Krebs

  1. #31
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    Lothar,
    das Kurkuma nehme ich auch wegen meiner immer wieder auftauchenden Gelenkschmerzen, unter denen ich schon seit ca. 30 Jahren leide. Darüber gab es auch schon etliche Beiträge auf N3 in der Sendung "Visite". Gegen Gelenkschmerzen sollen zusätzlich auch Gewürze wie Cumin, Muskatnuss, Koriander und weitere sehr gut sein. Diese Gewürze und viele andere verwenden wir aber sowieso in unserer Küche.
    Lutz
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  2. #32
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Diese Studie ist die erste, die zeigt, dass PSK die durch Docetaxel induzierte Unterdrückung von Prostatakrebs, Apoptose und Antitumorreaktionen verstärkt.
    Hallo Lothar,
    habe mich vor einiger Zeit mit dem Pilz Trametes versicolor beschäftigt. Seit der Veröffentlichung (2012) der von dir kurz vorgestellten Studie zur Wirkung von PKS an Mäusen konnte ich nichts Neues zu diesem Thema finden.
    Es war eine interessante Studie am Mausmodell, eine der vielen, die aus welchen Gründen auch immer, nicht weiter verfolgt wurden.

    Franz

  3. #33
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    Hallo Franz,

    die Studie ist 2015 zurückgezogen worden. Gründe werden nicht genannt (mangelnde Testpatienten?).

    https://clinicaltrials.gov/ct2/show/record/NCT01685489

    Lothar

  4. #34
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Gründe werden nicht genannt (mangelnde Testpatienten?)
    Hallo Lothar,

    der Grund: oben rechts, wenn man den link öffnet:
    "funding sequestered" heißt soviel wie "die Mittel wurden gestrichen"

    Franz

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Nachtrag: Eifrig geforscht wird seit Jahren und auch noch aktuell am Chagapilz "Inonotus obliquus".
    So weit ich gesehen habe, gibt es einiges an Veröffentlichungen zu Inonotus obliquus und Krebs, aber alle Studien im Reagenzglas oder mit Mäusen.

  5. #35
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    Also Michi1, deine Einstellung gefällt mir echt am Besten. Ich habe auch beschlossen das zu Essen und zu Trinken auf das ich Lust hab. Wenn sich der Rest meines Lebens nur noch um Sport und gesunde Ernährung handeln soll, verzichte ich gerne auf die sicher nicht all zu grosse Verlängerung. Es kommt letztlich bei der Lebensverlängerung als erstes auf die Qualität an. Also wir geniessen so lange es geht.

  6. #36
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    Zitat Zitat von Isetta300 Beitrag anzeigen
    Lothar, Lutz,

    ich war im Jahr 2017 in psychologischer Behandlung, einmal jede Woche. Auch meine Frau hat mich dazu bewegt.

    Ich muß gestehen, die Krebsüberlebenszeit hat sich für mich verlängert. Ich bin Sportschütze und da hat man im Tresor so ein kleines, schwarzes, niedliches Gerät liegen. Ich habe es liegen lassen.

    Dirk


    Hm .. bin in der gleichen Situation - bei mir hat das Teil die Farbe Drogenbaronsilber :-)
    Aber im Ernst: Schafft man es überhaupt, so ein Tool zum Schluss einzusetzen? Ich meine nicht psychisch, sondern physisch. Ich war drei Wochen im Hospiz und hab daran gedacht, das Teil mitzunehmen. Habs gelassen, vielleicht hätte man das irgendwann gefunden und die Folgen wären unabsehbar gewesen - bis hin zur Entlassung. Oder die Waffe wäre in falsche Hände gekommen ..

    Letztendlich muss - wenn es denn wirklich sein soll - der Einsatz früh genug erfolgen. Ich gehe mit meinem Krebs seit über 10 Jahren spazieren und hab oft darüber nachgedacht. In meinen Gedanken und Vorstellungen hab das 100 x durchgespielt, mir das Ding (ungeladen) in den Mund gesteckt und habe versucht mir vorzustellen, was eine 9 mm anrichtet. Ich glaube, wenn Schmerzen und Aussichten am Limit sind, wäre das eine Möglichkeit - wenn man es denn noch kann. Dabei haben möchte ich niemand, das ist nicht zumutbar und fällt u.U. noch strafrechtlich unter Beihilfe. Es ist ein furchtbares Thema ...
    Religion ist etwas für Leute, die Trost brauchen, aber keinen Alkohol vertragen

  7. #37
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    Haimer,
    um den Tod müssen wir uns gar nicht kümmern. Der kommt sowieso irgendwann automatisch.
    Lass uns lieber an die Selbstheilung glauben. Die Wahrscheinlichkeit auf Selbstheilung soll größer sein als ein Sechser im Lotto
    Liebe Grüße
    Lutz
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  8. #38
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    Haimer,

    Da sprichst Du wohl ein Tabuthema an, zumindest in Deutschland noch. Ich bilde mir zumindest ein, keine Angst vor dem Tod zu haben. Aber vor dem Sterben. Eine lange Zeit ausgeliefert zu sein von Pflege und keiner Lebensqualität, es müssen ja nicht einmal unerträgliche Schmerzen sein, davor graut es mir. Ich habe mich bei Beginn meiner Diagnose bei EXIT angemeldet. Damit ist in solchen Fällen ein selbstbestimmter Abschied unter kontrollierten Bedingungen möglich (aber nur solange man noch klaren Verstandes ist). Auch wenn ich das nie brauchen werde, nur schon diese Möglichkeit zu haben, beruhigt schon.

    Vielleicht braucht es EXIT in naher Zukunft ja gar nicht mehr. Immer mehr Ärzte sehen das auch so und wollen nicht Leben erhalten um jeden Preis. Eine gute palliative Versorgung und eine gut geschriebene Patientenverfügung kann da schon einiges bewirken.

    Heinrich

  9. #39
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    Ich lasse das auf mich zukommen und habe auch keine Angst vor Pflegeheimen. Ich kenne schon 2, die mir gefallen. In dem einen befindet sich seit Monaten meine Mutter, in dem anderen seit Jahren meine Schwiegermutter. Meine Frau und ich besuchen beide regelmäßig und kümmern uns um deren Angelegenheiten. Die Lebenqualität erscheint mir dort gut. Unsere Väter sind schon vor 10 und 20 Jahren gestorben. Beide jeweils friedlich im Krankenhaus.
    Natürlich habe ich, wie bestimmt fast jeder Mensch, Angst vor dem Sterbeprozess. Aber der gehört nun mal wie die Geburt zum Leben dazu.
    Lutz
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  10. #40
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    Die Angst vor/mit Krebs und dessen Bewältigung ist m.E. zentral für die Therapie sowie für eine verbesserte Lebensqualität.

    Hier die sehr guten Ratschläge der Deutschen Krebsgesellschaft:

    Wie können Sie der Angst begegnen?


    • Gestehen Sie sich die Angst zu. Sie ist kein Feind, sondern eine notwendige, normale seelische Reaktion.
    • Oft wird die Angst allumfassend erlebt. Versuchen Sie, sie zu konkretisieren. Wovor genau habe ich Angst?
    • Angst entsteht oft durch fehlende oder unzureichende Informationen. Suchen Sie das Gespräch mit den behandelnden Ärzten. Informieren Sie sich über die Erkrankung und den Umgang mit Beschwerden. Wenn Sie unsicher sind, können Sie eine zweite medizinische Meinung einholen. Teilen Sie ihre Ängste und Sorgen mit. Das Gefühl der Behandlung „ausgeliefert“ zu sein, kann so deutlich gemildert werden.
    • Holen Sie sich Unterstützung.
      Sie sind nicht alleine. Ehepartner, Freunde und weitere vertraute Menschen können eine große Hilfe sein. Sprechen über das, was Angst bewirkt, kann schon entlastend wirken. Nehmen Sie sich zu Ereignissen, die Sie als besonders schwierig erleben (z.B. Nachuntersuchungen), „verstärkende Begleitung“ mit. Formulieren Sie Ihre Bedürfnisse und Erwartungen konkret. Andere wissen oft nicht genau, was Sie jetzt brauchen. Auch von professioneller Seite aus könnenSie sich Unterstützung holen. Näheres dazu finden Sie unter „Professionelle Unterstützung“.
    • Bauen Sie zusätzliche Kontakte auf, z.B. indem Sie sich auf Station, beim Arzt, in einer Selbsthilfegruppe, in einem Internetchatroom o. ä. mit anderen Betroffenen austauschen.
    • Entspannungsübungen (z.B. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, meditatives Tanzen, Visualisierungsübungen u.a.) können viel dazu beitragen, innere Anspannung und Angst zu reduzieren.
    • Die Auseinandersetzung mit religiösen oder philosophischen Inhalten kann Halt und Orientierung geben.

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