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Thema: Ein Monat nach Hormonentzug

  1. #1
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    Ein Monat nach Hormonentzug

    Kann es sein das ich, nachdem mein Hormonentzug ausgesetzt wurde, viel stärker friere als früher? Das kenne ich normal nicht.

  2. #2
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    Michi, zwei Monate nach dem vorgesehenen Wirkungsende der letzten Spritze hat sich der Testosteronwert noch nicht erholt, der ist immer noch im Keller. Manche Ärzte (z.B. Scholz) gehen davon aus, dass durch das fehlende Testosteron der Stoffwechsel verlangsamt wird. Dies könnte ein Grund für das Frieren sein.

  3. #3
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    Michi, ich meine, dass beim Hormonentzug, der ja über die Hypophyse geregelt wird, auch Steuerung der Ausschüttung von Cortisol im Blut beeinflusst wird. Jetzt, nach dem Aussetzen des Hormonentzugs, muss sich das ja auch wieder bei Dir neu einregeln. Das dauert bestimmt auch länger.
    Wer weiß, was sich außer Testosteron und Cortisol noch alles wieder neu einregeln muss?
    Lutz (der zur Zeit den Hormonentzug "voll genießt")
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  4. #4
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    Zitat Zitat von lutz007
    Lutz (der zur Zeit den Hormonentzug "voll genießt")
    Lieber Lutz,

    der Harald, der zur Zeit am Grübeln ist, ob er mit Bicalutamid 50 mg oder doch besser 150 mg starten sollte, um das PSA 136 ng/ml von letzter Woche wieder herunterzubekommen,
    und der den Testosteronwert von nur 2.89 ng/ml noch ne Weile behalten möchte, also z. B. Zoladex noch nicht, würde gern von Dir detailliert erläutert bekommen, wie man das genießen kann.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  5. #5
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    Lieber Harald,
    von 2003 bis 2004 hast Du für gut ein Jahr sogar HB3-fach gemacht und auch den Hormonentzug "genossen". Das war zwar Zoladex mit dem Wirkstoff Goserelinacetat, aber die Nebenwirkungen sind bestimmt ziemlich gleich zu Leuprorelinacetat, welches ich nehme. Dann weißt Du ja genau, was ich mit "geniessen" meine.
    Das Bica 150 hatte ich über 5 Monate eingenommen und es hat mich nicht so schlapp und depressiv gemacht wie der Hormonentzug. Aber der Hormonentzug hat bei mir besser PSA gesenkt als das Bica. Allerdings hatte ich während der Einnahme von Bica 150 noch nicht gewusst, dass es sich so negativ auf die Herz-Kreislauffunktion auswirken kann.
    Vielleicht probierst Du es erst mit Bica 50 und beobachtest die PSA-Entwicklung, um davon abhängig weiter zu entscheiden?
    Aber eigentlich kannst Du mit Deiner langjährigen Erfahrung in dem Bereich mich besser beraten als ich Dich.
    Viele Grüße
    Lutz
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  6. #6
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    Harald,

    ich würde in jedem Fall mit 150 mg beginnen. Die Androgenrezeptoren müssen doch möglichst vollständig besetzt werden. Wenn der PSA Wert ausreichend gefallen ist und sich stabilisiert, kannst Du versuchen auf 50 mg herunterzugehen. Ich habe von den Nebenwirkungen her keinen Unterschied zwischen 150 mg und 50 mg bemerkt. Außerdem 10 mg Tamoxifen gegen die Brustvergrößerung.

    Georg

  7. #7
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    Zitat Zitat von lutz007
    Allerdings hatte ich während der Einnahme von Bica 150 noch nicht gewusst, dass es sich so negativ auf die Herz-Kreislauffunktion auswirken kann.
    Lieber Lutz,

    genau das ist der Grund, warum ich mit 50 mg plane, nachdem letztes Jahr ein Stent bei mir gesetzt wurde. Und vor 18 Jahren war mein Herz sicher noch besser intakt.

    Da ich mit meiner Frau in etwa 4 Wochen eine 12-tägige Urlaubsreise nach Ajman eingeplant und auch schon bezahlt habe, möchte ich die Medikation erst nach unserer Rückkehr starten.

    Zitat Zitat von Georg_
    Ich habe von den Nebenwirkungen her keinen Unterschied zwischen 150 mg und 50 mg bemerkt. Außerdem 10 mg Tamoxifen gegen die Brustvergrößerung.
    Georg, das Tamoxifen ist ja ein Teufelszeug:

    https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Tamoxifen_389

    https://www.netdoktor.de/medikamente/tamoxifen/

    Das möchte ich lieber nicht einsetzen.

    Auch die Mamillen wollte ich nicht bestrahlen lassen, denn die Brüste sind ja schon vor 18 Jahren üppig gewachsen.

    Meine PKH:

    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=112&page=report

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  8. #8
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    Harald,

    der Netdoktor schreibt: ".. hat Tamoxifen ein übersichtliches Nebenwirkungspotenzial." Das hört sich für mich nicht nach Teufelszeug an. "Er wirkt gezielt an den Andockstellen (Rezeptoren) weiblicher Geschlechtshormone (Östrogen und Progesteron) und kann so das Wachstum hormonabhängiger Tumoren hemmen." Das ist ja der Sinn der Sache, durch die Östrogenrezeptoren im Brustgewebe wachsen die Brüste und wenn Tamoxifen diese blockiert unterbleibt das Brustwachstum.

    Georg

  9. #9
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    Aber, Georg, die Nebenwirkungen:

    Zu den sehr häufig auftretenden Nebenwirkungen (≥ 1/100, bis< 1/10) zählen:

    Übelkeit Häufig: Erbrechen, Diarrhoe, Verstopfung
    Hautausschlag
    Flüssigkeitsretention
    Hitzewallungen, die zum Teil auf die antiöstrogene Wirkung des Tamoxifen zurückzuführen sind
    Erschöpfung

    Zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen (≥ 1/10) zählen:

    vorübergehende Anämie
    Benommenheit und Kopfschmerzen, Sensibilitätsstörungen (einschließlich Parästhesie und Dysgeusie)
    Sehstörungen durch Katarakte (nur zum Teil reversibel)
    Alopezie
    Überempfindlichkeitsreaktionen
    Myalgie
    Pruritus vulvae, Vergrößerung von Myomen des Uterus, proliferative Veränderungen am Endometrium
    Anstieg der Serumtriglyceride
    ischämische zerebrovaskuläre Ereignisse
    Wadenkrämpfe
    thromboembolische Ereignisse, einschließlich tiefer Beinvenenthrombosen, mikrovaskulärer Thrombosen und Lungenembolien (die Häufigkeit von venösen Thromboembolien ist bei gleichzeitiger Chemotherapie erhöht)
    Änderungen der Leberenzymwerte, Entwicklung einer Fettleber

    das hieße ja den Teufel mit Beelzebub austreiben

    Harald
    nicht nachlassen

  10. #10
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    Eine Antwort auf meine Frage habe ich eigentlich noch nicht bekommen. Ich wollte ja wissen was nach der Hormontherapie geschieht. Alles andere, also was eine Hormontherapie auslösen kann, wie die Nebenwirkungen ist hier schon unzählige Mal beschrieben worden. Ich habe da drauf Angewortet das das alles bei mir nicht der Fall ist oder war.

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