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Thema: PSMA-PET/CT jetzt auch für Kassenpatienten

  1. #21
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    Bei meinem Vater wurde das PET/CT mit eben der Begründung, es hätte keine therapeutische Bedeutung, abgelehnt. Obwohl bei Oligometastasierung m.E. sehr wohl therapeutische Ansätze zu verfolgen wären.
    Was soll's. Ich mag solche Betichte in Presse, Funk und Fernsehen gar nicht mehr lesen. Das liest sich gut, macht Hoffnung und ist nicht für jeden zugänglich. Die Kassen sind sich ja in ihren Leistungen auch nicht einig . Einige zahlen, andere nicht.
    Martina

  2. #22
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    Martina,

    Dein Vater machte schon über ein halbes Jahr Hormontherapie und hatte bereits eine Bestrahlung der Prostataloge und der Lymphabflusswege bekommen als der Antrag gestellt wurde. Das ist keine Rezidivsituation wie sie im Beschluss des G-BA beschrieben wird. Nur in der darin beschriebenen Situation sollen die Krankenkassen die Kosten übernehmen.

    Georg

  3. #23
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    Guten Morhen, das stimmt Georg, ich hatte das als Ausschlusskriterium auch so gelesen.
    Aber vielen geht es doch so Wenn der PSA nach Op nicht runter geht, oder wenn ein Betroffener Lymphknoten gefunden wurde, wird die Bestrahlung von Loge und Abflusswegen eingeleitet. Bei uns eben auch mit Beginn der AHB der Hormonentzug. Andere Möglichkeiten sahen die Arzte vor einem Jahr nicht . Und vielen geht es sicher ähnlich. Also wird man mie die Leistung in Anspruch nehmen können.
    Oder sieht es beim Intermittieren wieder anders aus? Aber die Bestrahlung bleibt
    Martina

  4. #24
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    Der G-BA muss die Wirtschaftlichkeit im Blick haben und will die Krankenkassen nicht zu sehr belasten. Deshalb hat er das Anwendungsgebiet für ein PSMA PET/CT genau eingegrenzt und daher trifft es auf Deinen Vater nicht zu.
    Prostatakrebs ist wohl der häufigste Krebs bei Männern, ich glaube er hat jetzt Lungenkrebs überholt. Wenn alle Prostatapatienten zweimal im Jahr ein PSMA PET/CT zur Kontrolle machen lassen, gibt das eine Kostenlawine für die Krankenkassen.

  5. #25
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    Kann es nicht sein das wenn die Maschinen ausgelastet werden die Untersuchungen billiger werden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine so teurere Untersuchung oft gemacht wird.

  6. #26
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    In Australien kostet ein PSMA PET/CT nur ca. 400 Euro. Dann wäre die Situation hier auch eine andere.

  7. #27
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Kann es nicht sein das wenn die Maschinen ausgelastet werden die Untersuchungen billiger werden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine so teurere Untersuchung oft gemacht wird.
    Michi, ich denke auch, dass da ein Zusammenhang besteht.
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  8. #28
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    Solange die Krankenkasse es bezahlt, wird es nicht billiger, egal wie viele Untersuchungen gemacht werden. Es werden nur mehr Geräte angeschafft, da es sich gut rechnet. Es ist ja auch so, dass man oft einen niedrigeren Preis vereinbaren kann, wenn man die Untersuchung aus eigener Tasche bezahlen muss. Die TKK hat offenbar in Berlin einen Sonderpreis ausgemacht, da ist sie jetzt bereit die Kosten für ein PSMA PET/CT zu übernehmen, das war bisher nicht an dem Beschluss des G-BA orientiert.

  9. #29
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Kann es nicht sein das wenn die Maschinen ausgelastet werden die Untersuchungen billiger werden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine so teurere Untersuchung oft gemacht wird.
    Die Liste von PSMA-Kliniken in Deutschland zählt derzeit 45 Kliniken und Praxen auf, die diese Diagnostik anbieten. Es mögen vielleicht noch ein paar mehr sein, die in der Liste noch nicht erfasst sind. Das ist nicht so wahnsinnig viel, und alle in Deutschland durchgeführten PSMA-PET/CT-Diagnostiken verteilen sich auf diese 45(+) Kliniken und Praxen. Die brauchen sich um ihre Auslastung bestimmt keine Sorgen zu machen.

    Ralf

  10. #30
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Solange die Krankenkasse es bezahlt, wird es nicht billiger, egal wie viele Untersuchungen gemacht werden. Es werden nur mehr Geräte angeschafft, da es sich gut rechnet. Es ist ja auch so, dass man oft einen niedrigeren Preis vereinbaren kann, wenn man die Untersuchung aus eigener Tasche bezahlen muss. Die TKK hat offenbar in Berlin einen Sonderpreis ausgemacht, da ist sie jetzt bereit die Kosten für ein PSMA PET/CT zu übernehmen, das war bisher nicht an dem Beschluss des G-BA orientiert.
    Die TKK hat mir die
    PSMA PET/CT auch bezahlt in der UNI Freiburg. Das mit der Kalkulation denke ich auch, geht nicht so einfach. Die HCV Behandlung (Hepatitis C )kostet ca 60000 EUR eine Tablette 750 Eur /Tag. Das sollen die hohen Entwicklungskosten sein. Ein Pharmakritiker meinte mal. Die Entwicklung fand kompl. in Indien statt. Als liegt es an der Pharmamafia. So ähnlich wird das auch mit anderen Therapien sein.

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