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Thema: Nebenwirkungen der Hormontherapie und Maßnahmen zu ihrer Linderung

  1. #41
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    Georgs Text zu Nebenwirkungen bei einer ADT ist jetzt als .pdf-Datei zum Herunterladen bei KISP verfügbar:
    http://www.prostatakrebse.de/informa...nwirkungen.pdf

    Ralf

  2. #42
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    Vielen vielen Dank Georg! Wegen genau solcher Informationen lese ich hier mit. Ich habe mir die Datei ausgedruckt und werde sie dem Urologen mal geben. Denn dessen einzige Antwort an meinen Mann ist immer: Tja, da müssen sie durch, da kann man nix machen. Sogar Heidelberg, Prostatazentrum, meinte, dass es nichts gäbe, was die Nebenwirkungen senken könnte.

    Christine

  3. #43
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    Christine,

    die Linderung von Nebenwirkungen einer Hormontherapie wird wohl bei der Ausbildung der Ärzte nicht gelehrt und auch auf den Ärztetagungen wird es nicht angesprochen. Ausnahme war die APCCC in Basel. Außerdem geht die Leitlinie in der Langfassung unter Punkt 6.57 auf die Linderung der Nebenwirkungen ein. Allerdings bleibt den Ärzten wohl nicht die Zeit, so intensiv die Langfassung der Leitlinie zu lesen. Man weiß ja eh, wie man Prostatakrebs behandelt.

    Das Problem hat sich aber verschärft, da die Patienten viel länger als vor 20 Jahren Hormontherapie machen. Es wird in der Regel sehr früh damit begonnen, meist nach OP und Salvage-Bestrahlung, und es gibt jetzt neue Medikamente, die im resistenten Stadium noch angewendet werden können. Eine Dauer der Hormontherapie von über 10 Jahren ist dann nicht selten. Daher ist es sinnvoll sich mit der Linderung der Nebenwirkungen auseinanderzusetzen, wenn der Patient so lange darunter leiden muss.

    Georg

  4. #44
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    Gedanken zu Männern, Ärzten und Nebenwirkungen des Hormonentzugs

    Das Reden über Krankheiten und über damit verbundene Beschwerden, wird von vielen Männern mit Schwäche gleichgesetzt. Man(n) geht erst zum Arzt, wenn es nicht mehr anders geht.
    Stark sein, nicht über Krankheiten und damit verbundene Beschwerden reden, das schützt Männer in unserer Gesellschaft im Berufsleben. Ein Mann ist im Konkurrenzkampf, wenn er gesund ist oder sich als Gesunder darstellt, weniger angreifbar. Das war leider auch meine Sicht auf gesundheitliche Dinge bis zum Ende meines Berufslebens.

    Es wäre vorstellbar, dass Ärzte aufgrund des Verhaltens von uns Männern, wenig über Beschwerden zu erzählen, keinen Überblick über die tatsächliche Häufigkeit und Schwere von Nebenwirkungen einer ADT haben.

    Hier sehe ich einen möglichen Ansatz zur Problemlösung.
    Wenn viele Männer deutlich über ihre durch ADT verursachten Beschwerden beim Arzt sprechen, und immer wieder darüber sprechen, dann werden diese Beschwerden allmählich bei einigen Ärzten als ein ernstes Problem gesehen werden und wohl auch behandelt.

    Franz

  5. #45
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    Hallo Georg, hallo Franz,

    meine ADT (Zoladex) dauerte 2 Jahre. Ich hatte, Gott sei Dank, kaum Probleme. Irgendwie ist das bei jedem anders.

    Grüße

    Dirk

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