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Thema: Darmschleimhaut nach IMRT-Bestrahlung geschädigt

  1. #1
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    Darmschleimhaut nach IMRT-Bestrahlung geschädigt

    Gibt es hier im Forum noch jemanden der Jahre nach der IMRT-Bestrahlung Probleme mit der Darmschleimhaut bekommen hat? Nach Meinung meines Internisten unheilbar.
    R.

  2. #2
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    Hallo Reinhold,
    in meiner Darmscheimhaut im Enddarm sind durch die Bestrahlung die Blutgefäße nach außen gewachsen.
    Strahlenproktritis. Behandlung derzeit mit Salofalk-Zäpfchen. Das hilft erstmal.
    Später sollen die Blutgefäße durch einen Eingriff elektrisch verödet werden.
    Lothar
    Alles Gute

  3. #3
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    Hallo Lothar,
    mein Gastroenterologe hat mir auch Salofalk-Zäpfchen verschrieben. Mein Proktologe hält nichts davon. Er hat mir Flohsamenschalen empfohlen um den Stuhl geschmeidig zu halten. Tja...
    Dir gute Besserung!
    R.

  4. #4
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    Hallo Lothar,
    ich habe mich auch fast ein Jahr mit der Strahlenproktitis herum geschlagen. Abhilfe war letztlich eine Argon Plasma Coagulation. Die kann ich empfehlen, alle anderen Sachen habe ich probiert und die haben mir nicht geholfen.

  5. #5
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    Hallo Günter,
    das hat bei mir nicht geklappt, die Proktitis war zu ausgebreitet.
    Bald wird ein anderes Verfahren, mit einer Elektrode versucht.

    LG

    Lothar

  6. #6
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    Hallo Reinhold,
    auch ich habe mir eine Strahlenproktitis zugezogen mit einem kleinen Geschwür im Enddarm. Ich habe auch Salkofalk Rektalschaum verschrieben bekommen, aber kann diesen leider nicht halten sobald ich den Schaum reingedrückt habe brennt es und ich muss ihn wieder rauslassen. Also hat das ganze bei mir keine Wirkung gezeigt, der Besuch bei einem Proktologen hat auch nur ergeben, dass man eigentlich nicht viel machen kann. Man hat mir eine Sauerstofftherapie in der Druckkkammer empfohlen, diese muss ich aber selbst bezahlen und da ich immer recht schnell zur Toilette muss wenn sich bei mir Stuhlgang ankündigt und ich diesen dann auch nicht mehr zurückhalten kann, geht die Druckkammer auch nicht da das ganze fast eine Stunde pro Sitzung dauert und man mich nicht zwischendurch rausholen kann. Aber etwas positives kann ich dir sagen, die Blutungen, welche bei mir am Anfang eigentlich täglich und bei jedem Stuhlgang aufgetreten sind, kommen jetzt vielleicht noch einmal pro Monat und auch nicht mehr so stark. Ich merke wenn der Stuhlgang etwas härter ist und es sich anfühlt als ob etwas an der Darmwand kratzt, dann ist ein klein wenig Blut dabei. Ich muss halt leider täglich 3-5 mal auf Toilette und das dann beim ersten Anzeichen, denn sonst geht es in die Hose. Aber ansonsten hat sich die Proktitis sehr gebessert.
    Hartmut

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