Leute jetzt muss ich halt doch nochmal einhaken. Die Meisten hier leben schon viele Jahre mit dem PCa. Das gönne ich auch jedem. Da sind viele die zuerst OP hatten dann Jahre mit Therapien gut leben konnten. Aber ich habe hier noch niemand entdeckt, der ein ähnliches Krankheitsbild hat das meinem etwas ähnelst. Die viel diskutierten Jahre, hatte ich bei der Diagnose schon hinter mir. Die vielen Symptome gingen neben den vielen Operationen völlig unter. Erst jetzt wo ich die Darmgeschichte einigermasen im Griff habe kamen die Symptome des PCas zum Vorschein. Und wiederum durch Nebenbaustellen wurden Diese nochmal 3 Jahre übersehen, oder falsch gedeutet. Als man dann Ende 2018 zu untersuchen begann wurde wieder viel Zeit vertrödelt. Im Sommer 2019 hab ich 2x eine Fehlapplikation der 3-Monatsspritze bekommen. Der Onkologe meinet Alles gut der PSA ist wenigstens nicht angestiegen. Seit dem 17. 12.2019 hab ich nun endlich eine Therapie. Durch die beginnende Leberzirrhose und die chronische Osteomyelitis sind die Mittel ziemlich eingeschränkt. Eine vorgeschlagene Bestrahlung wurde erst einmal zurückgestellt da meine Narbe am Damm noch nicht zugeheilt ist. Da soll noch eine OP gemacht werden. das wäre dann meine 49. OP. 3 Metastasen Wirbelsäule 2 Metastase Becken und Oberschenkel 2-3 Lymphknoten. GS 9 Hochrisiko PCa. Ich schaffe es manchmal schon mich etwas abzulenken. Aber mir kann doch niemand vormachen, dass ich noch Jahr mit einer mindestens den Namen verdienenden Lebensqualität verbringen werde. Und wenn die Scheisse noch so weiter geht wird auch meine Frau noch die Nerven verlieren. Ich mag garnicht daran zu denken.