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Thema: Wege zur Selbstheilung - auch bei Prostatakrebs möglich?

  1. #1
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    Wege zur Selbstheilung - auch bei Prostatakrebs möglich?

    Hallo,

    ich möchte hier einen interessanten Fernsehbeitrag zu diesem Thema einstellen:
    https://www.3sat.de/gesellschaft/pol...esund-106.html

    Anmerkung dazu: Vor einiger Zeit hat das geschätzte Forums-Mitglied Lothar M schon einmal darauf hingewiesen (https://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?11418-Selbstheilung-bei-Krebs), aber dieses Thema ist etwas aus dem Fokus geraten, so dass eine Auffrischung durchaus Sinn macht.

    Lutz

    P.S.: Ich bitte um Entschuldigung, wenn meine Verlinkung noch nicht so optimal ausgefallen ist, aber ich bin hier noch nicht so lange tätig und daher noch nicht so firm in diesen Dingen. Aber man kann ja in dem alten Thread auch einfach zurückblättern.
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  2. #2
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    Auch ich habe das angeschaut und da steckt viel positives und je mehr ich mich damit befasste desto klarer wird das mir. Besonders das meditieren hat einen sehr großen effekt egal wo man das macht, wichtig ist in sich zu gehen.
    Der Mensch besteht aus einen Bewußtsein und Unterbewußtsein und mit dem meditieren versucht man mit dem Unterbewußtsein zu kommunizieren.
    Das Unterbewußtsein gibt die Befehle an das Bewußtsein weiter, es entscheidet nicht über gut oder böse es wird ausgeführt.
    Deshalb sollte man sehr vorsichtig sein mit die Gedanken, fast jedes negative denken wird ausgeführt, man tut dann oft Dinge die man gar nicht wollte.
    Ich habe gestern in der Plauderecke eine Antwort geschrieben und darauf hingewiesen das man jemand schlechtes Wünscht und der es nicht hört oder aufnimmt, dieser Wunsch auf sich selbst zurückfällt, das Unterbewußtsein entscheidet nicht über gut oder böse.
    Auch mit einen negativen denken ( zum Beispiel ich kann das nicht oder ich habe immer Pech oder mir tut das hier und da weh ) das Unterbewußtsein führt es aus.
    Auch wenn jetzt das viele für Blödsinn halten was ich da geschrieben habe aber ihr könnt mir glauben das viel wahres dabei ist.
    Das ist eine Abhandlung wo man viel diskutieren könnte.

    Gruß Karl

  3. #3
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    Karl,
    ich verstehe, was Du meinst, und pflichte Dir voll bei.
    Meine Intuition, die ja hauptsächlich vom Unterbewusstsein gesteuert werden soll, sagt mir, dass da ein großes Potenzial gerade auch im Zusammenhang mit Heilung und Linderung bei Krankheiten, auch Prostatakrebs, verborgen liegt.
    Meine Vermutung für den Erfolg dieser Selbst- und Spontanheilungen ist, dass diese Leute da irgendwie rangekommen sind. Wahrscheinlich auch über das Unterbewusstsein gesteuert, deshalb können sie auch nicht genau erklären, was bei ihnen jetzt zum Erfolg geführt hat.
    Lutz
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  4. #4
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    Zitat Zitat von lutzi007 Beitrag anzeigen
    ....Meine Intuition, die ja hauptsächlich vom Unterbewusstsein gesteuert werden soll, sagt mir, dass da ein großes Potenzial gerade auch im Zusammenhang mit Heilung und Linderung bei Krankheiten, auch Prostatakrebs, verborgen liegt.
    Meine Vermutung für den Erfolg dieser Selbst- und Spontanheilungen ist, dass diese Leute da irgendwie rangekommen sind. Wahrscheinlich auch über das Unterbewusstsein gesteuert, deshalb können sie auch nicht genau erklären, was bei ihnen jetzt zum Erfolg geführt hat.
    Hallo Lutz,
    kennst du einen ärztlich belegten Fall einer Spontanheilung von Prostatakrebs und falls ja, kannst du bitte über diese Spontanheilung hier im Forum berichten ?

    Zur Eröffnung deines Themas verweist du auf einen TV-Beitrag, der zum Buch von Kelly Turner führt. Frau Turner schreibt über "remissions" oder Remissionen, der Krebs gibt für kürzere oder längere Zeit Ruhe.
    Wie ich schon vor einiger Zeit in Lothars Thema geschrieben habe:

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...912#post121912

    "Remission und Heilung sind zwei verschiedene Begriffe. Eine Remission kann durchaus nach einiger Zeit von einem Rezidiv beendet werden.“


    Franz


  5. #5
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    Lieber Franz,

    leider kenne ich keinen ärztlich belegten Fall einer Spontanheilung von Prostatakrebs. Ich nehme an, Du auch nicht.
    Die Wahrscheinlickeit ist sicher auch sehr gering, dass sich hier im Forum einer meldet.
    Halten wir trotzdem also weiterhin die Augen offen.

    Remission und Heilung sind zwar zwei verschiedene Begriffe, aber wenn z.B. ein Rezidiv gar nicht mehr kommen kann, weil ich schon vorher aus anderen Gründen gestorben bin, dann habe ich mich bis zu meinem Tode ja trotzdem "als geheilt" gefühlt.

    Lutz
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  6. #6
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    Vielleicht ist dieser Thread „Selbstheilung bei Krebs“ hilfreich:

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...lung-bei-Krebs

    Lothar

  7. #7
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist dieser Thread „Selbstheilung bei Krebs“ hilfreich:

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...lung-bei-Krebs

    Lothar
    Danke Lothar,
    auf jeden Fall!
    Schön, dass Du noch da bist!
    Lutz
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  8. #8
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    Zitat Zitat von lutzi007 Beitrag anzeigen
    Remission und Heilung sind zwar zwei verschiedene Begriffe, aber wenn z.B. ein Rezidiv gar nicht mehr kommen kann, weil ich schon vorher aus anderen Gründen gestorben bin, dann habe ich mich bis zu meinem Tode ja trotzdem "als geheilt" gefühlt.
    Lieber Lutz,

    du beschreibst hier eine sehr eigene Vorstellung von "Heilung".

    Ich bin Optimist, auch in Bezug auf meine Erkrankung, aber ein Optimist der mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, einem Boden, der durch die Erfahrungen vieler vom PK Betroffenen gefestigt ist.
    Mir ist klar, dass mein aktueller Zustand (seit über einem Jahr metastasenfrei, PSA seit 1/2 Jahr unterhalb Messbereich Labor, Zusammenbruch vom letzten Spätherbst überstanden) keine Heilung ist.
    Nach dieser ruhigen Zeit, die ein paar Monate oder so hoffe ich, auch Jahre dauern kann, folgt sicher das Rezidiv, auf das ich mich gelassen, auch mit den "9 Faktoren" die Frau Kelly Turner in ihrem Buch beschreibt und die z. T. mit meinen Vorstellungen vom Erreichen einer möglichst langen progressionsfreien Zeit übereinstimmen, vorbereite.

    Ich finde das Buch von Kelly Turner für Krebskranke durchaus lesenswert, leider werden durch die Medien "Spontanheilung" und "Selbstheilung" zu sehr in den Vordergrund gestellt. Verkauft sich gut.
    Der Originaltitel " Radical remission ..." würde weniger falsche Hoffnungen wecken.

    Franz

  9. #9
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    Bewegung, körperliche Aktivität und Sport erhöht die Heilungschancen bei Krebserkrankten.

    Hier ein Ärzteblattartikel dazu:

    „Sport ist so wichtig wie ein Krebsmedikament.“

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/63...rebsmedikament

    Auszug aus dem Inhalt:

    Körperliche Aktivität ist mit einem geringeren Risiko für Malignome assoziiert, bei Tumorkranken bessern sich Fatigue und Kachexie. Noch aber wird Bewegung zu wenig in die Therapie integriert.

    Die Einschätzung des World Cancer Research Fund (WCRF, London, www.wcrf. org) zu den präventiven Effekten körperlicher Bewegung auf die Entwicklung von Malignomen liest sich, als habe ein Gericht ein Urteil gefällt: „Das Expertengremium kommt zu dem Ergebnis, dass regelmäßige körperliche Aktivität der Neubildung von bösartigen Tumoren vorbeugen kann. Speziell für Kolonkarzinome und für hormonabhängig wachsende Tumoren der weiblichen Brustdrüse in der Postmenopause ist die Evidenz für protektive Effekte sehr hoch.“ Das Statement steht im aktuellen Bericht des WCRF, unter anderem Grundlage für Empfehlungen der World Health Organization zur Gesundheitsprävention. Systematisch bewertet wurden die wichtigsten publizierten Studien zu der Frage, wie Faktoren des Lebensstils das Risiko für die Krebsentstehung beeinflussen.

    „Die Bedeutung, die regelmäßige körperliche Bewegung für die Primärprävention von Malignomen, wahrscheinlich aber auch für die Vorbeugung von Rezidiven hat, also für die Tertiärprävention, wird bislang in Deutschland unterschätzt, und vor allem ist die Botschaft nicht konkret genug in der breiten Bevölkerung angekommen“, sagt Dr. Holger Krakowski-Roosen, Leiter der Arbeitsgruppe Sport und Krebs am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ).

    Hier ein Artikel des Krebsinformationsdienst über Sport und Bewegung bei Krebs:

    https://www.krebsinformationsdienst....nach-krebs.pdf

    Einleitung:

    Fachleute sind sich einig: Krebspatienten profitieren in vielen Krankheitssituationen davon, körperlich aktiv zu sein oder sich sportlich zu betätigen. Studien zeigen: Das Risiko für mögliche Krankheits- und Behandlungsfolgen sinkt. Wer körperlich aktiv ist, fühlt sich seltener erschöpft, ist leistungsfähiger und bleibt beweglicher. Die Lebensqualität kann sich ebenfalls verbessern. Darüber hinaus belegen einige Untersuchungen den positiven Einfluss auf die Psyche: Bewegung und Sport können bei der Krankheitsbewältigung helfen und Depressionen vorbeugen oder lindern.


    Hier ein ausführlicher Artikel der schweizerischen Krebsliga über Bewegungs- und Sporttherapie in der onkologischen Rehabilation:

    https://shop.krebsliga.ch/files/kls/...1234953141.pdf

    Einleitung:

    Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben die positive Wirkung von Bewegung und Sport bei einer ganzen Reihe von Krebserkran- kungen nachgewiesen (vgl. Courneya & Friedenreich, 2011). Es kommt zu einer verbesserten körperlichen Leistungsfähigkeit, einer Reduktion der chronischen Müdigkeit (Fatigue), einer Stärkung des Immunsystems, einer Abnahme von Ängsten, Depressionen und Schmerzen und ganz allgemein zu einer verbesserten Lebensqualität. Auch die Bedeutung von Bewegung und Sport mit dem Ziel der Tertiärprävention (Verhinderung eines Rückfalls der Krankheit) ist wissenschaftlich belegt.


    Lothar

  10. #10
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    Danke Lothar für die links

    Wichtig erscheinen aus meiner Sicht diese Sätze, in der von dir zitierten Ausgabe des Ärzteblattes:

    Regelmäßige Bewegung verringert die Komorbidität, macht die Therapie besser verträglich und erhöht die Lebensqualität. Sie mindert Fatigue- und Stress-Symptomatik, steigert die Immunfunktion, regt die Blutbildung an, beugt Infekten vor, erhält die Muskelmasse und verbessert Herz-Kreislauf-Funktionen.

    Mit einem fitten Körper lassen sich auch anstrengende Therapien, z. B. eine Chemo besser überstehen.

    Franz


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