Seite 3 von 12 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 113

Thema: Wege zur Selbstheilung - auch bei Prostatakrebs möglich?

  1. #21
    Registriert seit
    05.07.2018
    Beiträge
    590
    @Michi
    Du hast Recht.
    Wer hier liest und schreibt, tut schon allein etwas Gutes für sich: Er benutzt sein Gehirn.
    Außerdem kommunizieren wir hier und geben Rat und nehmen Ratschläge an. Das erzeugt im Ratgebenden und im Ratsuchenden ein gutes Gefühl. Gute Gefühle beeinflussen unsere Gesundheit positiv. Ist doch super!

    @Hartmut
    Dein Beitrag ist Dir besonders gut gelungen und spricht mir aus der Seele. Danke!

    @Franz
    Ich glaube, ich sollte mir das Buch von Kelly Turner schenken lassen

    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  2. #22
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    1.072
    Hallo Jungs,

    ich bin wirklich sehr gerührt über eure Beiträge.

    Sehr ausführlich, zugewandt und emphatisch.
    Ich schreibe deshalb gerne mit!
    Der Thread ist jetzt sehr gut geworden.
    Vielleicht hat mein Thread das wichtige Thema angestoßen und wie ein reinigendes Gewitter gewirkt.

    Soll ich einen Entwurf für den Themenkomplex „Psyche, Entspannung, Achtsamkeit , Angstbewältigung, Fatige“ erstellen und ihn euch über „Benachrichtigungen“ übermitteln?

    Dann kann Lutz das gemeinsame Ergebnis einstellen.

    Liebe Grüße

    Lothar

  3. #23
    Registriert seit
    18.05.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    147
    Hallo zusammen,

    mit großem Interesse habe ich dieses und auch Lothars Thread, dessen Verschiebung in die Plauderecke nicht gerechtfertigt sehe, verfolgt.
    Meinen Status kann man wohl treffend als „Schwerstbetroffen“ umschrieben. Erstdiagnose 02.2015: PSA ca. 93 ng/ml, metastasiert im rechten Os Illium.GS postoperativ GS 3+4 (10% GS 5).Mein Nadir war Nach OP und Bestrahlung 11.2015 bei 8,65. Laut Statistik eine Lebenserwartung von 5 Jahren. Weitere Details in meinem Profil.

    Als ich dann Anfang 2016 in die Studie Zytiga + Xofigo /Placebo aufgenommen wurde, bin ich angefangen mich umfassend und konkret mit alternativen bzw. begleitenden Therapien zu beschäftigen.

    Zunächst schlug die Studientheraphie nicht an. Doch als ich begann unterstützend erstmalig CBD-Tropfen und Vitamine einzunehmen und auch von deren Wirkung fast felsenfest überzeugt war, kam der Turn arround! Ich war begeistert, die Ärzte zufrieden und so habe ich über 4 Jahre mit Zytiga und meinen in der Folgezeit verschiedensten Maßnahmen meine ungebetenen Gäste in Schach gehalten. Nach einem deutlichen Progress der schon Anfang 2016 entdeckten Metastasen bin seit Januar nun nicht mehr in der Studie. Statt der vorgeschlagenen Chemo habe ich nun die schmerzenden Aussiedlungen im LWK 4 und Sacrum mit Cyberknife bestrahlen lassen und erfreue. mich gerade einer zusehenden Besserung.

    Weihnachten 2018 hatte ich mir selbst das schönste Weihnachtsgeschenk selber gemacht. Das Buch von Kelly A. Turner! Das war zum einen eine Bestätigung für viele, von mir unternommen Anstrengungen und Sichtweisen, und zum anderen hat es mir viele neue Aspekte aufgezeigt mit meiner Krankheit optimal umzugehen.

    Freue mich auf einen konstruktiven Austausch zu diesem Thema hier.

    Beste Grüße

    Dieter
    „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden“ (Hermann Hesse )
    Näheres auch unter: http://de.myprostate.eu/?req=user&id=695

  4. #24
    Registriert seit
    25.07.2007
    Ort
    Ba-Wü, Raum Stuttagrt
    Beiträge
    707
    Hallo zusammen,
    seid ja schon sehr früh aktiv. Bin etwas später aufgestanden. Bei uns im Ort eröffnete ein Grieche ein Restaurant. Der Ouzo floß in Strömen… Habe eben zu Fuß mein Auto abgeholt.

    Franz, danke für dein eingestelltes Beispiel aus dem Turner-Buch:

    "Patient, 54 Jahre, PSA-Wert 5,2 ,
    2 von 12 Gewebeproben positiv.;
    Arzt schlägt Operation vor, Patient verschiebt Operation, stellt seine Ernährung um und reduziert Kohlenhydrate.
    nach 1 Jahr PSA bei 1,3,
    nach Erstdiagnose bisher 7 Jahre krebsfrei."
    Anmerkung: keine Angaben zu Gleason-Score oder T-Stadium.
    Meine Sicht: Auch wenn der GS nicht bekannt ist, scheint mir bei dem Patienten ein Krankheitsbild vorgelegen zu sein, wo ich ihm und sicher viele andere Ärzte auch Active Surveillance empfohlen hätte. Da liegen äußerst günstige Voraussetzungen vor, wo mit den genannten alternativen Mitteln viel erreicht werden kann und auch erreicht wurde. Bei myprostate sind meiner Erinnerung nach einige solcher AS-Fälle dokumentiert mit stabilem PSA-Verlauf.

    Man muß bei geschilderten „Selbstheilung“-Fällen immer genauer hinschauen und aufpassen, das dies nicht mystifiziert wird. Jedenfalls steht obiger Fall aus meiner Sicht doch in krassem Widersprüch zu den einleitenden und gewollt publikumswirsamen Äußerungen im ORF-Link zur Sendung. Dort heißt es:

    Mit Unterstützung der amerikanischen Krebsgesellschaft hat Kelly Turner 250 Menschen besucht, die wieder gesund wurden, nachdem die Mediziner sie aufgegeben hatten.
    Der Patient war keinesfalls aufgegeben worden. Im Gegenteil wäre er heute ziemlich sicher auch mit einer frühen oder auch späteren RP oder RT gesund, vielleicht mit unangenehmen Folgewirkungen. Da rankt sich häufig Legendenbildung um solche Fälle.
    Das ändert jedoch nichts an der Auffassung, dass mit gezielter Ernährungsumstellung etc. positive Heilungseffekte erwirkt werden können. Auch das zeigt obiges Fallbeispiel.
    Sehe gerade erfreulich reges Interesse am Thema. Danke auch für das Lob. Allen ein schönes Wochenende.
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

  5. #25
    Registriert seit
    06.03.2017
    Beiträge
    1.277
    Danke, Franz, für dieses Zitat aus Kelly Turners Buch: ""Patient, 54 Jahre, PSA-Wert 5,2 , 2 von 12 Gewebeproben positiv.; Arzt schlägt Operation vor, Patient verschiebt Operation, stellt seine Ernährung um und reduziert Kohlenhydrate.
    nach 1 Jahr PSA bei 1,3, nach Erstdiagnose bisher 7 Jahre krebsfrei.""
    Das ist typisch für viele amerikanische Ratgeber (und auch leider hiesige inzwischen): zusammenhanglos erzählte Einzelfälle, entscheidende Details werden ausgelassen (denn Autor/Autorin hat eigentlich keine richtige Ahnung bzw. es geht nur um die Auflage). Die Fakten sehen anders aus:
    - PSA 5,2 hat keine diagnostische Bedeutung
    - PSA 1,2 ebenso nicht, auch der Abfall bedeutet hier nichts, außer es wurde nochmal biopsiert
    - "7 Jahre krebsfrei" ist Unsinn, selbst eine erneute negative systematische 12-Stanzenbiopsie würde die Behauptung nicht rechtfertigen, dazu müßte man jährlich biopsiert haben, und mpMRT
    - binnen 7 Jahren wäre bei einem Niedrig- oder Mittelrisiko-PCa ohnehin wenig Progreß zu erwarten, das ist kein "Wunder".

    Hartmut hat schon ausreichend eingeordnet.

  6. #26
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    1.072
    @Dieter

    Ein schönes Zitat von Hermann Hesse, einer meiner Lieblingsschriftsteller.

    Hier noch eins:

    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
    Hermann Hesse

    Lothar

  7. #27
    Registriert seit
    06.03.2017
    Beiträge
    1.277
    Zitat Zitat von Dieterkarl Beitrag anzeigen
    Als ich dann Anfang 2016 in die Studie Zytiga + Xofigo /Placebo aufgenommen wurde, bin ich angefangen mich umfassend und konkret mit alternativen bzw. begleitenden Therapien zu beschäftigen. Zunächst schlug die Studientheraphie nicht an. Doch als ich begann unterstützend erstmalig CBD-Tropfen und Vitamine einzunehmen und auch von deren Wirkung fast felsenfest überzeugt war, kam der Turn arround!
    Wie begründest du, dass das am CBD lag und nicht an den Medikamenten? Ansonsten kann ich nicht sehen, wo hier ein "Weg zur Selbstheilung" begangen wurde.
    So wie ich das sehe hast du schulmedizinisch nichts augelassen: RPE, RT, ADT. Erst dann hast du den Pfad verlassen und statt Chemo Knochenmetastasen bestrahlen lassen: ich nehme an, nicht palliativ, sondern mit hoher Dosis? Sonst wäre es ja wieder Schulmedizin.

  8. #28
    Registriert seit
    06.03.2017
    Beiträge
    1.277
    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Ein schönes Zitat von Hermann Hesse, einer meiner Lieblingsschriftsteller....
    Was habe ich jetzt zu verstehen? Der Thread steht wieder kurz vor der Plauderecke...

  9. #29
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    1.072
    Die Nachricht war an Dieter gerichtet.

  10. #30
    Registriert seit
    05.07.2018
    Beiträge
    590
    Ich bin immer dafür, die Schulmedizin mit alternativen Behandlungsmöglichkeiten zu ergänzen.
    Ohne die Schulmedizin geht es bestimmt nicht. Ich wäre da sonst schon als Kind gestorben.
    Aber ich vermisse bei vielen Ärzten die Offenheit für Alternativen. Der Grund dafür ist wohl sicher die Arzthaftung.
    Also: Da wären wir dann doch wieder beim mündigen Patienten, der Alles selber kombinieren muss, um Linderung oder sogar Heilung erreichen zu können.
    Lutz (ein bisschen im Selbstgespräch)
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •