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Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #21
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    In Frankreich wird darauf hingewiesen, daß man bei einer Coronavirusinfektion nicht entzündungshemmende Mittel wie Iboprofen nehmen sollte, sondern im Falle von Fieber paracétamol. Im übrigen mit dem Arzt sprechen.

    https://www.bfmtv.com/sante/coronavi...s-1874879.html

    Lothar

  2. #22
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    Gestern hat sich im TV ein Virologe geeusser. Ich fand das eine ganz neue Betrachtungsweise.
    Er meinte, es ginge nicht in erster Linie umd die 80% leichet Fälle und auch nicht um die 15 % schweren, auch nicht um die 5% schwersten Fälle. Sondern die Verzögerung und Eindämmung dient zur Entlastung der Krankenhäuser. Wenn die Fälle sprunghaft ansteiegn, gibt es für die anderen Schwerstkranken keine Versorgungsmöglichkeiten. Das wäre der Super Gau. Ich glaube das ist auch für die Jüngeren ein Argument die Maßgaben einzuhalten

  3. #23
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    So denkt Boris Johnson und seine Regierung:

    https://www.zeit.de/politik/ausland/...ahmen-epidemie

    Unglaublich und unmenschlich!

    Lothar

  4. #24
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    Hier ein interessanter FAZ-Artikel über die Interpretation der Fallzahlen und Todesfälle:

    https://www.faz.net/aktuell/feuillet...-16678047.html

    Lothar

  5. #25
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    So sieht es zur Zeit in Deutschland aus:

    https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...epidemie-karte

    Lothar

  6. #26
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    Einflüsse von Medikamenten: ACE-Hemmer?

    https://www.thelancet.com/journals/l...116-8/fulltext

    Zitat aus The Lancet, March 11,2020
    Are patients with hypertension and diabetes mellitus at increased risk for COVID-19 infection?

    Die auffälligsten Komorbiditäten von 32 Nichtüberlebenden aus einer Gruppe von 52 Intensivpatienten mit neuartiger Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) in der Studie von Xiaobo Yang und Kollegen1 waren zerebrovaskuläre Erkrankungen (22%) und Diabetes (22%). Eine weitere Studie2 umfasste 1099 Patienten mit bestätigtem COVID-19, von denen 173 eine schwere Erkrankung mit Komorbiditäten von Bluthochdruck (23,7%), Diabetes mellitus (16,2%), koronaren Herzerkrankungen (5,8%) und zerebrovaskulären Erkrankungen hatten (2,3%). In einer dritten Studie hatten 3 von 140 Patienten, die mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, 30% Bluthochdruck und 12% Diabetes. Insbesondere werden die häufigsten Komorbiditäten, über die in diesen drei Studien an Patienten mit COVID-19 berichtet wurde, häufig mit Inhibitoren des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) behandelt. Die Behandlung wurde jedoch in keiner der Studien bewertet.
    Humanpathogene Coronaviren (schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus [SARS-CoV] und SARS-CoV-2) binden an ihre Zielzellen durch das Angiotensin-Converting-Enzym 2 (ACE2), das von Epithelzellen der Lunge, des Darms, der Niere, exprimiert wird. und Blutgefäße.4 Die Expression von ACE2 ist bei Patienten mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes, die mit ACE-Hemmern und Angiotensin-II-Typ-I-Rezeptorblockern (ARBs) behandelt werden, erheblich erhöht .4 Hypertonie wird auch mit ACE-Hemmern und ARBs behandelt , was zu einer Hochregulierung von ACE2.5 führt, kann auch durch Thiazolidindione und Ibuprofen erhöht werden. Diese Daten legen nahe, dass die ACE2-Expression bei Diabetes erhöht ist und die Behandlung mit ACE-Inhibitoren und ARBs die ACE2-Expression erhöht. Folglich würde die erhöhte Expression von ACE2 die Infektion mit COVID-19 erleichtern. Wir nehmen daher an, dass die Behandlung von Diabetes und Bluthochdruck mit ACE2-stimulierenden Medikamenten das Risiko für die Entwicklung von schwerem und tödlichem COVID-19 erhöht.
    Dazu
    Deutsche Apotheker-Zeitung DAZ11/2020
    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...gegen-covid-19

    Mit löslichem ACE2 gegen COVID-19
    Neues Wirkprinzip soll Viren abfangen und Schutzmechanismen stärken
    du | Coronaviren und vor allem das jetzt zirkulierende SARS-CoV-2 sind deshalb so gefürchtet, weil sie zu schwersten Lungenschäden und multiplem Organversagen führen können. Eine wichtige Rolle für die Pathogenese spielt nach derzeitigem Verständnis das Angiotensin Converting Enzyme 2 (ACE2). Als transmembranärer Rezeptor ermöglicht es den SARS-Viren das Eindringen unter anderem in die Epithelzellen der Atemwege und die Parenchymzellen der Lunge. Warum das so fatal ist und wie dieser Pathomechanismus unterbrochen werden kann, darüber haben wir mit Prof. Dr. Josef Penninger gesprochen, der entscheidend an der Aufklärung dieses Mechanismus beteiligt war.

    Prof. Dr. Josef Penninger konnte mit seinen Kollegen zeigen, dass ein lösliches rekombinantes humanes ACE2 zumindest im Tierversuch schwere durch SARS-Viren hervorgerufene Lungenschäden verhindern kann. Professor Penninger ist Leiter des Life Sciences Institute der University of British Columbia in Vancouver, Kanada, und Gründer der Firma Apeiron Biologics mit Sitz in Wien. Apeiron startet in Kürze in China eine Pilotstudie mit dem löslichen rekombinanten ACE2 bei schwer an COVID-19 erkrankten Patienten.
    Winfried

  7. #27
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    So denkt Boris Johnson und seine Regierung:

    https://www.zeit.de/politik/ausland/...ahmen-epidemie

    Unglaublich und unmenschlich!

    Lothar
    Diese Denke liegt wahrscheinlich an der Frisur

  8. #28
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    Ein Thread von Uli aus der Plauderecke:

    Hier nochmals zum Coronavirus


    https://www.worldometers.info/coronavirus/

    eine fast tagesaktuelle gehanltene Seite mit weltweiten Angaben
    einschließlich Übersicht zu derzeit veröffentlichten Gefährdungsabschätzungen,
    z.B. inbezug auf Alter, Vorerkrankungen (z.B. Krebs) usw. usw.

    M.f.G. Uli

  9. #29
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  10. #30
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    Harald, danke für deinen Hinweis. Man muss in Krisenzeiten wirklich aufpassen...
    Ich habe mich mal hingesetzt und war fleißig.

    Derzeit haben wird eine Verdopplungszeit von Infiziertenfällen von 2 Tagen. Wir kennen ja aus der PSA-Kinetik dies abzuschätzen und auch in Excel-Tabellen logarithmisch darzustellen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Entwicklung der Fallzahlen in Italien und Deutschland abzubilden und zu vergleichen.
    Das Ergebnis ist interessant und alarmierend zugleich. Deutschland hat ziemlich exakt einen Nachlauf von 8 Tagen. Wir sind also auf einem Stand wie in Italien vor 8 Tagen. Legt man mit dieser Differenz beide Kurven übereinander, so verlaufen sie ziemlich parallel. Der von dir, Harald, vor kurzem eingestellte Link zu einem FAZ-Artikel und dessen Schaubild vermittelt da einen völlig falschen Eindruck.
    Das heißt, geschieht nichts Gravierendes an Einschränkungen oder an der pharmazeutischen Front, werden wir in 8 Tagen locker über 20.000 Infizierten liegen mit ungebrochener Dynamik. Und noch eines ist zu erkennen: Die Schließung der Kindergärten und Schulen in Italien am 5.3. konnte die Dynamik nicht stoppen! Eine leichte Abbremsung ist zu erkennen mit einer derzeitigen Verdopplungszeit von 4 Tagen. Warum man hierzulande so große Hoffnungen mit der Schließung von Kitas und Schulen verbindet, erschließt sich mir nicht.
    Alles zu unterlassen, was nicht der eigenen notwendigen Selbstversorgung dient, ist der einzig richtige Schritt, und zwar sofort. Alles zumachen, was nicht notwendig offen sein muss, Ausgangssperre und dies auch durchsetzen – das ist das Gebot der Stunde. Spanien und Frankreich sind da schon einen kleinen Schritt weiter. Grenzen dichtmachen ist Quatsch, wenn das Virus schon da ist.
    Zum Glück sind bei uns die Sterberaten noch im niedrigen Bereich.
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

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