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Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #211
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    Zitat Zitat von hartmuth
    Nahezu alle Aktiven im Verein hintereinander verstorben und als verbliebener Verantwortlicher hatte ich über 2 Jahre zu kämpfen, bis es schließendlich gelang, am 19.1. dieses Jahres einen Auflösungsbescheid vom Amtgericht Hamburg zu erreichen.
    Hartmut, auch ich erinnere mich wehmütig an die Zeiten, als Rudolf noch dabei war.

    Ja Hartmut, da werden nachts Erinnerungen wach an die Treffs in Hannover, Magdeburg, Planegg, Neukirchen beim Heiligen Blut und Witzenhausen, wo Günher Feick noch als Gast dabei war.

    Und was damals noch sensationell anmutete, klingt inzwischen wie von vorgestern:

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?3559-Tumor-versorgt-sich-selber-mit-Testosteronn

    Und inzwischen haben wir ganz andere Sorgen


    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  2. #212
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    Ich bin allmählich etwas verwirrt, weil ich immer wieder widersprüchliche Aussagen lese: Haben wir als Krebspatienten nun ein höheres Risiko oder nicht? Während oder nach einer Chemotherapie, klar. Aber “nur” das Karzinom alleine? Gibt es da verlässliche Informationen?

  3. #213
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    Hallo, ich denke viele Fragen werden hier beantwortet https://www.krebsinformationsdienst....ige-fragen.php

  4. #214
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    Danke Dir.

  5. #215
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    Ist das Grippemittel Avigan ein Hoffnungsträger?

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16707481.html

    Lothar

  6. #216
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    Hier hatte ich mich verwundert über die den dramatischen Fallzahlenrückgang seit Sonntag gezeigt ohne eine Erklärung dafür parat zu haben. Am Montag hatte sich RKI-Chef Wieler zur Testsituation erklärt und es wurde berichtet:
    Letzte Woche seien 350.000 Tests durchgeführt worden. „Mehr ist aktuell nicht drin“, sagte Wieler. Erst wenn es andere Tests gebe, könne man diese auch an Praxen und Krankenhäuser geben. (msn-Nachrichten 30.3.2020)
    Und heute dann dieses vom Berufsverband deutscher Laborärzte:
    Laborärzte warnen vor Engpässen bei Corona-Tests
    Während die Forderungen nach mehr Virustests in Deutschland immer lauter werden, warnt der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) vor Engpässen bei Covid-19-Testungen bereits in den kommenden Tagen, falls weiterhin immer mehr Tests gemacht werden sollten. Es sei daher wichtig, zwischen "zwingend notwendigen Aufträgen und nachrangigen Untersuchungswünschen" zu differenzieren, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. (…) "Vor allem die Krankenhauslabore müssten von externen, nachrangigen Forderungen entlastet werden", schreibt der BDL.
    Man muß wissen, die Laborkapazitäten sind regional unterschiedlich ausgelastet und ein relevanter Anteil ist offensichtlich an der Kapazitätsgrenze. Da darf man die beruhigenden Worte des Gesundheitsministers („Wir machen die meisten Tests“) mal zur Seite schieben. Es ist zu vermuten, dass spätestens seit dem Wochenende von den Standardvorgaben für Testaufträge in nicht geringem Umfang abgewichen wurde, um überlastete Labore nicht noch weiter zu überfrachten. Für „nachrangige“ Fälle also kein Test und sie fallen potentiell aus den Fallzahlen heraus, und sei es nur vorübergehend. Der Verdacht wird bestätigt von den gemeldeten Zahlen heute Abend. Wieder ein Neuzugang von über 6000 Registrierten nach den 4740, 4450 und 4923 die letzten drei Tage nach Zahlen des Johns Hopkins Instituts.
    Die Fallzahlenstatistik, ohnehin gebeutelt durch die holprigen Erhebungsverfahren, verliert ihre Aussagekraft, wenn die Testregeln aus Kapazitätsgründen nicht eingehalten werden können. Die zu erwartenden sinkenden Wachstumsraten müssen es schaffen, einen tatsächlichen Trend zu dokumentieren und nicht einen durch „externe“ Faktoren reduzierten Testumfang.
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

  7. #217
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    Frankfurter (*stolz*) Laborärzte haben eine tolle Idee verwirklicht! Bei diesem neuen Test werden 5 Proben gleichzeitig getestet. Sind die 5 Proben negativ: tschüss. Zeigen die 5 Proben ein positives Ergebnis, müssen alle 5 einzeln getestet werden. Das System lässt sich auch auf 10 Proben erweitern. Tolle Idee! Tolle Zeit- und Materialersparnis!
    R.

  8. #218
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    Moin,moin,

    Ich stelle mich mal neben die Obstkiste.
    Es sieht so aus, als wenn die Krankheitsverläufe der Corona-Erkrankten in Schleswig-Holstein weniger dramatisch ablaufen. In klinischer Behandlung sind weniger Erkrankte, als im Bundesdurchschnitt.
    Leider lässt sich aus den Zahlen der einzelnen Kreise schnell erkennen, dass auch in SH einige Pflege- und Altenheime betroffen sind.

    https://www.ndr.de/nachrichten/schle...orona1472.html

    Gruss
    hartmut

  9. #219
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    Hartmut habe gerade nachgeschaut. Bayern hat zwar ein wenig mehr infizierte aber 3x so viel Genesene. Sagt auch schon ein wenig aus.

  10. #220
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    Aus « Zeit Online « :

    Deutschland will in großen Mengen Medikamente beschaffen, die bei der Behandlung der Lungenkrankheit Covid-19 helfen können. Dabei geht es laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung um die antivirale Grippetablette Avigan, die nach Erfahrungen in Asien Hoffnungen auf positive Effekte geweckt habe, sowie um andere Präparate.


    Verantwortlich sei demnach das Bundesgesundheitsministerium, es gehe um Millionen Packungen, berichtet die FAZ unter Berufung auf Behördenkreise. Das Ministerium bestätigte der Zeitung, dass die Beschaffung von Avigan zum Einsatz in der Behandlung schwerwiegender Verläufe Covid-19-infizierter Patienten eingeleitet werde. Das gelte ebenso für die Medikamente Kaletra, Foipan sowie chloroquin- und hydroxychloroquinhaltige Arzneimittel. Erste Studien zeigten offenbar, dass die Lungenfiebersymptome von Patienten, die das Medikament Avigan erhielten, deutlich reduziert werden konnten.


    "Die beschafften Arzneimittel werden über Apotheken von Universitätskliniken sowie Apotheken der Behandlungszentren für die stationäre Versorgung betroffener Patientinnen und Patienten verteilt", teilte ein Ministeriumssprecher mit. Beim Verteilen solle mit der Bundeswehr zusammengearbeitet werden.


    Avigan ist in Japan für die Anwendung gegen Corona begrenzt zugelassen und verhindert normalerweise, dass sich ein Grippevirus im Körper repliziert. Die Regierung in China hatte mitgeteilt, dass aus Wuhan, von wo aus sich das Virus ausbreitete, vielversprechende klinische Studien vorlägen. Avigan kommt laut FAZ aus der Pharmasparte der Fujifilm Holding in Japan. Das Medikament wurde demnach als Generikum unter dem Namen Favipiravir an China lizenziert.


    Der Druck, Covid-19 etwas entgegenzusetzen, steigt. Mediziner zweckentfremden deswegen bereits existierende Medikamente. Neben Avigan wird etwa auch das Malariamittel Resochin mit dem Wirkstoff Chloroquin als Hoffnungsträger angesehen. Das berichtet das Handelsblatt. "Es gibt Hinweise darauf, dass Resochin im Labor und in ersten klinischen Untersuchungen die Viruslast senkt", sagte Bayer-Chef Werner Baumann der Zeitung.


    Die Wirksamkeit gegen Covid-19 müsse demnach aber noch weiter getestet werden. Die Arzneimittelkommission der Ärzteschaft äußert sich laut Handelsblatt noch zurückhaltend. Bevor Resochin im größeren Stil eingesetzt werden kann, müsse Chloroquin rasch und gründlich hinsichtlich Wirksamkeit und Nebenwirkungen untersucht werden.


    Bayer schafft aber bereits in Europa Produktionsmöglichkeiten für den Wirkstoff Chloroquin. Baumann kündigte an, dass Produktionsanlagen auch in Europa für die Fertigung des Medikaments Resochin mit dem Wirkstoff Chloroquin angepasst werden sollen. Bisher wird das Mittel, das Bayer in der Krise kostenlos an Regierungen spenden will, nur an einem Standort in Pakistan hergestellt.

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