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Thema: Fragen zu Therapie mit Denosumab /Xgeva und Zytiga mit Prednisolon

  1. #1
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    Fragen zu Therapie mit Denosumab /Xgeva und Zytiga mit Prednisolon

    Ein freundliches Hallo an alle ,

    zu Denosumab :

    Ich habe großen Respekt vor der Nebenwirkung “ Kiefernekrose “ die bei der Einnahme von Denosumab auftreten kann.
    Hat jemand Informationen ob man Denosumab auch wie zum Beispiel bei einer Hormontherapie intermittierend einnehmen kann, also vielleicht nur alle 2 oder 3 Monate.

    Die Frage wäre auch, wie schnell bildet sich eine stärkere Knochendichte und vor allem , wie lange hält diese an .

    Es gibt den Ansatz , das beim Absetzen des Wirkstoffs vermehrt mit Knochenbrüchen zu rechnen ist, meine einzige Quelle dazu ist

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2017-12/knochendichte-reboundeffekt-nach-absetzen-von-denosumab/

    Hat hierzu noch jemand Neuigkeiten ?

    zu Zytiga und Prednisolon :

    Die Ärzte mit welchen ich gesprochen habe, dosieren bei Einnahme von Zytiga Prednisolon mit 10 mg.
    Ich habe gelesen, das eine Einnahme von Cortison zwischen 5 und 7,5 mg auch auf Dauer nicht so starke Nebenwirkungen hat.
    Bei einigen Leidgenossen habe ich festgestellt, das zum Teil nur 5 mg Prednisolon zu Zytiga genommen werden.

    Kann man dies individuell versuchen , wenn ja was kann bei zu niedriger Dosierung passieren ( setzt es die Wirkung von Zytiga herunter , steigt der Blutdruck ? ) und muß man das Medikament dann ausschleichen ?

    Danke für alle Mitteilungen

    Reiner

  2. #2
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    Zitat Zitat von Reiner mit E Beitrag anzeigen
    zu Zytiga und Prednisolon :

    Die Ärzte mit welchen ich gesprochen habe, dosieren bei Einnahme von Zytiga Prednisolon mit 10 mg.
    Ich habe gelesen, das eine Einnahme von Cortison zwischen 5 und 7,5 mg auch auf Dauer nicht so starke Nebenwirkungen hat.
    Reiner
    Moins,
    ich nehme z.Zt. noch Pednisolon 10 mg und habe keinerlei Nebenwirkungen.
    beim erstenmal hatte ich ich ca.1 Std. verschwommenes sehen das hat sich aber nach 3 Tagen gegeben.

    Auch bei Zytiga keine Nebenwirkungen.

    Blutdruck nach zwei sehr schweren Herzinfarkten OK. ( noch )

    xgeva Spritze habe ich abgelehnt, gehe aber von mir aus alle 9 Monate zur Knochendichtemessung, bis jetzt ist alles noch OK . . .

  3. #3
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    Guten Morgen Stefan,
    danke für Deine Informationen. Wünsch Dir alles Gute .

    An die Mitleser die es ja zahlreich gibt. Ihr könnt Euch ruhig trauen, Eure Erfahrungen mitzuteilen, sofern vorhanden, es müssen nicht immer Studienergebnisse sein. Eigene Erfahrungen von Betroffenen helfen mir und auch anderen Leidgenossen.

    Danke - Reiner

  4. #4
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    Reiner,
    Du bist relativ schnell kastrationsresistent geworden, auch wenn man da etwas wenig Geduld gezeigt hat. Weiterhin hast Du eine sehr ausgeprägte Knochenproblematik. Dies verlangt leider nach dem kontinuierlichen Einsatz von Knochenabbaublockern, wie beispielsweise Denosumab – da ist nichts zu machen.

    Das Pred ersetzt das durch Abi fehlende Cortison. Es wird zwischen 5mg/Tag und 10mg/Tag dosiert. Kann man anhand aufwändiger Serumtests feinsteuern, aber die Nebenwirkungen sollten davon unabhängig sein.

    In Deinem Fall hätte ich wahrscheinlich statt Abi eher eine Chemo mit Docetaxel versucht. Experimentell könnte Hochdosis-Östrogen noch eine Option sein.
    if nothing's fails, it's not real life

  5. #5
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    Zitat Zitat von Reiner mit E Beitrag anzeigen
    Guten Morgen Stefan,
    danke für Deine Informationen. Wünsch Dir alles Gute .

    An die Mitleser die es ja zahlreich gibt. Ihr könnt Euch ruhig trauen, Eure Erfahrungen mitzuteilen, sofern vorhanden, es müssen nicht immer Studienergebnisse sein. Eigene Erfahrungen von Betroffenen helfen mir und auch anderen Leidgenossen.

    Danke - Reiner
    Sorry Reiner aber Deine Geschichte berührt mich heftig. Ich denke Du zählst alles Auf was mir noch bevor steht.
    Aber ich wünsche Dir dass 2020 noch ein gutes Jahr für Dich wird.
    LG
    Urs

  6. #6
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    In meinem Text "Nebenwirkungen der ADT" hatte ich ein Kapitel zu Knochenschwund geschrieben und darin Denosumab etc diskutiert. Vielleicht hilft Dir diese Information etwas:
    http://www.prostatakrebse.de/informa...nwirkungen.pdf

  7. #7
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    @ lowroad

    danke für Deinen Beitrag, im Nachhinein habe ich mich auch immer wieder gefragt ob ich von Anfang an richtig behandelt wurde. Zu dem Zeitpunkt war ja schon bekannt, das man bei metastierendem Prostatakrebs zur Hormontherapie direkt eine Chemo oder eben Hormontherapie und gleich Zytiga machen kann.
    Ich wußte es leider noch nicht besser. Wahrscheinlich hätte sogar Biculatamid mit Trenantone länger gewirkt.

    @ Urs
    Danke für Deine Anteilnahme, ich habe in meinem Bericht wahrscheinlich zuviel gejammert. Es waren schon sehr viele Probleme, welche aufgetreten sind und ich habe mich einfach danach gesehnt, mal ein paar Monate meine Ruhe zu haben.
    Aber Urs, egal was war oder noch kommt, immer dran denken , es gibt andere Arten von Krebs, da könnte ich hier schon nicht mehr schreiben.

    @Georg
    danke für die Erinnerung, ich habe Deinen Text mit Sicherheit schon gelesen, irgendwann, aber jetzt wo ich Fragen habe, habe ich an das naheliegende nicht gedacht. Ich werde das gleich nachholen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Reiner mit E Beitrag anzeigen

    @ Urs
    Danke für Deine Anteilnahme, ich habe in meinem Bericht wahrscheinlich zuviel gejammert. Es waren schon sehr viele Probleme, welche aufgetreten sind und ich habe mich einfach danach gesehnt, mal ein paar Monate meine Ruhe zu haben.
    Aber Urs, egal was war oder noch kommt, immer dran denken , es gibt andere Arten von Krebs, da könnte ich hier schon nicht mehr schreiben.
    Guten Morgen Reiner, Du musst Dich nicht fürs Jammern entschuldigen. Glaube mir ich verstehe Dich sehr gut. Und was andere Krebsarten betrefft, bin ich mir nicht sicher ob ich nicht mit manchen tauschen würde.
    Wenn man eine so heftige Diagnose hat wie wir, ist das doch eine Leiden bis zu einem grausamen Schluß. Ich möchte mir nicht vorstellen wie das ist wenn die Wirbelsäule auseinanderbricht. Bewegungslos im Bett liegen und auf die Gnade zu warten bis die Luft weg bleibt.
    Nee Du dann lieber Krebs kurz und aus die Maus.
    Sorry wenn ich jetzt gejammert habe.
    Aber mir geht's gar nicht gut und meiner Frau auch nicht.
    Wir leben nebeneinander her.
    So jetzt Schluss
    Schönen Tag noch
    Urs

  9. #9
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    Zu Xgeva/Denosumab:
    wenn Du nur wenige Knochenmetastasen hast kannst Du Xgeva jede 2 oder jede 3 Monate nehmen. So mache ich auch, trotz mehreren Knochenmetastasen. Das hat mir auch Dr. Machtens aus Bergisch Gladbach bei einem Seminar erklärt.

    Gegen Osteoporose nehmen Frauen Denosumab/Prolia 60 mg jede 6 Monate, was ausreichend ist.

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  10. #10
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    Hallo Jacekw,
    erstmal zu Deiner Seite, ich kannte diese schon ein bißchen. Wirklich sehr informativ. Vielleicht schaust Du ja noch mal rein. Ich habe in Deinem Bericht gelesen, 2018 glaube ich 12 Knochenmetastasen ? , hast Du diese Anzahl immer noch und kommst mit alle bis 3 Monate Denosumab aus ?
    Danke jedenfalls für Deinen Beitrag
    Reiner

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