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Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #441
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    Zitat Zitat von Niko52 Beitrag anzeigen
    ...
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass bei diesen Lungen-CT-Bildern beatmeter Patienten, die uns im Fernsehen gezeigt werden, in der Lunge kein pathoanatomisches Korrelat zu finden ist und der Patienten an seiner arteriellen Hypertonie gestorben ist, so der Pathologe weiter.
    Ich muss meinen Post noch einmal hervorholen, da der letzte Absatz ein wenig sinnentstellend geraten ist.

    Also, der Pathologe fand nichts, was mit der Covid-19 zu tun hätte, sondern bei jedem Patient lag ein Vorerkrankung vor, beispielweise Hypertonie, Diabetes, Adipositas.
    Covid sei der letzte Nagel im Sarg, sagte er.

    Und das kann ich mir, bei den CT-Bildern der Lunge, schlecht vorstellen.

  2. #442
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    Zitat Zitat von hartmuth Beitrag anzeigen
    ...Ich empfinde es härter, wenn ein Gastronom, ein kleiner Schauspieler, ein Friseur o.a. plötzlich kein Einkommen mehr haben aber ihre Familie ernähren müssen.
    Als Angestellter ist man ja zwangsweise Mitglied in einer Sozialversicherung, die beispielsweise KuG zahlt wenn es denn drauf ankommt. Selbstständige sparen sich diese Versicherung gerne, und rufen jetzt natürlich nach der Mutti. Klar, absaufen lassen sollten wir sie nicht, schon aus volkwirtschaftlichen Motiven, aber ein staatlich verbürgter Kredit, der relativ unbürokratisch vergeben wird, erscheint mir persönlich ausgewogen.
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  3. #443
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    Zitat Zitat von dr@wulff-berlin.de Beitrag anzeigen
    Und nun sind sie unter menschenunwürdigen Umständen und in Begleitung von vermummten Personal ohne Anwesenheit der nahen Verwandten gestorben.
    Mit Covid-19 habe ich keine Angst im Beisein der Lieben die Erde zu verlassen, aber vor so einem isolierten einsamen inhumanen Sterben schon.
    Ein Thema das Patienten, Angehörige, Beschäftigte auf den Intensivstationen der Kliniken und Pflegekräfte beschäftigt und vielfach auch extrem belastet. Zur Vertiefung für Betroffene und Interessierte dieser umfangreiche link mit zahlreichen weiterführenden unterlinks.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    "Empfehlungen zur Unterstützung von belasteten, schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen in der Corona-Pandemie aus palliativmedizinischer Perspektive. "

    https://www.dgpalliativmedizin.de/im..._Trauernde.pdf
    (Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv-und Notfallmedizin (DIVI), des Bundesverbandes Trauerbegleitung (BVT), der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG), der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF).)

    Die mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 einhergehenden Einschränkungen, Beschränkungen und Verbote sorgen auf vielen Ebenen für psychische, soziale und spirituelle Belastungen mit Auswirkungen auf die Gesundheit. Das gilt insbesondere für die an dem neuartigen Virus schwer Erkrankten und deren Zugehörige.

    Patient*innen mit COVID-19 werden auf der Isolierstation, Intensivstation oder anderen isolierten Bereichen behandelt und dürfen nicht von ihren Zugehörigen besucht werden. Andere Begleitungs- und Unterstützungsangebote (zum Beispiel durch ehrenamtliche Helfer*innen oder Seelsorger*innen) sind aufgrund der Corona Pandemie in Folge des Besuchsverbots verringert oder ganz eingestellt worden. Die Aufgabe der psychosozialen Unterstützung dieser Menschen mit ihrer Not und Angst in dieser existentiellen (Krisen-) Situation lastet somit größtenteils und zusätzlich zu allen anderen Aufgaben auf den Schultern der Pflegekräfte und Ärzt*innen vor Ort. Darüber hinaus ist selbst bei sterbenden, mit COVID-19 infizierten Patient*innen für Zugehörige kein Abschiednehmen möglich, da diese Patient*innen in vielen dieser Einrichtungen keinen Besuch erhalten können….“

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Übersicht zu Empfehlungen zur psychosozialen und spirituellen Begleitung unter Berücksichtigung der derzeit bestehenden Einschränkungen:

    - Psychosoziale und spirituelle Begleitung von kritisch kranken, schwerstkranken und sterbenden Patient*innen (mit oder ohne COVID-19)
    - Zugehörige
    - Nach dem Versterben
    - Mitarbeiter*innen von Isolierbereichen, Intensivstationen
    - Mitarbeitende in Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung


    Franz

  4. #444
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    Als Angestellter ist man ja zwangsweise Mitglied in einer Sozialversicherung, die beispielsweise KuG zahlt wenn es denn drauf ankommt. Selbstständige sparen sich diese Versicherung gerne, und rufen jetzt natürlich nach der Mutti. Klar, absaufen lassen sollten wir sie nicht, schon aus volkwirtschaftlichen Motiven, aber ein staatlich verbürgter Kredit, der relativ unbürokratisch vergeben wird, erscheint mir persönlich ausgewogen.
    Andi, als Freiberufler oder Selbstständiger habe ich keinerlei Möglichkeit mein Risiko, kein Geld zu verdienen, zu versichern. Deshalb kann ich eine solche auch nicht einsparen. So mein Kenntnisstand. Ich rede nicht von den Angestellten, da gilt das was du geschrieben hast.
    Hoffen wir, dass es möglichst wenig „Absaufen“ gibt, aber es wird dieses geben und so mancher Lebenstraum wird zerplatzen. Ohne Angestellte kann man m.W. auch keinen Kredit für sein Unternehmen beantragen. In Baden-Württemberg können im Rahmen eines Soforthilfeprogramms „Soloselbständige und Kleinst- bzw. Kleinunternehmer Kosten des privaten Lebensunterhalts in Höhe von 1.180 Euro pro Monat geltend machen“. Ist nicht nichts und variiert von Bundesland zu Bundesland, aber mit Familie, evtl. Kreditverpflichtungen und, und …?
    Ich möchte nicht in deren Haut stecken und bin froh, privilegiert, nämlich abgesicherter Rentner zu sein, trotz Zugehörigkeit zur Risikogruppe.
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

  5. #445
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    Leider hat bisher keine Immunisierung der Bevölkerung stattgefunden.

    Im Klinikum Fulda wurden 1.800 Mitarbeiter getestet, nur 18 Infizierte, scheint gut zu sein, ist es aber nicht.
    Selbst in einem Krankenhaus hat sich das Personal kaum infiziert.
    Eine Hoffnung war, dass es schon viel mehr immunisierte Menschen gibt als erkannt infizierte.Wir werden mit dem Virus leben müssen.

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/studie-am-klinikum-fulda-von-1800-personen-nur-18-positiv-getestet-16736984.html


    Lothar

  6. #446
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    Das Kurzarbeitergeld zahlt nicht die Sozialversicherung sondern das Arbeitsamt. Der Arbeitgeber streckt bei der Gehaltsabrechnung das Kurzarbeitergeld vor und holt sich das dann mit einem entsprechenden Antrag beim Arbeitsamt wieder. Das geht aber nur mit guter Software, sonst ist die Personalabteilung mit den Nerven am Ende.

  7. #447
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Im Klinikum Fulda wurden 1.800 Mitarbeiter getestet, nur 18 Infizierte, scheint gut zu sein, ist es aber nicht.
    Hallo Lothar,
    beim Corona-Virus auf die Immunisierung der Bevölkerung zu setzen, ist eine Option, aber mit großen Fragezeichen.

    Keiner weiß, ob und für wie viele Monate die Immunität anhält und die Tests auf Antikörper scheinen – dazu gibt es sehr unterschiedliche Meinungen – aktuell noch nicht so zuverlässig wie gewünscht.

    Es braucht Zeit, viel Zeit für die Entwicklung zuverlässiger Medikamente und Zeit für einen Impfstoff ohne große Nebenwirkungen.

    Der Meldung lässt sich trotzdem Positives entnehmen.
    Wenig Infizierte, das ist ein Hinweis dass im erwähnten Klinikum sehr auf die Einhaltung der Hygienestandards geachtet wird. Und das ist gut für die Patienten und gut für die Mitarbeiter.


    Franz

  8. #448
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    Georg,
    die Sozialversicherung (SV) besteht in Deutschland aus fünf Zweigen:
    • Arbeitslosenversicherung (ALV)
    • Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
    • Pflegeversicherung (PV)
    • Deutsche Rentenversicherung (DRV)
    • Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)

    Selbstständige sind von der Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung freigestellt. Es ist für sie aber nicht verboten private Vorsorge zu treffen.Dass das KuG von der ALV erstattet wird, ist mir bekannt, bin ich doch momentan selbst Bezieher dieser Lohnersatzleistung.


    Hartmut,
    Mitleid ist eine wichtige Säule der Zivilisation und damit moralisch kaum zu überbieten, will man nicht als egoistischer Lump dastehen. Das will ich natürlich nicht! Was ich aber gerne hätte, wäre, dass es ein Abstandsgebot bei Sozialleistungen zwischen denen gibt, die vorgesorgt haben, und denen, die das nicht taten. Will man dieses Prinzip aufgeben, dann kann man gleich die ganze Sozialversicherung aufgeben, denn dann fehlt die Motivation der Teilnahme.
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  9. #449
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen

    Hartmut,
    Mitleid ist eine wichtige Säule der Zivilisation und damit moralisch kaum zu überbieten, will man nicht als egoistischer Lump dastehen. Das will ich natürlich nicht! Was ich aber gerne hätte, wäre, dass es ein Abstandsgebot bei Sozialleistungen zwischen denen gibt, die vorgesorgt haben, und denen, die das nicht taten. Will man dieses Prinzip aufgeben, dann kann man gleich die ganze Sozialversicherung aufgeben, denn dann fehlt die Motivation der Teilnahme.
    genau so seh ich das auch.
    möchte mich aber darüber nicht noch mehr äußern. Gehört auch nicht in diesen Thread
    Lg
    Urs

  10. #450
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    Zitat Lothar:
    Einige von uns sind wohl Raucher
    Sie haben neben Krebs und Alter ein noch erhöhteres Risiko
    Heute eine interessante Meldung dazu:
    https://www.mdr.de/brisant/corona-ni...rkung-100.html

    "Die Annahme beruht auf der geringen Zahl an Rauchern unter den Covid-19-Patienten - Weltweit liegt die Rate laut mehreren Studien zwischen 1,4 und 12,5 Prozent."
    Räucherware hält sich wohl doch länger.

    Gruss
    hartmut

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